Beschreibe: Rutherford´s Atommodell

3 Antworten

Rutherford hat Alpha-Teilchen ( Heliumkerne , 2 Protonen und 2 Neutronen ) auf eine Goldfolie geschossen. Nach den damals vorherrschenden Atommodellen hatte man sich ein Atom wie eine (vergleichsweise ) große Kugel vorzustellen, zwischen diesen Kugeln war nach der Theorie wenig Raum. Nach der alten Theorie hätten also alle Heliumkerne komplett zurückfliegen, es gäbe also keinen Weg durch die Folie

durch . Rutherford entdeckte allerdings, dass ein großer Teil der Heliumkerne gar nicht oder kaum abgelenkt wurde, er schlussfolgerte daraus, dass ein Großteil des Atoms leer sein müsste. Die Alpha Teilchen, die abgelenk wurden, wurden sehr stark abgelenkt und flogen fast um 180 grad zurück. daraus folgerte er, dass Atome einen kleinen, sehr dichten positiven Atomkern enthalten müssen ( Alpha Teilchen sind positiv geladen und werden deswegen vom Atomkern abgestoßen )

Hoffe, dass erklärt alles

LG Jonathan

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Das war doch der mit der Goldfolie, oder?

Was ich noch aus dem Physikunterricht weiß:

Er hat eine Goldfolie in einen Versuchskasten gespannt, und hat diese mit Teilchen Beschossen, das erwartete Ergebnis war, dass die Teilchen einfach ohne Hindernisse durch die Folie hindurch, und an der hinteren Wand des Versuchskasten landen.

Es kam jedoch etwas anders:Einige der geschossenen Teilchen, wurden abgelenkt, und zwar vom Atomkern, welcher den großteil der Masse eines Atoms besitzt.

Vor dem rutherfordschen Streuversuch (1909) von Hans Geiger, Ernest Marsden und Ernest Rutherford war bekannt, dass Atome negativ geladene Elektronen und die gleiche Menge an positiver Ladung enthalten. Einen Erklärungsversuch für den Aufbau der Atome stellte das thomsonsche Atommodell dar. Demnach besteht das Atom aus gleichmäßig verteilten positiven Ladungen und Elektronen, die sich darin bewegen. Der rutherfordsche Streuversuch zeigte, dass die positive Ladung und ein Großteil der Masse in einem Atomkern vereinigt sind und widerlegte damit dieses Atommodell.Das GoldfolienexperimentDer Versuch [Bearbeiten]

Rutherfords Mitarbeiter (Hans Geiger und Ernest Marsden) führten einen Versuch mit Alpha-Strahlen durch.[1] Als Strahlenquelle diente Radium, das sich in einem Bleiblock befand. Eine Bohrung ließ einen Strom von Alpha-Teilchen austreten, der auf eine dünne Goldfolie traf. Erwartungsgemäß durchdrang der allergrößte Teil der Alpha-Teilchen die Folie ungehindert. Überraschend war, dass wenige Teilchen (ca. 1 von 8.000) beim Durchfliegen der Metallschicht stark abgelenkt und einzelne sogar zurückgeworfen wurden, als ob sie auf ein massives Zentrum im Inneren der Atome gestoßen wären. Dieses massive Zentrum im Inneren des Atoms bezeichnete Rutherford als Atomkern.

„ … es war beinahe so unglaublich, als wenn man mit einer 15-Zoll-Granate auf ein Stück Seidenpapier schießt und die Granate zurückkommt und einen selber trifft.“– E. Rutherford über das Goldfolienexperiment

Bei Wikipedia perfekt beschrieben!

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