Besitz ihr eine Berufsunfähigkeitsversicherung und für wie sinnvoll haltet ihr sie?

8 Antworten

Hallo,

entsprechend des prozentualen Grades ist man berufsunfähig, wenn man 50% seine Tätigkeit oder vergelichsbaren standesgemäße, nach Fertigkeiten und Kenntnissen mögliche Tätigkeit mehr ausüben kann.

Das könnten so sinngemäß die Bedingungen der Allianz vor 32 Jahren gewesen sein.

Aber, die Allainz hat die meisten BU7BUZ Tarife im Markt.

Bei Querschnittslähmung mus demzufolge ien BU als Kraftfahrer vorliegen.

Ich würde gegen den Bescheid der Allianz Widerspruch einlegen und einen fachanwalt für Versicherungsrecht, je nach eurem Wohnort gibt es sicherlich einen spezialisierten Anwalt auf diesen Schwerpunkt.

Aber nicht nur die Allianz macht sowas, aktuell gab es im ZDF die AachenMünchner, die einem vollständig erwerbsgeminderten und in Pflegegrad 4 eingestuften KFZ Meister die Leistung verweigert wird.

Auch bei Antragsstellung sollte immer ein kompetenter Mensch zur Seite stehen, es muss nicht ein Fachanwalt sein.

Beste Grüße

Dickie59

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Die BU greift dann, wenn man voll erwerbsunfähig ist. Das sie deinem Onkel im aktuellen Fall nichts zahlt wusste er also bereits beim Abschluss.

Das beste ist, wenn man Versicherungen wie diese nicht braucht. Aber wenn der Fall eintritt, dann ist man froh sie zu haben.

Ich habe auch eine abgeschlossen, sie aber mit einer Rente gekoppelt. Tritt kein BU Fall ein, kriege ich am Ende der Laufzeit ein Guthaben ausgezahlt. Weniger als ich in Summe eingezahlt habe, aber besser als nix.

Mein Opa ist jetzt querschnittsgelähmt und kann nur noch eine Hand bewegen. Der ist gar nicht mehr erwerbsfähig

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@LolaLuftnage309

Dann soll er Widerspruch einlegen, wenn er aufgefordert wird den mdk aufzusuchen den Termin wahrnehmen und kann dann die Versicherung in Anspruch nehmen.

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@LolaLuftnage309

das schreibst du jetzt wo ich dich hinterfragt habe. hahahhaaaa..... aber erst mich deshalb dumm anmachen. deine Geschichten kannst du anderen erzählen. ich weiß ganz genau wer du bist lol

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Die BU greift dann, wenn man voll erwerbsunfähig ist.

Das ist verkehrt!

Eine "BU" zahlt bei Berufsunfähigkeit. "(Volle) Erwerbsunfähigkeit" ist eine andere Baustelle, die man auch privat separat absichern kann. zudem existiert noch die gesetzliche Erwerbminderungsrente.

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"hat nicht mehr die Möglichkeit arbeiten zu gehen".

eine Berufsunfähigungsversicherung zahlt nur dann eine BU-Rente, wenn nach deren Einschätzung der Versicherungsnehmer mindestens zu 50% berufsunfähig ist.

scheinbar ist dein Onkel nach deren Ansicht noch mehr als nur 50% berufsfähig. salopp gesagt, nicht krank genug.

eine Berufsunfähigkeitsversicherung bezieht sich auf den zum Zeitpunkt ausgeübten Beruf und nicht wie manche meinen auf eine generell allgemeine Tätigkeit.

Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit sind zwei unterschiedliche Sachen, haben verschiedene Maßstäbe und Beurteilungsräume.

Er ist querschnittsgelähmt kann nur noch eine Hand bewegen und hat Sprachstörungen. Wie Berufsunfähig muss man den sein

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@LolaLuftnage309

in deiner Frage ist es dein Onkel. und in der anderen dein Opa. wat denn nun? Opa schon in Rente?

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@LolaLuftnage309

weil du oben im Kommentar Opa schreibst.

erzähl deine Geschichte mal weiter... ich bin gespannt, was noch dazu kommt

interessante Frage in deinem Profil, die kommen mir so bekannt vor.

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ja, es ist wichtig, sich den Vertrag vorher genau durchzulesen. Da gibt es genau diese Unterschiede: Mal zahlt die Versicherung, wenn man genau in dem Beruf mit DER Tägkeit nicht mehr arbeiten kann, mal zahlt sie nur, wenn man GAR NICHT mehr arbeiten kann, auch nicht in irgendwelchen zumutbaren Tätigkeiten.

Daher: Immer auf das Kleingedruckte achten.

Ich halte eine BU für notwendig. Zumindest für die Personen, die ihr Einkommen über die eigene Arbeitsleistung beziehen.

... auch ich kenne viele, die im Rollstuhl sitzen, und noch arbeiten. Sogar Ärzte befinden sich darunter.

Es gibt eben zwei Varianten, die eine sichert ab den ausgeübten Beruf (hier Kraftfahrer), und die andere eben alle Berufe.

Der Onkel hat sich also für die billigere Variante entschieden und und muss seine Vereinbarungen eben hinnehmen/einhalten.

Seinen Schaden bekommt er ja hoffentlich komplett vom Unfallverursacher ersetzt, somit ist zumindest finanziell vieles geregelt

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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