Beschluss einer ETW-Versammlung

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2 Antworten

Es kommt in einer WEG nicht darauf an, ob du etwas tatsächlich nutzt.

Vielmehr kommt es darauf an, ob du etwas nutzen kannst, also ob in deinem Fall ein Kabelanschluss vorhanden ist. Ist dies der Fall, sind die Kabelgebühren gemeinschaftliche Kosten, welche auch von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu bezahlen sind.

Ebenso muß der stadtbekannte Kinderhasser sich auch an den Kosten der Instandhaltung für den Kinderspielplatz beteiligen und dies selbst dann, wenn er weder Kinder hat, kein Kind ihn besucht und er noch nicht einmal ein Kind kennt. Allein seine Mitgliedschaft in der Gemeinschaft und der Umstand, dass er von der Nutzung nicht ausgeschlossen ist, verpflichtet ihn, die Kosten zu tragen. Ob er sich der Nutzung freiwillig entzieht, so wie du beim Kabelfernsehen, spielt dabei keine Rolle.

StadtVersand 20.10.2012, 13:43

Absolut richtig, allerdings könnte eine Chance für den Zeitraum bestehen, in dem der Sperrfilter eingesetzt war, da in dieser Zeit der Empfang nicht möglich war. Dies gilt es natürlich gegenüber der WEG und Kabel Deutschland nachzuweisen.

Anwaltliche Hilfe könnte - je nach Höhe des zu zahlenden Betrags - Sinn machen und ggf. ein Gutachten, Foto des Filters, etc. - also Alles, was als Beweis herhalten könnte.

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Das sehe ich auch so. Abgesehen davon kann sich damit jeder rausreden, denn jede Wohnung ist mit DVB-T versorgt

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