Beschuldigten-Anhörung

11 Antworten

wenn das opfer schon ins krankenhaus gefahren werden musste, gibt es wahrscheinlich auch augenzeugen die, die tat bestättigen können. außerdem würde sie ihre erste aussage (falls sie vorher schon verhört wurde) ändern und das würde nur noch mehr ärger bereiten. am besten die wahrheit sagen und sich bei der person persönlich entschuldigen, viellt wird die klage ja fallen gelassen.

wenn das opfer schon ins krankenhaus gefahren werden musste, gibt es wahrscheinlich auch augenzeugen die, die tat bestättigen können

Ja, das dürften dann die sogenannten Knallzeugen sein.die haben gehör, dass wa passiert ist und haben anschließend hingeguckt. Wert der Aussage ist gleich null.

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Hallo hanspeter1,

also Du schreibst:

Hatte Keine Verletzungen. Sie hat sich jetzt §229 StGB strafbar gemacht>

Das kann so nicht ganz richtig sein, denn wegen Fahrlässiger Körperverletzung kann sich nur jemand strafbar machen, wenn sich auch jemand verletzt hat. Dürfte ja auch logisch sein.

Kann aber durchaus sein, dass die Polizei noch gar keine Kenntnis davon hat, dass die Person gar nicht verletzt wurde. Vielleicht sollte man sich von der angeblich verletzten Person bestätigen lassen dass:

  1. sie erstens nicht verletzt worden ist
  2. sie auf einen Strafantrag wegen fahrlässiger Körperverletzung verzichtet.

Im übrigen kann sie der Vorladung meiner Meinung nach auch ohne Rechtsanwalt folge leisten und gibt bei der Vernehmung zu Protokoll, wie sich der Unfall aus Ihren Augen abgespielt hat. Dürfte sowieso unstrittig sein, dass sie die Person angefahren hat.

Macht sie ihre Aussage, wird meist auf eine aufwendige und kostspielige Hauptverhandlung verzichtet und es wird ihr lediglich ein Strafbefehl zugestellt. Aber in der Regel kommt es bei solchen leichten Unfällen zu einer Einstellung des Verfahrens, so dass gar keine Strafe auf sie zu kommt.

Macht sie keine Aussage oder bestreitet gar die Tat, dann muss eine Hauptverhandlung angesetzt werden, denn es muss Ihr die Gelegenheit gegeben werden sich vor dem Richter zu verteidigen, bevor er ein Strafmaß festlegt.

Nochmal zur Erklärung, warum sie überhaupt die Strafanzeige erhalten hat.

Wenn jemand bei einem Verkehrsunfall verletzt wird, ist dieses fast immer im gesetzlichen Sinne eine Straftat gem. § 229 StGB. Hat die Polizei Kenntnis von einer Straftat ist sie immer verpflichtet diese Straftat aufzunehmen. Die Polizei würde sich bei nicht Aufnahme der Straftat wegen Strafvereitelung im Dienst strafbar machen. Es obliegt einzig und alleine der Staatsanwaltschaft das Verfahren einzustellen. Und wie schon o.a. wird sie dieses in dem Fall Deiner Freundin auch tun.

Schöne Grüße
TheGrow

da eine Personenverletzung vorliegt sollte deine Freundin als Beschuldigte keine Aussage machen und sämtliche weitere Angaben sowie Vorgehensweise mit einem Rechtsanwalt abstimmen.

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