Berufsunfähigkeitsversicherung neutrale Meinung?

5 Antworten

HAllo,

gehe zu einem Versicherungs"makler" ,  nicht Einzelgesellschaft, Check 24, DVAG, OVP, Swiss select...und sonstinge Vertriebe.

Auch ein Versicherungsberater hat NICHT alle Gesellschaften im Schrank.

Begründung:

Anforderung, und lass das in der Beratungsdokumentation reinschreiben!" "Ich möchte für meinen Beruf eine SBU mit besten Preis- Leistungsverhältnis und einen ausgeruckten Marktüberblick.

Dann hat der Makler die größte Haftung, die o.g. Vertriebe können nur ihre eigene Gesellschaft anbieten oder die anderen einige Tarife.

Ob du das aus den Bedingungen (AVB bewegen sich um 70-80 Seiten) den besten Tarif herauslesen kannst, bezweifle ich. Das ist nicht bös gemeint, sondern aus Erfahrung heraus, von Kunden, die bei mir mit vorhandenen Verträgen aufschlagen.

Beste Grüße

Dickie59

Du hast zwei Möglichkeiten: entweder gehst Du zu einem Versicherungsberater, der Honorar verlangt, weil er keine Provisionen bekommt (en) sollte. Möglichkeit zwei, Du gehst zu einem Versicherungsmakler, der auch Personengeschäft macht. Der bekommt zwar Provisionen von den Gesellschaften, im Gegensatz zu den Vertretern einzelner Firmen, haftet er aber für seine Empfehlungen.

Vertreter einer Gesellschaft würde ich eher nicht zur Beratung heranziiehen. Sie haben nur die Produkte der Gesellschaft, die sie vertreten (bildlich gesprochen, müssen sie Dich an die Produkte anpassen). Berater und Makler können zwischen den Gesellschaften wählen, d. h. sie können die Produkte an Deine Person anpassen.

LG

harobo

Du liegst völlig falsch, was du über Versicherungsvertreter schreibst.

Selbständige Versicherungsvertreter haften genauso wie ein Versicherungsmakler für eine Falschberatung.

Und Versicherungsvertreter haben auch die Möglichkeit, Tarife von anderen Versicherungsunternehmen anzubieten, wenn das Produkt des Versicherungsunternehmen für das sie tätig sind nicht passt.

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@Apolon

Natürlich hast Du vollkommen Recht. Ein Einfirmenvertreter hat theoretisch die Möglichkeit der Ventillösung. Wenn die von ihm vertretene Gesellschaft ein vom Kunden gewünschtes Produkt NICHT anbietet, nicht, wenn er unfähig ist, dem Kunden klarzumachen, dass genau das, von der Gesellschaft angebotene Produkt, genau das richtige für ihn ist.

Die gut gemeinte Ventillösung wird in den Fällen, in denen sie wirklich gestattet wird, meist dadurch unterlaufen, dass dem Einfirmenvertreter vorgeschrieben wird, welche Gesellschaft er zu nehmen hat, wenn tatsächlich mal ein Produkt nicht angeboten wird.

Und - ja, theoretisch haften auch Einfirmenvertreter. Nur stehen sie unter dem Haftungsdach der Gesellschaft, deren Rechtsabteilung das schon regelt. Im Zweifel dadurch, dass sie den Kunden durch Zeitschinden zermürbt.

Makler und Berater haben ihre eigene Vermögensschadenshaftpflicht, da sie sonst überhaupt keine Gewerbeerlaubnis bekommen. D. h., da sind keine Rechtsabteilungen, die schon die schützende Hand über sie halten.

Und selbst wenn eine Gesellschaft mehr als nur ein weiteres Unternehmen für eine Ventillösung heranzieht, wirst Du doch nicht ernsthaft hier behaupten, dass sie ihren leuten die Wahl unter allen anbietenden VU lässt.

Bitte nicht versuchen, jemand, der 30 Jahre in dieser Branche gearbeitet hat, zu unterstellen, er wisse nicht, wovon er rede.

Erst mal 30 Jahre bei gesunden Verstand hinbekommen, dann, so ich noch lebe, weiterdiskutieren. Es hatte schon seinen Grund, warum ich nach 30 Jahren teilweise verkauft habe. Ich habe es einfach nicht mehr ertragen, nach Mandatserteilung, den Mist auszubügeln, der im Laufe der Zeit von den überqualifizierten Einfirmenvertretern den Leuten angedreht wurde. (Trifft natürlich nicht auf alle zu, viele arbeiten seriös, bis sie bemerken, dass sie ab dem 15. des Monats Hunger leiden).

Dazu kam, dass die Sesselpupser der EU, standig etwas neues Tolles erfunden haben, das zwar keinem genutzt hat, aber ihre Existenzberechtigung nachwies.

