Beschwerde richtig formulieren (Lehrer, Schulleitung)?

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2 Antworten

Ich glaube Sie schätzen Ihren Sohn und die gesamte Situation falsch ein.

Möglicherweise liegen viele Ursachen bei Ihrem Sohn. ...

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Kommentar von germanyelitejoo
13.10.2016, 15:36

nein. Ich verstehe was Sie meinen. Viele Schüler wissen selber das mein Sohn unfair behandelt wird

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Die Beschwerde sollte an den Sohn gehen. Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass ihr Sohn vielleicht nicht das brave kleine Huppelduddel ist, für das Sie ihn halten? Offenbar hat er nämlich so einiges auf dem Kerbholz.

Erstens: der Streit mit der Mitschülerin war absolut keine Kleinigkeit. Kein Lehrer macht sich die Mühe und schreibt wegen Kleinigkeiten vierseitige Briefe. Offenbar hat der Sohnemann die Geschichte heruntergespielt und Sie glauben ihm in Ihrer elterlichen Zuneigung natürlich. Doch er hat mit Sicherheit gelogen und das Mädchen übel verletzt.

Zweitens: Das Busticket wurde von Ihrem Sohn absichtlich gestohlen oder unterschlagen. Auf jedem Busticket steht der Name des Inhabers, also wäre es ein Leichtes gewesen, es dem Besitzer wieder zurückzugeben. Wäre Ihr Sohn ein ehrlicher Finder, hätte er das Ticket auch einem Lehrer oder noch besser im Schulsekretariat abgeben können, damit es seinen Besitzer wiederfindet. Und ja, an so etwas denkt jeder, der nichts Übles im Schilde führt.

Drittens: Wenn Sie als Eltern in die Schule beordert werden, ist auf gut Deutsch die K4cke am Dampfen. Kein Lehrer führt gerne solche Gespräche, die erstens seine Arbeitszeit verlängern und zweitens oft einen Konflik mit uneinsichtigen Eltern heraufbeschwören. Sie sollten den Tatsachen ins Auge sehen und endlich erkennen, dass man an der Schule wegen des Verhaltens Ihres Sohnes nicht mehr weiter weiß. 

Hören Sie deshalb auf, die Dinge herunterzuspielen! Ihr Sohn hat vielleicht selbst und verursacht an seiner Schule gewaltige Probleme, also übernehmen Sie bitte die Verantwortung für Ihr Kind. Seien Sie für Ihr Kind ein Beispiel und ein Vorbild, zeigen Sie, dass es so nicht weitergeht! Man nennt Sie nicht umsonst "Erziehungsberechtigter", also fangen Sie endlich damit an, zu erziehen! Als Eltern muss man nicht der beste Freund des Kindes sein und alle seine Fehler decken. Als Eltern muss man ein Vorbild sein und Grenzen aufzeigen, und auch wenn es manchmal schwer fällt. Sie sollten sich nicht bei der Schule beschweren, sondern die Entscheidungen dort mittragen! Dort kennt man ihren Sohn besser und wie er wirklich ist, Zuhause verstellt er sich nämlich und freut sich, dass er so naive Eltern hat, die schön nach seiner Pfeife tanzen. Stellen Sie sich also auf die Seite der Schule, denn nur dort stehen Sie auch auf der Seite Ihres Sohnes! 

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