Berufswahl :) Dringend Antwort gebraucht

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8 Antworten

Du hast überhaupt keine Ahnung, nicht wahr? ^^

Frauke Ludowig steht in ihrem Studio in Köln und moderiert die Beiträge, die andere gemacht haben. Toller Job. Sie selbst kommt zwar auch mal raus, aber längst nicht so oft, wie du vielleicht denkst. Sei versichert, spätestens nach 10 Jahren hängt dir das Rumreisen ohnehin zum Hals raus.

Bedenke, bis du soweit bist, wird es dieses Format nicht mehr geben. Auch die Fernsehlandschaft wird sich wandeln. Momentan geht es in die Richtung, dass immer mehr freie Journalisten unterwegs sind, die darum kämpfen, ihre Beiträge zu verkaufen. Der Markt ist völlig übersättigt, der Konnkurrenzkampf riesig. Und es gehört ein Quentchen Glück dazu, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und die richtigen Leute zu treffen.

Erstmal brauchst du auf jeden Fall ein abgeschlossenes Studium, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Es gibt spezielle Studiengänge in Richtung Fernsehen. Informier dich da, vielleicht hast du Glück und bekommst einen Platz.

Vani1425826 22.03.2012, 14:12

Nein, ich habe wirklich keine Ahnung :D Deshalb frage ich ja. Im Moment denke ich dass das echt etwas für mich ist, da ich unbedingt einen Job haben will den ich liebe oder zumindest mag. Mit Sicherheit bin ich da nicht allein. Da du soviel weißt, bin ich 1. Sehr dankbar für deine Antwort den ein paar von denen hier, hab ich ohnehin nicht verstanden und 2. wollte ich dich fragen, ob du denn vll. schon Erfahrungen mit sowas gemacht hast? (: LG Vani

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Kristall08 22.03.2012, 14:27
@Vani1425826

Jein, ich persönlich nicht, aber ich kenne ein paar beim Fernsehen. Die haben alle erstmal Journalismus gemacht, zum Teil ganz normal ein Volontariat bei einer Tageszeitung. Und mit viel Glück sind sie dann beim Fernsehen reingerutscht, wobei Glück da relativ ist. Für mich wäre das nichts. ;-)

Es gibt also viele Wege, die an dein Ziel führen können. Wichtig ist er mal Abi, dann Studium, nebenher soviel Praxis-Erfahrung sammeln wie möglich. Der Rest ergibt sich.

Wie Du gesehen hast, habe ich ja auch ein Grinsen hinter meine Worte gesetzt. Ist nicht böse gemeint gewesen. Diese Frage kommt hier nur relativ oft, bei den meisten antworte ich gar nicht, weil ich es für sinnfrei halte, da sie niemals die Voraussetzungen erfüllen werden. ;-)

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Vani1425826 22.03.2012, 19:34
@Kristall08

Achso okey. Auf jeden Fall, vielen Dank. Ich habe mich heute auch schon informiert wegen Praktiken und so. Ich hatte da ansowas, wie Radio. Ich meine jeder muss mal klein anfangen. Morgen schreibe ich mich auch in die Schülerzeitung ein.

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Kristall08 22.03.2012, 20:22
@Vani1425826

Ein guter Plan. Bewirb Dich auch, wenn Du alt genug bist, als freier Mitarbeiter bei eurer Lokalzeitung. Alles Gute!

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Jeder kann sich Journalist nennen – ohne spezielle Voraussetzungen oder einen bestimmten Ausbildungsweg, da die Berufsbezeichnung vom Gesetzgeber nicht geschützt wurde. Auch Pressefotografen und Bildredakteure werden den Journalisten zugeordnet. Die Bezeichnung „Redakteur“ ist ebenfalls nicht geschützt, aber tarifvertraglich festgelegt. Die frühere Vorstellung vom „Begabungsberuf” wurde abgelöst durch ein professionelleres Berufsbild mit definierbaren Ausbildungsgängen sowie Kategorien für die fachliche Qualität im Journalismus. In der Regel ist ein Studium Voraussetzung, gefolgt von einer zweijährigen Ausbildung in einer oder mehreren Redaktionen als Volontariat. Bereits während des Studiums werden Erfahrungen in Praktika und in freier journalistischer Mitarbeit gesammelt. Weitere Möglichkeiten zum Zugang sind der Besuch einer Journalistenschule oder ein Journalistik- bzw. Journalismus-Studium. Das Berufsfeld ist offen für Quereinsteiger, insbesondere mit Spezialwissen. Voraussetzung für den Beruf des Journalisten ist in erster Linie die Kommunikation, sei es im Bereich Sprache, Foto oder Film. Darüber hinaus kommt es auf soziales und gesellschaftspolitisches Verantwortungsbewusstsein, logisches und analytisches Denken, Kreativität sowie Kontaktfähigkeit an. Abgesehen vom Lokaljournalisten, der ein Allrounder sein sollte, sind in den Mantelredaktionen der Printmedien sowie bei Hörfunk und Fernsehen zunehmend Fachleute gefragt. Ein Studium, insbesondere Journalistik und Publizistik, bildet heute meist die Grundlage. Danach sollte ein Volontariat absolviert werden, in dem man die praktische Seite des Berufs kennenlernt. Die meisten Redaktionen verlangen mittlerweile ein abgeschlossenes Hochschulstudium, bevor sie eine Volontariatsstelle vergeben. Journalistenschulen vermitteln Medienpraxis, da sie praktischer ausgerichtet sind als die Studiengänge an den Universitäten. Sie werden häufig nach dem oder parallel zum Studium besucht. Bereits während des Studiums sollte praktische Erfahrung, beispielsweise als freier Mitarbeiter in einer Lokalredaktion, gesammelt werden, sonst ist es schwer, eine Volontariatsstelle zu bekommen. Ein Volontariat dauert zwischen 15 und 24 Monaten.

