Berufungstheologie?

5 Antworten

Naja das berühmteste Beispiel dürfte wohl Paulus sein.

Zuerst hat er Christen verfolgt und ist dann zum Christentum berufen worden und hat nach der Berufung für das Christentum missioniert. Da wird es bestimmt noch andere Fälle geben.

Du könntest vergleichen ob es bei allen Berufungen gleich abgelaufen ist oder wo da die Unterschiede liegen. Eventuell könntest du ja auch die verschiedenen Religionen vergleichen, ob es da Unterschiede gibt oder auch alles gleich abläuft. Also vielleicht ein Vergleich zwischen Paulus und Muhammed

Biblische Beispiele gibt es, ja...aber wie sieht es mit Reflexionen darüber aus und wie steht es um die Berufungen heute?

0

Ich weiß nicht genau, was du damit meinst?

So wie ich das sehe, gibt es nicht so was wie eine einheitliche Theologie der Berufung. Wenn ich den Begriff bei Google eingebe, kommen erst mal kath. Seiten (die wirst du sicher schon gelesen haben).

Es wird im freikirchlichen Bereich sicher auch Gemeinden geben, die "Berufung" lehren....vielleicht eher im pfingstlerischen Bereich. Also im Sinne einer persönliche Berufung (Gebetseindrücke etc.) zu Diensten innerhalb der Gemeinde oder zur Mission.

Wie stellst du dir eine Theologie der Berufung denn vor? Soll das dann genau definiert werden?

Biblisch wäre ja zB auch, dass alle solange beten, bis der Heilige Geist klar was sagt und zum Dienst beruft. Aber ich glaube in so einer extremen Form, kommt das heute doch weniger vor.

Nunja...es gibt z.B. päpstliche Schreiben...Instruktionen darüber, wie etwa Priester als Berufene zu sein hätten...doch wo kommt das her? Sind es lediglich die biblischen Befunde sowie das spärliche Wissen über die Person Christi selbst? Wo gibt es theologische Reflexionen, die Kriterien für göttliche Berufungen anbieten?

0

Du findest halt wenig darüber, weil es eben diese klassischen Berufungen, wie sie in der Bibel berichtet werden, wenig zu finden sind. Und jene, die als Berufene auftreten, in Wirklichkeit keine von Gott Berufenen sind. Schon im AT findet man Hinweise, wo Leute z.B. als Propheten aufgetreten sind, aber in Wirklichkeit keine waren. Wo Gott gesagt haben soll: "Ich kenne euch nicht!" "Ich habe euch nicht gesandt!"

Genauso hat Jesus vor falschen Propheten(Berufenen) gewarnt, die in seinen Namen auftreten werden, aber in Wirklichkeit nicht von ihm gesandt worden sind.

Der Prüfstein für einen Berufenen besteht darin, ob er mit der biblischen Offenbarung konform geht oder nicht. Ich will hier keine Namen von Personen nennen, die als Propheten aufgetreten sind, die aber in Wirklichkeit keine waren, weil sie sich im Widerspruch zur Offenbarung befunden haben, um keinen Konflikt herauf zu beschwören.

So war es z.B. früher üblich, dass der zweitgeborene Sohn Priester wurde. Egal ob er dazu berufen war oder nicht. Hier folgte man einfach einer familiären Tradition und mehr nicht. Schließlich genossen Geistliche ein hohes Ansehen in der Gesellschaft. Gleichzeitig war man damit auch existenziell abgesichert.

Frauen oder Mädchen gingen ins Kloster, weil sie keinen Mann heirateten wollten, oder weil man sie nicht verheiraten konnte.

Da ich mich früher im Kreis von Leuten bewegt habe, die kirchliche Ämter ausübten, konnte ich feststellen, dass keiner von denen wirklich sagen konnte, dass sie direkt von Gott berufen worden wären. Da gab es dazu die verschiedensten Gründe warum sie in der Kirche gearbeitet haben, aber keine persönliche Berufung von Gott.

Also kein klassisches Berufungserlebnis, so wie sie in der Bibel berichtet werden.

Aufhebungsvertrag schreiben...wie?

N'Abend. :D Ich bin zurzeit in einer Ausbildung zur EHK und mit meinem Betrieb sowas von total unzufrieden, dass ich unbedingt den Betrieb wechseln will. Also hab ich mich mal schlau gemacht wie man einen Aufhebungsvertrag schreibt. Da ich das Ding nicht eins zu eins abschreiben wollte habe ich es ein wenig geändert. Deswegen die Frage ob es so i Ordnung ist. Ich habe davor sowas noch nie gemacht deshalb wären Tipps oder Hinweise auf Patzer oder Fehler von euch sehr nett. ... mit großem Interesse habe ich ihr Stellenangebot auf der Internetseite ... gelesen und möchte mich nun bei Ihnen bewerben um meine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel weiter zu führen.

Im Juli 2014 habe ich erfolgreich den Hochschulabschluss, am ... Gymnasium absolviert und bin zurzeit in einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Da die Branche meines derzeitigen Ausbildungsbetriebes und auch das Betriebsklima nicht meinen Vorstellungen entspricht , möchte ich mich nun umorientieren und einer neuen Herausforderung stellen.

Ich arbeite gern im Team, setze mich mit meiner Arbeit auseinander und erledige sie sorgfältig und gewissenhaft. Ich bin ein offener, kommunikativer Mensch und würde mich sehr freuen Sie, bei einem persönlichen Gespräch, von meinen Stärken zu überzeugen.

Dafür stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Da ist das Teil. Ganz lieb wären auch keine Kommentare wie "Lehrjahre sind keine Herrenjahre".. ich möchte wirklich nur wissen ob es so in Ordnung ist.

PS.: Sorry für den Roman. ;)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?