Beschäftigt man sich im Studium mit jeder Seite im Buch oder wird wie in der Schule nicht alles behandelt?

5 Antworten

Eher im Gegenteil, man beschäftigt sich je nach Fach, meist alleine zu Hause, mit einzelnen Kapiteln, oft auch nur Abschnitten, verschiedener Bücher und einzelner Fachartikel. Manchmal muss/ sollte man ein Buch komplett durcharbeiten, besonders dann, wenn es vom Dozenten geschrieben wurde ;-), aber oft sucht man sich selbst Literatur zu den besprochenen Themen und je nach Fach findet man die Inhalte in verscheidenen Büchern. Diese muss man also nicht ganz durchlesen, sondern rausfiltern, welche Abschnitte für das eigene Verständnis des Themas besondes wichtig sind.

Aber: Sollte der Dozent ein einziges Buch empfehlen oder verbindlich vorgeben, vor allem eines, das er selbst geschrieben hat, wäre es ratsam, dieses Buch komplett durchzuarbeiten. Oft kann man es auch an der Seitenzahl festmachen. Wird ein Buch von 300 S. empfohlen, sollte man das meist ganz durcharbeiten, wird ein Buch von 1500 S. emfohlen, sind nur einzelne Kapitel oder bestimmte Themen komplett zu lernen (dazu mag es auch Ausnahmen in einzelnen Fächern geben).

Wichitg bei der ganzen Sache: Obwohl es Hausaufgaben in einzelnen Seminaren gibt, geht die Zeit meist für "Vor- und Nacharbeitung" von Seminaren und Vorlesungen drauf. Das bedeutet: Schauen, was in der Vorlesung dran kommt, sich eigentständig darauf vorbereiten und hinterher die Themen, die besonders wichtig oder schwierig waren eigentständig noch mal nachzuarbeiten, also nachzulesen, zu vertiefen, zu üben. Normalerweise schreibt einem keiner vor, mit welchen Büchern man das machen muss. In den meisten Vorlesungen/ Seminaren wird in der ersten Stunde eine Literaturliste verteilt, an der man sich orientieren kann. Es wird nie erwartet, dass man jedes Wert auf der Liste komplett durcharbeitet. Oft sind einzelne Bücher oder Aufsätze Empfehlugnen für Studenten, die später zu einem bestimmten Thema eine Hausarbeit schreiben oder ein Referat halten. Manchmal gibt der Dozent auch nur Kopien einzelner Kapitel von Fachbüchern (meist in Einführungsveranstaltungen), die er online allen Teilnehmern zur Verfügugn stellt. Diese sind manchmal nur aus einem Buch entnommen, oft aber aus verschiedenen, die verschiedene Themen unterschiedlich gut abdecken. Wenn so ein Text zu lesen aufgegeben wird, ist es sinnvoll, sich damit auch komplett zu befassen.

Was für ein Buch meinst du? Das ist natürlich von Studienfach zu Studienfach und Themengebiet sehr unterschiedlich, "wie viele" Bücher man "ansatzweise" lesen sollte.

Ich studiere z.B. Sinologie und Geschichte. Sehr oft werden am Anfang diverse Bücher vorgestellt, die "eventuell" für das Hintergrundwissen von Bedeutung sein können.

Viele Institute haben ihre eigenen Bibliotheken, wo man ausreichend Bücher finden kann, die man für ein besseres Verständnis, für Hausarbeiten etc. durchforsten kann.

In Sinologie hat man einerseits den Sprachteil, wo man hauptsächlich mit einem Buch lernt, aber vieles auch im Selbststudium sich anschauen sollte. Im geschichtlichen/wirtschaftlichen Teil andererseits hat man Vorlesungen, Übungen und natürlich mehrere Bücher, deren Inhalte man sich weitestgehend selbst aneignen sollte.

Im Studienfach Geschichte gibt es unterschiedliche Kurse, wo natürlich auch "viele" unterschiedliche Bücher von Belang sind!

Zusammenfassung:

Im Studium gibt es nicht nur ein Buch! Gerade für Hausarbeiten und Referatsvorbereitungen muss man mehrere Bücher gleichzeitig lesen, bzw. wichtige Passagen daraus!

Im Studium hat man Vorlesungen, dazu gibt es ein Script, manchmal auch ein Buch. Dazu gibt es Tutorials, in denen Arbeitszettel besprochen werden, und Seminare, in denen man selbst einen Vortrag hält. So war es im Mathematikstudium, in anderen Studiengängen kann es auch anders ablaufen.

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