Beschwerde bei der Bundeswehr einreichen?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wernn dein Bruder sich beschweren will, soll er sich an den Wehrbeauftragten wenden - das ist der richtige Ansprechpartner.

Aber die Beschwerde sollte er schon selbst einreichen - du hast absolut nichts damit zu tun.

Er ist derzeit nicht in der Lage dazu.

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@daviddaniel

Wenn Du an den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages schreibst, solltet Ihr dies als Eingabe deklarieren. Sie sollte auch nicht anonym verfasst sein. Es ist natürlich von Vorteil, wenn Dein Bruder die Eingabe selbst verfasst (zumindest jedoch unterschreibt).

Alternativ könnt Ihr Euch beim zuständigen Disziplinarvorgesetzten der Einheit beschweren, wo Dein Bruder eingesetzt war. Dann allerdings muss er diese zwingend selbst einreichen.

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Zuerst musst Du Deinen Bruder dazu bringen, dass er genau erzählt was vorgefallen ist. Und dann gehst Du mit ihm zu einem Anwalt und ihr lasst Euch beraten. Denn sicher wird Dein Bruder in kurzer Zeit eine Vorladung vom Bundesheer bekommen, und bis dahin solltet ihr wissen, welche Rechte ihr habt. LG Silvie

Wenn ihr euch noch anderweitig informieren wollt sucht im Internet nach der "Wehrbeschwerdeordnung" da steht alles wirklich haarklein erläutert auch, dass er sich als ausgeschiedener Soldat (auch wenn diese Betitelung nur auf einen sehr kurzen Zeitraum beschränkt ist) beschweren kann, wenn es dabei um ein mögliches Vorgehen in der Dienstzeit handelt.

Ansonsten muss ich dem Großteil zustimmen, was heißt wirklich versuchen einigermaßen objektiv zu reflektieren, was ist genau vorgefallen und in wieweit ist das (nach WBO) beschwerdefähig, ansonsten wird das ein teurer Spass und ist auch mit viel Kraft verbunden, solche eine Beschwerde lastet ja sehr schwer sowohl auf dem FW als auch auf der BW im Allgemeinen.

greets

LT A.

Tinnitus während der Grundwehrdienstzeit? Was tun? Bald Abschlussuntersuchung!

Ich bin vor 2 Wochen vom Truppenübungsplatz Bergen zurückgekommen und habe bemerkt dass das biepen im Ohr immer öfter vorkommt und länger andauert. (Ich habe ja schon unregelmäßigen Tinnitus gehabt, den ich während der Grundwehrdienstzeit bekommen habe, ca. im 2ten Monat) Ich hatte den Arzt und den Oberfeldwebel schon angesprochen, der Arzt meine ich sollte es protokollieren, der Oberfeldwebel meinte ich soll mir die Ohren besser auswaschen ( wegen solchen Sprüchen mag ich diese eingebildeten Typen nicht). Mein Problem ist nun das ich es ständig höre sobald der Rauschpegel ziemlich weit unten ist. Also sprich: Daheim, auf der Stube, in meinem Fall in der Moschee überall dort wo es etwas leiser wird. Stimmt es das der Bundeswehrarzt eine dienstliche Erklärung schreiben muss? Und diese dann auch an den Zugführer übergeben wird? Was muss ich nun tun? Ich habe es protokolliert! Ich will auf jeden Fall nicht mit diesem bieeeeepen weiterleben. Noch als Ergänzung: Ich bin noch bis zum 30.09.09 beim Bund und will auch noch wegen meinen Rückenschmerzen zum Arzt (Es geht mir nicht drum Krank zu Hause (KZH) geschrieben zu werden. Muss ich das alles bei der Abschlussuntersuchung angeben die ja in weniger als 2 Monaten ist?.. Was ich auch nicht verstehe ist, das man nach jedem Schießen gefragt wird ob man ein biepen im Ohr hat, ich denke das sich der Tinnitus mit der Zeit entwickelt.
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