Beschwerde über Sachbearbeiter von der Agentur für Arbeit

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Achtung, Achtung, da muss ich jeden warnen, deswegen habe ich mich extra eingeloggt. Mein 38 jähriger Sohn hatte sich bei der Arge schriftlich beschwert, weil er von einem Sachbearbeiter mit Gewalt am Arm aus dem Raum gewiesen wurde. Daraufhin hatte mein Sohn sich schriftlich geäußert, dass er sich behandelt fühlte wie bei den ehem.Nazis, erniedrigt und wie ein stück Dreck behandelt. Diese Angelegenheit wurde gerichtlich verhandelt und der Sachbearbeiter bekam recht. Obwohl mein Sohn einen Anwalt hatte, der, der Meinung war, dass jeder Mensch in Deutschland seine Meinung vertreten darf, hatte der Staatsanwalt auch den Anwalt meines Sohnes eingeschüchtert , so dass er ihm den Rat gegeben hat, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Der Fehler meines Sohnes war, dass er nicht geschrieben hatte "seiner Meinung nach ist er behandelt worden wie.................!" ,dieser Satz fehlte in seiner Beschwerde , deswegen ging es zur Staatsanwaltschaft. Ich hatte meinem Sohn geraten sich dagegen zu wehren, doch er bekam angst ..... Letztendlich musste er über 260 Euro Strafe bezahlen oder ins Gefängnis gehen. Ich bin darüber heute noch entsetzt und würde, wenn mein Sohn es zulassen würde auch gegen den Staatsanwaltschaft vorgehen. Denn inzwischen wissen wir, dass diese Leute alle in einem Sportverein sind und sich gegenseitig dementsprechend unterstützen, so mit uns niederen Volk machen können was sie wollen.....

Eine Beschwerde ist nicht schlecht. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde ist besser. Man soll es nicht glauben, aber es hilft wirklich. Habe es selbst bei meinem Kind erlebt. Sie hat es mir vorgemacht. Nun mache ich es gerade nach. Meine Dienstaufsichtsbeschwerde ist 7 Seiten lang. Das liegt aber daran, dass ich mir im verlaufe der Zeit habe zu viel bieten lassen. Jetzt ist Schluss. Die Dienstaufsichtsbeschwerde geht zunächst an das zuständige JobCenter, dann an die zuständige Regionaldirektion des Arbeitsamtes. Ein weiteres Exemplar geht an das zuständige Arbeitsamt des Bundeslandes, in dem man seinen Wohnsitz hat und dann noch ein Exemplar an die Bundesagentur in Nürnberg. Als Krönung geht die Sache auch noch als Petition an den Bundestag. Jetzt kann man sich auch überlegen, noch einen Hinweis zu geben, dass man eventuell auch die Presse einschaltet. Bei meiner Tochter jedenfalls hat es geholfen, man hat sich endlich bewegt.. Sie wurde zu einem Gespräch geladen, ich war dabei. Man wollte dann zum Schluss, dass sie die Petition zurücknimmt. Sie wollte Bedenkzeit, man gab sie ihr aber nicht. Daraufhin hat sie dann nein gesagt, sie nimmt sie nicht zurück. Nun mussten die auf die Petition antworten. Mein wollte von denen auch eine schriftliche Antwort haben.

danke für den super ausführlichen und endl. mal positiven kommentar! aber wo schicke ich die dienstaufsichtsbescherde hin wenn ich z.b. aus bayern bin???

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Erst mal beim Chef des Hauses, wo deine ARGE ist. Den Bürgermeister interessiert das wohl kaum. Dort wirst du auch nur an den normalen Weg verwiesen. Chef des Hauses ist der Erste, dann Chef der gesamten ARGE. Soviel Wirbel würde ich gar nicht machen. Eine deutliche, den Sachverhalt schildernde schriftliche Beschwerde an den Chef der ARGE in deiner Stadt mit der Bitte um einen persl. Gespräch bringt schon viel und man sollte immer sachlich bleiben. Wenn dies doch zu keinem Erfolg kommen sollte, dann kannst du ja noch einen Brief schreiben mit dem Hinweis, dass du dich an die Presse oder Herrn Escher (TV) wendest.

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