Hi Vani, die klassische Ausbilung zum Journalisten geht über ein Journalistik-Studium, für das man einen NC benötigt. Im Rahmen dieses Studiums muss man in der Regel dann auch ein längeres Voluntariat - am besten bei einer öffentlich-rechtlichen Anstalt - nachweisen. Da diese Plätze zum einen sehr begehrt sind und die Anstalten auch nicht so viele Plätze anbieten, ist das oftmals ein Problem.

Daher hat sich in der Zwischenzeit das Fachgebiet "Medien" herausgebildet. Medien-Management etc. heißen diese Studiengänge. Viele werden u. a. an privaten Hochschulen angeboten und kosten entsprechend. In diesen Studiengängen werden die praxisbezogenen Fäcer auch gelehrt. Also Radio, TV, Print und natütlich auch Internet. Darüber hinaus wird Praxieserfahrung gewünscht. Manche Hochschulen verlangen, dass man Praktikumsbescheinigungen vorlegt.

Wenn Du in diesen Bereich möchtest, ist es in jedem Falle hilfreich da schon frühzeitig hineinzuschnuppern. Sei es, dass Du Artikel für die Schülerzeitung schreibst oder mal bei der regionalen Tageszeitung oder Radiosender nach einem Praktikum fragst - und dies vielleicht sogar schon vor Studienantritt. Recherche, Vorbereitung von Interviews etc. ist ein ziemlich großer Teil an Arbeit, bevor man dann endlich vor der Kamera steht. Dazu gehört dann auch die Arbeit - mitarbeit in den Redaktionen. Ein spannendes Feld, in der Tat. Aber sehr begeehrt und daher muss man schon viel Engagement vor und rund um ein Studium mitbringen, um da wirklich Fuss zu fassen und an so einen Job zu kommen, wie ihn Frau Ludwig bekommen hat. Viele Grüße Macsis

Kristall08 22.03.2012, 11:12

die klassische Ausbilung zum Journalisten geht über ein Journalistik-Studium, für das man einen NC benötigt.

Was für ein Unsinn! Es gibt gar keine "klassische" Ausbildung für Journalisten. Einen NC benötigt man nicht, ein Fach kann einen haben. Wirf nicht mit Begriffen um dich, die du nicht kennst.

Im Rahmen dieses Studiums muss man in der Regel dann auch ein längeres Voluntariat - am besten bei einer öffentlich-rechtlichen Anstalt - nachweisen.

Es heißt VolOntariat und das macht man NACH einem Studium.

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Macsis 22.03.2012, 15:17
@Kristall08

Hi Kristall,

anbei ein kleiner Textauszug zum Studium Journalistik in Dortmund:

Die Uni Dortmund integriert ein einjähriges Volontariat in ihr achtsemestriges Bachelor-Studium. Mit dem Studienende ist der Student demnach doppelt qualifiziert: er darf sich Bachelor of Arts und Redakteur im Sinne des Tarifvertrages nennen. Volontariate sind bekanntlich rar, daher sind die Studienplätze an der Uni Dortmund begehrt und der Numerus Clausus ist stets auf hohem Niveau (zwischen 1,2 und 1,4).

In Sachen "Schreibweise" hast Du Recht - sorry für den Tippfehler!

