Berufung eines Vergleichs beim Arbeitsgericht

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5 Antworten

Nein! dafür vergleicht man sich doch - damit die Sache abgeschlossen ist ...

Du hättet eben damals dem Vergleich nicht zustimmen dürfen ... dann hätte das Gericht entcheiden müssen und dagegen hätte es dann auch Rechtsmittel gegeben ...

Ralo14 06.09.2014, 21:34

Danke für Antwort. Du hast mir viel geholfen. Damals hat mein RA gesagt, es gibt keine bessere Lösung als Abfindung! Ich habe ihn gebetet, dass wir auf eine Verhandlung beim Arbeitsgericht bestehen müssen, er hat immer abgelehnt.

Er wüßte, dass ich krank bin, hätte mir sagen müssen, was für mich richtig ist. Könnte mit einer GdB die Sache reten? Das Vergleich wurde mir am 25.09.13 zugeschickt worden. Kann ich wegen der schlechten Belehrung etwas machen?

Ist möglich, dass ich die Angelegenheit nochmals wiederaufgenommen wird? Gibt es eine Lösung? Danke vorab für die Antwort!

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Man kann einen Vergleich, der vor Gericht abgeschlossen wurde, unter Vorbehalt stellen.

Dann kann man innerhalb einer Frist von 2 oder 3 Wochen (das weiss ich jetzt nicht ganz genau) widersprechen.

Da im geschilderten Fall ja aber schon ein Jahr ins Land gezogen ist, ist da Nichts mehr zu machen. Der Fall gilt als abgeschlossen.

Ich danke alle die mir eine Antwort gegeben haben! Trotztallem habe ich ein Fax an Arbeitsgericht geschickt und habe den außergerichtlichen Vergleich angefochten.

Nach ca. einer Woche habe ich eine Antwort vom Gericht bekommen, dass ich zu einer " Güteverhandlung" eingeladen bin!!

Ich freue mich sehr darüber, dass ich diese Einladung bekommen habe. Meine Frage ist es, ob das Arbeitsgericht (AG) nun den Fall ganz neu aufrollen will? Kann ich nach einem Jahr eine Wiederbeschäftigung durchsetzen? Ich habe dafür genung Argumente und will ich mich vorbereiten. Danke Euch alle für die Antworten.

Mit der Zusage, mit dem Vergleich einverstanden zu sein, ist dieser auch endgültig...!

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