Beschäftigungsverhältnis wer darf es ausstellen?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Das Mutterschutzgesetz unterscheidet zwischen generellen, individuellen und absoluten Beschäftigungsverboten während der Schwangerschaft.

Generelle Beschäftigungsverbote gelten für alle werdenden und stillenden Mütter ohne besonderes ärztliches Attest. Darunter fallen (nach § 4 MuSchG) z. B. Arbeiten mit gesundheitsgefährdenden Stoffen, erhöhte Unfallgefahr, schweres Heben, ständiges Stehen, Akkordarbeit usw.

Ein individuelles Beschäftigungsverbot spricht der behandelnde Facharzt ganz oder teilweise per Attest aus und ist auf den persönlichen Gesundheitszustand der werdenden Mutter bezogen (§ 3 Abs. 1 MuSchG).


Im Gegensatz zum individuellen wird das arbeitsplatzbezogene generelle Beschäftigungsverbot nicht vom betreuenden Arzt, sondern vom Arbeitgeber auf Grundlage „seiner“ Gefährdungsbeurteilung und meist in Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt oder der aufsichtführenden Behörde ausgesprochen (z.B. Gewerbeaufsichtsamt).

Wird ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen, hat die werdende Mutter gegen ihren Arbeitgeber Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Zahlung des vollen Arbeitsentgelts (Mutterschutzlohn) nach § 11 Absatz 1 Satz 1 MuSchG. Dieses bekommt der Arbeitgeber auf Antrag über das Umlageverfahren 2 (U2-Verfahren) von der Krankenkasse der werdenden Mutter erstattet.


Alles Gute für dich!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DevileRose
19.01.2016, 23:03

Danke, wenigstens eine "normale" Antwort und nicht gleich nur Beurteilung.

0

Schwangerschaft ist doch keine Krankheit. Die Arbeit hattest Du doch schon vor Deiner Schwangerschaft gehabt und kennst das doch, also müsstest Du mit der Situation umgehen können. Wenn es dem Baby gut geht, dann ist doch alles in Ordnung. Wenn Du jetzt schon mit solchen Situationen nicht klar kommst, was wird denn dann erst mal sein, wenn das Baby da ist. Anscheinend bist Du nicht belastbar und das kann mit einem Baby sich fatal auswirken. Mach Yoga und konzentriere Dich auf die Schwangerschaft. Das eigentliche Leben fängt erst mit einem Baby an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DevileRose
18.01.2016, 19:56

Ich habe schon ein Kind ich weiß was es ist Mutter zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Nur damals als ich schwanger war hatte ich solche Probleme an der Arbeit nicht! Es kann sein dass ich durch die ganze Hormonen voll durchgedreht bin! Vorher war mir ein aggressiver, schreiender Kunde sch*** egal aber jetzt könnte ich während solcher Gespräch wie ein kleines Kind heulen. Mobbing wäre mir auch vorher egal aber ich mache mir solche Sorgen um das Baby das ich es einfach nicht mehr aushalten kann!!

0

Ein Beschäftigungsverbot darf nur dann vom Gynäkologen ausgestellt werden wenn das Leben von Mutter oder Kind in Gefahr ist (siehe MuSchu Gesetz) Ich arbeite auch im Einzelhandel und habe mein Beschäftigungsverbot erst bekommen nachdem ich vorzeitige Wehen und Blutungen hatte. Solange dir nichts ernstes fehlt und es nur "Schwangerschafts-WehWehchen" sind kannst du bis zum Mutterschutz arbeiten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Naja ich finde auch das du etwas übertreibst. Sorry für die harten Worte. Ich hatte in meiner Schwangerschaft sogar eine Tumor op. 3wochen zu Hause krankgeschrieben und habe dann bis zur 36 Woche zu 100% gearbeitet. Einstellungssache. Ich lebe in der Schweiz und da gibt es keinen Mutterschutz vor der Geburt. Jedoch muss dir dein Arbeitgeber Pausen ermöglichen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DevileRose
19.01.2016, 23:05

Was der Arbeitgeber muss und macht sind manchmal zwei verschiedene Paar Schuhe, leider. Und eigentlich kannst du garnicht wissen ob ich übertreibe oder nicht. Du musst das alles nicht mitmachen und erleben und sei echt froh!!

0

Was möchtest Du wissen?