Seit fast 10 Jahren nur noch stiller Teilhaber und ansonsten im sozialen Bereich unterwegs und zufrieden.

harobo

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@harobo

Die gut gemeinte Ventillösung wird in den Fällen, in denen sie wirklich gestattet wird, meist dadurch unterlaufen, dass dem Einfirmenvertreter vorgeschrieben wird, welche Gesellschaft er zu nehmen hat, wenn tatsächlich mal ein Produkt nicht angeboten wird.

Dann kennst du dich scheinbar doch nicht so gut aus.

Wir z.B. arbeiten mit einer Makler-Organisation zusammen - und ich entscheide dann welches Versicherungsunternehmen ich meinem Kunden anbiete.

Nur stehen sie unter dem Haftungsdach der Gesellschaft, deren Rechtsabteilung das schon regelt. Im Zweifel dadurch, dass sie den Kunden durch Zeitschinden zermürbt.

Dies trifft für Angestellte Außendienstmitarbeiter zu.

Selbständig Agentur-Inhaber benötigen eine Vermögensschadenshaftpflicht und diese ist nicht beim Versicherungsunternehmen des Vertriebspartners.

Denn auch wir haften mit unserem Privatvermögen, wenn wir einen Kunden falsch beraten.

Erst mal 30 Jahre bei gesunden Verstand hinbekommen, dann, so ich noch lebe, weiterdiskutieren.

Super - und du bist erst seit 30 Jahren in dieser Tätigkeit und hast so wenige Fachkenntnisse - suche dir eine Job den du auch verstehst.

Meine Tätigkeit im Versicherungsaußendienst begann 1981.

Ich habe es einfach nicht mehr ertragen, nach Mandatserteilung, den Mist auszubügeln, der im Laufe der Zeit von den überqualifizierten Einfirmenvertretern den Leuten angedreht wurde.

Bedeutet dann wohl, dass dir viele Fachkenntnisse für diese Tätigkeit fehlten.

Ich habe andere Erfahrungen gesammelt. 

Sehr viele Kunden von Wald- und Wiesen-Maklern abgenommen die von diesen den größten Schrott angeboten bekamen und sich z.B. im ÖD überhaupt nicht auskannten.

Und ich werde auch nachdem ich schon in Rente bin, meine guten Kunden weiter betreuen - da mir der Job unendlich Spaß macht und ich diese Kunden nicht im Regen stehen lassen möchte.

Alles in allem, muss man also davon ausgehen, dass du dir vor Jahren den falschen Job gesucht hast, von dem du nicht allzu viel verstehst.

Gruß Apolon

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@Apolon

Schon klar, Du hast recht und ich meine Ruhe. Wer es nötig hat, in dieser Form zu schreiben, auf den trifft wohl nur zu: "ein getroffener Hund bellt"

Lass es gut sein, ich vermute, Du glaubst sogar, was Du da schreibst. Wenn dem so ist, weiss ich, dass mein Ausstieg richtig war.

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@Apolon

Ja, Einfirmenversicherungsvertreter haften immer nur für ihr Produkt Ihrer Gesellschaft, bei der von dir genannten Konstellation wird der Ursprung juristisch anders entschieden. Ich kenne diese Konstruktionen als ehemaliger Maklerbetreuer, dass heisst, für die Leute, die für Sparkassen und andere diese Lösungen anbieten.

Damit hast du noch immer nicht den Zugriff auf den gesamten Markt.

Der Makler haftet für den Gesamtüberblick der Produkte.

Ja, es gibt Kollegen, die u.a. unpassende Produkte (aus Deiner Sicht öD Tarife oder nicht) angeboten haben und betreuen.

Ich kann dich beruhigen, 90% der von mir übernommenden Kunden von den Ausschließlichkeitsgesellschaften und Vermögensberatungen haben im Preis/Leistungvergleich unpassende Produkte (Schrott kenne ich nicht).

Wir können, an der Fragestellung vorbei hier wieder Nebenkriegsschauplätze aufmachen, ist nicht im Sinne des Fragers.

Beste Grüße

Dickie59

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Wo nehme ich mir eine neutrale Meinung zu unterschiedlichen Berufsunfähigkeitsversicherungen ein ?

Was verstehst du unter neutraler Meinung? Meinst du eine unabhängige?

Du kannst einen Makler mit entsprechendem Schwerpunkt fragen (wie mich), oder einen Honorarberater beauftragen und für die Beratung bezahlen.

Unabhängig ist richtig . Ich würde gerne Versicherungen vergleichen  mit ähnlicher Leistung um einschätzen zu können was günstig und gut oder was schlecht ist .

Danke für die Antwort

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@Sanity94

Dann solltest du wie gesagt einen Makler oder Berater (gegen Honorar) befragen.

Um selber dafür ein wirkliches Gefühl zu kriegen auch für die Wichtigkeit guter AVB, kommst du um eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann nur schwer rum (mind. aber die Sachkundeprüfung zum Versicherungsfachmann) und ein paar Jahre Erfahrung.

Wenn du magst lad dir die Musterbedingungen des GdV zur BUV runter und schau wo die einzelenen Gesellschaften hiervon abweichen (meist zu deinen Gunsten, weil Konkurrenzkampf und so).

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