Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft. Welches Datum und welche Angaben?

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2 Antworten

http://home.arcor.de/macqfrany/AerztlicherAtestr.pdf

schau mal da drauf und lege das deiner FA vor. Soweit ich weiss dürfen nur die Frauenärzte sowas erteilen und müssen eine Form ein halten. Das wurde mir mal von einer Arbeitsaufsichtsberaterin für Schwangere gegeben. Weil ich auch probleme habe. Vielleicht kann das auch deine Hausärztin ausfüllen das müsst ihr probieren - rede doch einfach nochmal mit deiner Krankenkasse da drüber, da die ja auch geld für dich dann bezahlen.

Wechsele den Frauenarzt wenn er deine probleme nicht ernst nimmt!!

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Kommentar von frany
05.10.2011, 12:52

Wurde deine Schwangerschaft gemeldet?

Wer spricht ein individuelles Beschäftigungsverbot aus? Ein individuelles Beschäftigungsverbot kann von jedem niedergelassenen Arzt ausgesprochen werden. Dazu ist ein Attest nötig, das der Arzt mit eigenen Worten formuliert. Darin sollte möglichst genau und allgemein verständlich festgehalten sein, ob das Beschäftigungsverbot jegliche Tätigkeit verbietet oder ob die Frau leichtere Arbeiten übernehmen beziehungsweise weniger Stunden am Tag arbeiten kann. In diesen Fällen könnte der Arbeitgeber ihr einen anderen, weniger gefährdenden Arbeitsplatz zuweisen. Das Attest sollte auch Auskunft darüber geben, in welchem Umfang eine weitere Beschäftigung eine Gefahr für Mutter und Kind darstellt. Achtung: Nicht immer übernehmen die Krankenkassen die Kosten für das Attest - am besten vorher nachfragen. Notfalls muss die Schwangere es aus eigener Tasche bezahlen, dass der Arzt ihr ein individuelles Beschäftigungsverbot ausstellt. Ein Beschäftigungsverbot kann jeder niedergelassene Arzt ausstellen

Der Arbeitgeber muss sich an dieses Beschäftigungsverbot halten. Er kann jedoch eine Nachuntersuchung verlangen, wenn er begründete Zweifel an dem ärztlichen Attest hat. Welcher Arzt diese Untersuchung vornimmt, bestimmt jedoch die Schwangere. So kann sie zum Beispiel eine Untersuchung durch den Werksarzt ablehnen. Die Kosten für die Nachuntersuchung trägt der Arbeitgeber

Also ist dein Hausarzt scheinbar doch berechtigt dazu. Meine meinte damals sie wäre nicht berechtigt dazu. Aber meine FA kannte sich auch nich t gut aus. Und mein AG verschwieg mir hartnäckig das die zettelchen nichts brachten ;( Blöder Ockse.

Wann wird ein individuelles Beschäftigungsverbot erteilt?

Gründe für ein individuelles Beschäftigungsverbot können sein: eine Risikoschwangerschaft, die Gefahr einer Frühgeburt, eine Mehrlingsgeburt, eine Muttermundschwäche, besondere Rückenschmerzen oder weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen, die auf die Schwangerschaft zurückgehen. Die Grenzen zwischen schwangerschafts- und krankheitsbedingten Beschwerden sind oft fließend. Deshalb muss der Arzt entscheiden, ob es sich um eine Krankheit oder um Symptome handelt, die durch die Schwangerschaft hervorgerufen werden. Ferner muss er abwägen, ob Komplikationen zu befürchten sind, die ein individuelles Beschäftigungsverbot gebieten. Wichtig: Dazu muss bei der werdenden Mutter nicht unbedingt eine Erkrankung vorliegen.

Was ist vorteilhafter: Krankschreibung oder Beschäftigungsverbot?

Das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Bei einer Erkrankung, die nicht schwangerschaftsbedingt ist, wie beispielsweise eine Grippe, ist lediglich eine normale Krankschreibung gerechtfertigt. Ist die werdende Mutter aber nach sechs Wochen immer noch nicht gesund und arbeitsfähig, erhält sie nur noch das Krankengeld - und das ist niedriger ist als das normale Gehalt. In diesem Fall wäre es also ratsam, den Arzt zu bitten, ein Beschäftigungsverbot auszustellen. Für Arbeitslose bringt das Beschäftigungsverbot Nachteile mit sich

Für eine Schwangere, die beim Auftreten der Gesundheitsprobleme arbeitslos gemeldet ist, wäre allerdings eine Krankschreibung besser. Wird ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen, stellt das Arbeitsamt sofort die Zahlung des Arbeitslosengeldes ein. Denn das gibt es nur, wenn sie als Arbeitssuchende grundsätzlich vermittelt werden kann. Das trifft aber bei einem Beschäftigungsverbot nicht zu. In diesem Fall ist die Krankschreibung finanziell von Vorteil.

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hatte auch ein verbot ab der 5 woche. wie das aussah weiss ich nicht mehr. aber was hälst du davon eine andere frauenärztin zu suchen und die krankenkasse um hilfe zu fragen. ich würde jetzt erstmal 2 wo krank machen und eigentlich die 6 wo voll machen um deine chefin zu ärgern danach das verbot, die kotz dann richtig, naja viel glück

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