Beschlag bei Hufrollenentzündung

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5 Antworten

Oh, Beschlag oder nicht, da scheiden sich ja die Geister...

Obwohl mein Pferd Eisen hat (hatte vor 10 Jahren einen schlimmen Reheschub mit Hufbeinrotation, deswegen gehts ohne leider nicht...), bin ich eigentlich eher barfuß-Fan. zu dem Thema gibts einen tollen Beitrag, wenn auch schon etwas älter, im Reiterforum, siehe hier:

http://www.reitforum.de/hufrollenentzuendung-und-barhuf-laufen-lassen-236123.html

Frag auf alle Fälle deinen TA dazu, und eventuell auch einen Huforthopäden (setz auf Mundpropaganda, wer schlechte Arbeit leistet, wird nicht weiterempfohlen!). Denn wenn sie barhuf gut zurecht kommt, würd ich es auf mal weiter so probieren. Wenn sie jetzt schon 1/2 Jahr ohne Eisen steht, ist der Huf auch schon recht gut auf bloße Füße eingestellt. Wenn beschlagen wird, dann auf alle Fälle von einem Experten in Sachen Hufrolle, denn mit einfach nur draufhauen ists leider nicht getan.

http://www.equivetinfo.de/html/therapie.html

Nicht selten behebt ein optimaler orthopädischer Beschlag das Problem ohne weitere Therapie. Die Wiederherstellung eines effektiven Stoßdämpfers ist Voraussetzung eines anhaltenden Therapierfolges.

Lies da mal ein bisschen rum. Und sonst ruf deinen Schmied nochmal an oder TA.

Durch den Beschlag wird die Hufrolle entlastet - im Gegensatz zum barhuflaufen.

Das Eisen verteilt den Druck anders und nimmt dem Pferd somit die Schmerzen.

Ja, Du machst einen Denkfehler - schau Dir bitte einmal genau an, wo die Hufrolle liegt und wie sie sich beim Laufen verhält - dann wirst Du einsehen, dass der Beschlag die Durchtrittigkeit unterbinden soll und deshalb Eisen sein müssen. Das Silikon dämpft die Stöße, verhindernt Nachklang.

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