Beschäftigung für kleinkinder

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7 Antworten

beobachte doh mal das kleinkind, was es gerne macht und erstelle daruaf ein spielerisches programm...

mein sohn liebte es im alter von ca. 1 - 1/2 jahren, papier zu zerreissen...

so habe ich ganz fix alles wichtige papier /dokumente gesichert, denn er konnte ja schon laufen und in griffhöhe jegliches papier vernichten und habe dann damit gestartet, dass er erstmal alle werbeprospekte "griffbereit" bekam - so musste er laufen, suchen, greiofen, sich recken - zur belohnung hatte er dann seine beschäftigung, das papier in zig schnipsel zu zerrupfen...

war in vielerlei hinsicht klasse: lauftraining, such/ orientierungstraining, interese wecken, beim zerrupfen training der feinmotorik - und der stolz, dass er selber was gefunden hatte, was er zerzupfen durfte...

war manchmal ein wenig nervig, weil ich die schnipsel ja irgendwie einsammeln und den raum ordentlich machen musste - hat mich aber oft eine stunde zeit zum putzen, staubsaugen, spülen geschenkt....

doch ich hatte meine sohn in meinem schützenden sichtbereich, wusste genau, dass es ihn faszinierte, keinen andern blödsin anstellt - und das er zufrieden und glücklich war...

und positiver nebeneffekt - es war eine günstige und kreative beschäftigung - so bekam unser altpapier eine ganz andere - vernünftige bedeutung...lg

und nebenbei - so was kann man dann auch noch steigern, um das interesse und die gute laune eines kindes zu steigern - indem man z.b. als nächste stufe eine zeitung nimmt. die blätter jeweils in der mitte mit etwas kleber verklebt - so dass das kind sich freut, papier ergattert zu haben - aber feststellen muss, dass die blätter aufeinmal nicht mehr so einfach auseinander zu nehmen sind...

das geht dann schon ein wenig in richtung:

Jugend forscht - bzw.:

Kleinkind forscht... ;-)

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@marlylie

obwohl er zerstört ein sehr braves Kind...paradox :) [Inhalt beanstanden] [Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten] [Antwort kommentieren]
Kommentar von Ortiliy am 29. April 2010 00:38

dies sollte Marlylies Antwort kommentieren...sorry :) [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von marlylie am 29. April 2010 00:52

nicht paradox - Ortiliy:

es liegt an uns eltern, die kinder zu lenken und zu lehren...

man muss herausfinden, was passiert, was man entdeckt, indem man auch mal was kaputtmacht...

wie soll man denn osnt erkenntnisse bekommen...

wenn ich als mutter meinem kind die möglichkeit gebe, durch meine unterstützung gezielt sein interesse an der umwelt zu fördern, dann ist doch nichts schlimmes daran...

neugier fördern - aber unter aufsicht und ohne schaden für diese welt...

und - wir "ach so tollen" erwachsenen haben doch auch gelernt, dass wir mal was kaputt machen müssen, um einen guten effekt / erfolg zu haben:

früher wurde mit holz geheitzt - dafür mussten baustämme erstmal in kleine scheite zerhakt werden - wenn man das nie lernt - auch in vorstufen, überhaupt so eine tätigkeit ausüben zu können - dann kann es ganz schön kalt in der bude werden...

oder "steineklopfen":

wenn man naturwissenschaftlich interessiert ist und in den bergen gerne in gummigstiefeln mit einem spalthammer die bachläufe entlang geht, um interessante steine zu spalten, kann man ganz tolle uralte "einschlüsse" in den steinen entdecken - die dann einen dazu motivieren, in büchern nachzuschlagen, was man da gefunden hat - sich freut, irgendein altes "urinsekt" gefunden zu haben...

was meinst du, wie so manche ecke in unseren heimatmuseen gefüllt wurden?

die sachen haben sich doch nicht von alleine dahin gelegt... lg [Inhalt beanstanden] [Kommentar noch 134 Sekunden editierbar]

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@marlylie

danke, LittleGirl12, für das sternchen - und ich hoffe, das ich dir anregung geben konnte, "zielgerecht" für das / dein kleinkind ideen zu entwickeln - das von meinm sohn ist ja nur ein beispiel... lg

