Besattungskosten.

7 Antworten

Derjenige der das Erbe angenommen hat, also ueber einen Erbschein verfuegt, Bezahlt die Bestattungskosten. Sowie allle noch existierenden Verbindlichkeiten der verstorbenen Person. Hast du das Erbe angenommen ? oder beabsichtigst du das? Wer hat das Erbe deines verstorbenen Bruders angenommen ? Wenn du und deine Mutter das Erbe ablehnen, muesst ihr auch keine Bestattungskosten bezahlen. Es sei den ihr habt zb. Lebenslanges Wohnrecht ihm Haus von eurem Bruder. Also wurdet ihr schon vor seinem Tode abgefunden. Wenn das zutrifft? Trifft auch dieses nicht zu muesst keine Bestattungskosten uebe nehmen. Dann verfaelllt da Erbe an den Staat. Welcher dann die Bestauungskosten traegt. Aber noch eine andere Frage: Hast und deine Mutter Das Beerdigungsinstitut mit der Beerdigung beauftragt? Also einen Vertrag abgechlossen? dann muss derjenige der diesen Vertrag unterschrieben hat, auch die kosten uebernehmen. Ausnahmen gibt es Polizei und Krankenhaus, welche mit speziellen Beerdigungsinstituten zusammen arbeiten. Da musst du mit dem Nachlassnotar und Standesamt sprechen, welche diesen Todesfall abwickeln. Die kOennen dir die ganz genaue Rechtslage sagen. Der Notar sowieso. Also erst mal nichts bezahlen. Den Rechtsanwalt vom Beerdigungsinstitut abwarten. Der von dir geschilderte Sachverhalt laesst sich rechtlich klaeren. Also gleich am Montag zum Nachlassnotar . oder Standesamt.

Eine Übernahme der Bestattungskosten hat nichts mit dem Erbe (oder dessen Ausschlagung) zu tun............richtig ist, das eine Bestattung vorrrangig aus dem Erbe zu zahlen ist, ist aber nichts da, oder wurde abgelehnt, dann ist die Mutter vom Gesetz her verpflichtet die Bestattungskosten zu übernehmen (zumal sie ja auch den Auftrag unterschrieben hat)

Wenn alle das Erbe ausschlagen, muß dann niemand mehr die Bestatter bezahlen? Kann ja so nicht gehen, oder? Geht auch nicht!

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Es hat niemand von uns ein Erbe angenommen,ich wurde überhaupt nicht angeschrieben vom Notar zwecks Erbausschlagung als Schwester.

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Für die Bestattungskosten kommen immer die nächsten Angehörigen auf. In dem Fall deine Mutter, dabei ist es völlig unerheblich, ob das Erbe ausgeschlagen wurde oder nicht.

Es ist wie am Tresen: Wer bestellt, zahlt!

Das, was Du über den Erbvorgang schreibst, ist das totale Chaos. Warum haben die Lebensgefährtin und Deine Mutter die Erbschaft ausgeschlagen? Und wer verfügt nun über das Konto deines Bruders? Usw. usw. Das ist eine große Menge von Einzelfragen, die Du schon erst mal herausarbeiten müßtest, bevor die Community versuchen kann, sie zu beantworten.

Wenn Du schnelle Hilfe brauchst, wäre ein Gang zum Nachlaßgericht zu empfehlen. Das Gericht weiß auf Grund der Erbausschlagungen schon von dem Erbfall, und der Sekretär des Gerichts wird die meisten Deiner Fragen beantworten können. Das kostet meines Wissens auch nichts.

Nicht zu empfehlen ist die Einschaltung eines Rechtsanwalts (zumindest solange kein Streit anliegt), denn das wird richtig teuer (mindestens 200 EURO und nach oben offen).

Auch der Notar ist nicht der richtige Ansprechpartner, denn seine Aufgabe ist es zu dokumentieren (Willenserklärungen, Verträge etc.) - und nur das.

Ich würde Dir auch empfehlen, erst mal ganz allein zum Nachlaßgericht zu marschieren, jedenfalls ohne Mama, die dort möglicherweise ihre Emotionen nicht im Griff hat. Und in Ruhe anhören, was sie Dir dort sagen. Entscheidungen mußt Du nicht sofort treffen, bitte um ein paar Tage Bedenkzeit.

Das wird sicher nicht leicht, das Chaos, was anscheinend in Eurer Familie herrscht (siehe auch Deine vorige Frage), einigermaßen zu ordnen. Zu klären ist vor allem: Wer erbt nun letztendlich? Um welche Werte geht es? Welche Unkosten sind gegenzurechnen (Begräbnis)?

Übrigens würde die Lebensgefährtin nicht allein erben, auch wenn sie das Erbe nicht ausgeschlagen hätte. Den gesetzlichen Erben steht ein Pflichtteil zu, und zwar die Hälfte dessen, was sie ohne Testament geerbt hätten. Dieser Pflichtteil muß allerdings gerichtlich geltend gemacht werden und ist grundsätzlich in Geldform auszuzahlen.

Wenn Dein Bruder keine leiblichen oder Adoptivkinder hinterlassen hat, dann bis Du (+ evtl. noch weitere vorhandene Geschwister) nach Verzicht Deiner Mutter die Alleinerbin, ohne Wenn und Aber!. Steht alles im BGB.

Viel Spaß mit der Abwicklung!

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