Beschwerde bei der Rechtsanwaltkammer über meine gekündigten Anwalt

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Deine Geschichte zeigt, wieviel Frust und auich Wut sich da in den letzten zehn Jahren aufgestaut hat.
In wenigen Wochen ist die Sache verjährt, und es wird wohl keine Gerechtigkeit geben. Die Zeit rennt dir davon.

Dein Rechtsanwalt hat sich sehr unprofessionell und fahrläßig um dein Anliegen gekümmert, so dass mit eine Beschwerde angemessen scheint.
Dazu brauchst du keinen neuen Rechtsbeistand.
Das Beschwerdeverfahren ist ziemlich einfach und hier genau beschrieben.
Die Einlegung der Beschwerde ist für den Beschwerdeführer kostenfrei.
Befolge die Anleitung Schritt für Schritt.
In dem Beschwerdeschreiben sollte mitgeteilt werden, was passiert ist und aus welchem Grund du der Auffassung bist, dass der Anwalt gegen die anwaltlichen Berufspflichten verstoßen hat.
Die Beschwerde muss den wesentlichen Sachverhalt, den Namen und die Anschrift des Anwalts sowie die Erreichbarkeit des Beschwerdeführers beinhalten.
Die Beschwerde muss in deutscher Sprache und in lesbarer Form verfasst sein. Mach also Absätze (nicht so wie hier deine Frage alles an einem Haufen…).

Mit den Medien drohen ist der falsche Weg. Das wird ihm keinen Eindruck machen und du setzst dich selber ins Unrecht.

Viel Erfolg!

... 2x über Telefon davon nur die Rede wann ich den Mitgliedsantrag endlich zu seinen Laden schicke Um was für einen Mitgliedsantrag ging's denn?

... habe auch keine Rechtsschutz gehabt zu dem Zeitpunkt Offensichtlich hat der Anwalt nicht gesehen, wie Du ihn für seine Arbeit bezahlen könntest. Möglicherweise bist Du ihm sogar das Honorar für seine "Erstberatung" schuldig geblieben? Das wäre dann in der Tat Dein Versäumnis. Der nachträgliche Beitritt zu einer Rechtsschutzversicherung schließt früher eingetretene Fälle immer aus, also auch Dein Gesundheitsproblem.

Das Zauberwort heißt hier: Vor dem Schaden klug sein und eine RS-Versicherung abschließen oder Rechtsanwälte auf Abstand halten. Und nur dann, wenn Du Sozialhilfeempfänger bist, kannst Du bei Deinem Amtsgericht einen Antrag auf Prozeßkostenhilfe stellen.

Wenn Du aber finanziell schwächelst und von Rechtsfragen keine Ahnung hast, dann hättest Du bei GF schon mal vorher fragen sollen, wie hier am besten vorzugehen ist. So hast Du alles falsch gemacht, was Du nur falsch machen konntest ...

Eine Beschwerde zum heutigen Zeitpunkt, wie von PapaPapillon vorgeschlagen, bringt Dir noch mal Arbeit und Aufregung, aber keinen "zählbaren" Nutzen. Bestenfalls, aber auch nicht garantiert, eine gewisse Genugtuung, daß Du dem Anwalt eins übergebraten hast. Aber er wird's überleben. Wenn Du also rachsüchtig bist, dann tu es, sonst laß es einfach bleiben.

Tut mir leid für Dich, daß ich Dir keine bessere Auskunft geben kann.

Was möchtest Du wissen?