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es gibt nichts, womit kleinkinder wirklich lange beschäftigt sind. meine tochter hat gern gemalt, geknetet und gepuzzlet, aber das waren alles dinge, die so 10- maximal 20 minuten gedauert haben, dann musste das nächste her und am besten die mama mit dazu, denn ohne mama oder bezugsperson, macht es nur halbsoviel spaß;-) sehr lange und intensiv war und ist die beschäftigung im freien, wenn dann noch ein paar kleine freunde dabei sind, dann spielen die kleinen locker mal 1-2 stunden unter sich. ansonsten hat meine tochter bis sie 2,5 jahre alt war, immer an mir geklebt und wir haben auch alles zusammen gemacht, gerade im haushalt können die kleinen schon schön mithelfen, so schafft man alles, die kleinen sind gut beschäftigt und lernen sogar noch was dabei.

wie klein müsstest du auch sagen etwas leise musik und bauklötze oder sowas

Schau mal hier: Facebook.de/kleinkinderbeschaeftigung Das ist von einer Mami und Tagesmutter.

Mit anderen Kindern oder Erwachsenen hauptsache menschlich! :)

obwohl er zerstört ein sehr braves Kind...paradox :)

dies sollte Marlylies Antwort kommentieren...sorry :)

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@Ortiliy

nicht paradox - Ortiliy:

es liegt an uns eltern, die kinder zu lenken und zu lehren...

man muss herausfinden, was passiert, was man entdeckt, indem man auch mal was kaputtmacht...

wie soll man denn osnt erkenntnisse bekommen...

wenn ich als mutter meinem kind die möglichkeit gebe, durch meine unterstützung gezielt sein interesse an der umwelt zu fördern, dann ist doch nichts schlimmes daran...

neugier fördern - aber unter aufsicht und ohne schaden für diese welt...

und - wir "ach so tollen" erwachsenen haben doch auch gelernt, dass wir mal was kaputt machen müssen, um einen guten effekt / erfolg zu haben:

früher wurde mit holz geheitzt - dafür mussten baustämme erstmal in kleine scheite zerhakt werden - wenn man das nie lernt - auch in vorstufen, überhaupt so eine tätigkeit ausüben zu können - dann kann es ganz schön kalt in der bude werden...

oder "steineklopfen":

wenn man naturwissenschaftlich interessiert ist und in den bergen gerne in gummigstiefeln mit einem spalthammer die bachläufe entlang geht, um interessante steine zu spalten, kann man ganz tolle uralte "einschlüsse" in den steinen entdecken - die dann einen dazu motivieren, in büchern nachzuschlagen, was man da gefunden hat - sich freut, irgendein altes "urinsekt" gefunden zu haben...

was meinst du, wie so manche ecke in unseren heimatmuseen gefüllt wurden?

die sachen haben sich doch nicht von alleine dahin gelegt... lg

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@marlylie

na so hab ich des net gemeint :) als ich klein war hab ich auch so einiges gemacht und dass dies alles ein lernprozess ist hab ich auch verstanden :)fands nur toll dass du geschrieben hast, dass er gar nicht "groß beaufsichtigt" werden muss wenn er was zum zerfetzen hat :D sehr fein

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@Ortiliy

naja - er war ja immer in meiner obhut / aufsicht - mit so ganz harmlosen lernprojekten - die ich gelenkt / vorbereitet habe ...

denke mal genauer drüber nach - wahrscheinlich hat du noch keine eigenen kinder - so wie ich deine antwort deute...

macht nichts - aber - bereite dich schon mal auf einiges vor, worüber du dich wundern wirst, wenn du selber "nachwuchs" hast...

es gibt da einen schöenen sruch, der auf alle lebensbereiche zutrifft:

erstens kommt es anders...

und zweitens sowieso nicht so

(wie man denkt, man es plant, man gerne möchte...)

und das trifft auf die kinder, die wir bekommen, zeugen, gebären ganz bsonders zu... ;-) lg

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puzzle oder fernseher? außerdem spielen kleinkinder gerne memory... aber wie alt sind denn diese kleinkinder?

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