Viele Grüße Macsis

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Kristall08 22.03.2012, 19:57
@Macsis

Das ist schön, dass die Uni das so macht. Aber wird dieses Volontariat denn auch anerkannt? Ich hab so meine Zweifel, ob es die Einstellungschancen sehr erhöht. Denn die meisten Verlage suchen doch eher Leute, denen sie am Anfang weniger zahlen müssen als einem Redakteur. :-/

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Macsis 24.03.2012, 12:15
@Kristall08

Hi Kristall, es macht nicht nur diese Uni so. Die paar öffentlich-rechtlichen Hochschulen, die Jouralistik/Journlismus anbieten, haben alle einen NC und wollen, dass die Studenen praktische Berufserfahrung sammeln. Manche während des Studiums, bei anderen nach dem Studium. Darüber hinaus existiert eine Vielzahl an Angeboten, die von privaten Hochschulen kommen. Die gehen dann aber oftmals eher in die Richtung Medienmanagement.

Eine "klassische Ausbildung" in der Journalistik wird wieder seinen Stellenwert bekommen und dann werden auch wieder entsprechende Gehälter bezahlt. Die Verlage versuchen an allen Ecken und Enden einzusparen. Das stimmt. Aber gut ausgebildete Journalisten, die wissen, wie man fundiert rechcherichiert und entsprechend gut schreiben - die machen die Qualität aus. Und darauf werden auch Verlage bald kommen. Bis dahin wird aber der eine oder Verlag wahrscheinlich "über die Wupper" gehen oder verschwindet im Zuge von Zusammenschlüssen.

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Kristall08 24.03.2012, 19:53
@Macsis

Eine "klassische Ausbildung" in der Journalistik wird wieder seinen Stellenwert bekommen und dann werden auch wieder entsprechende Gehälter bezahlt.

Was ich bisher von den Kollegen so höre, sind die Journalistik-Studenten gerade die, mit denen man im normalen Zeitungsalltag gar nichts anfangen kann. ;-)

Das mit den Gehältern kannst Du getrost vergessen. Das Problem ist nämlich, dass es dem gemeinen Leser schlichtweg egal ist, ob der Artikel, den er liest, gut geschrieben ist. Bis auf die wenigen Ausnahmen, die sich dann einmal wöchentlich die Zeit o.ä. leisten. Ansonsten gewinnt, wer die besseren Anzeigenberater hat. Inhalt wird mehr und mehr unwichtig.

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Macsis 26.03.2012, 20:35
@Kristall08

Sagen wir mal so, es besteht die Hoffnung, dass der Inhalt irgendwann doch wieder an Bedeutung gewinnt, denn ansonsten funktionert das Thema Auflage irgendwann nicht mehr und dann ist in Sachen Printmedigen das Ende erreicht. Aber in der aktuellen Situation gebe ich Dir recht. Das, was da an der einen oder anderen Stelle geschrieben wird, wie - aber auch inhaltlich - dafür muss man sicherlich nicht studiert haben. Deswegen hoffe ich auch auf eine inhaltliche Trendwende, denn im Grunde genommen kann man Zeitung auch durch Internet ersetzen. Ich kenne den einen oder anderen, der gar keine Zeitung mehr bestellt und sich nur noch im Internet die Artikel durchliest.

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bestimmte nachrichtenmagazine brauchen eigenlich keine reporter mehr. bild und co scheiben doch eh nur das was die leute lesen wollen.

das wichtige ist zu wissen wo deinte fähigkeiten und dein interesse liegt. grade auslandkorrospodenten werden inzwischen nur noch für einen bestimmten bereich einegsetzt. sie haben meist einen bezug auf ihrem gebiet. sie kennen die sprachen, kultur oder haben besonderes wissen über ein bestimmtes fachgebiet.

jornalismus -- zb bei wdr ( oder andere sender ) praktikum versuchen

Kannst ja versuchen als Volontairin dort zu arbeiten und dazu solltest du dich direkt an RTL wenden.

Was hast du denn bis jetzt gemacht? Schule, Ausbildung, Studium und/oder Beruf?

Vani1425826 22.03.2012, 08:42

Momentan gehe ich noch auf Gymnasium wollte mich nur mal informieren :D

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egl2091 22.03.2012, 08:49
@Vani1425826

Dann bist du 13?! In dem Fall würde ich dir raten mach erstmal dein Abi fertig. Bis dahin ist noch so viel Zeit. Du kannst vielleicht mal ein Praktikum oder sogar einen Ferienjob in dem Bereich suchen um rauszufinden ob es wirklich das ist, was du beruflich machen möchtest.

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Diese Frauke macht auch immer einen auf jung, obwohl sie es nicht ist

Vani1425826 22.03.2012, 08:43

Das mag schon sein, trotzdem finde ich sie macht ihren Job sehr gut.

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