Berufsunfähigkeitsversicherung - was prüft die Versicherung - Ärtze - auch KV?

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3 Antworten

Es ist immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

Grundsätzlich ist man definitv schlecht beraten die Gesundheitsfragen vorsätzlich falsch zu beantworten und etwaige Krankheiten zu verschweigen.

Dabei würde ich wirklich sehr gewissenhaft vorgehen und alles GEFRAGTE antworten. Konsequenz eines Verschweigens könnte die Anfechtung aufgrund arglistiger Täuschung sein. Und dann war es das mit dem BU-Schutz.

Selbstverständlich ist es menschlich, wenn eine Erkältung vor vier Jahren mal vergessen wird. Aber im Zweifel würde ich Rücksprache mit meinem Arzt und dem Versicherer meienr Wahl halten was anzugeben ist und was nicht.

Solange Du keinen Schadensfall einreichst, in dem Fall Deine Berufnsunfähigkeit, prüft der Versicherer gar nichts nach (keine zu hohe BU-Summe und negative Antworten bei den Gesundheitsfragen vorausgesetzt). Im Schadenfalle wird hier aber gegebenfalls nochmals genau nachgefragt. Und durch die Entbindung der Schweigepflicht können die Versicherer natürlich recherchieren.

Von Einzelfällen weiß ich, dass durch häufige Umzüge und Arztwechsel keine durchgängige Krankenakte recherchiert werden kann. Aber ich wäre damit wirklich sehr vorsichtig und würde lieber im Vorfeld eine Risikovorprüfung (erkundige Dich im Vorfeld, ob diese eine Eintragung in die zentrale Wagnisdatei nach sich zieht. Denn darauf können dann alle anderen Versicherer zugreifen. Dies sollte also vermieden werden!) machen lassen und mir dann den Versicherer raussuchen, der den für Dich besten Tarif hat und Dich ohne Ausschlüsse oder Risikozuschäge nimmt.

Vielen dank für die wirklich gute Antwort und die Tipps.

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