Berufsunfähigkeit inkl. Lebensversicherung kündigen - Geld zurück?

9 Antworten

Hallo Thelncredible,

schade, dass du deine Versicherung kündigen möchtest.

Bei Kündigung der Versicherung erhältst du denRückkaufswert, dieser besteht aus mehreren Komponenten.

In deinem Fall sind die Beiträge in Höhe von 60 Euro nichtnur für den Erlebensfall, sondern auch für die Berufsunfähigkeit aufgeteiltworden. Das führt dazu, dass die eingezahlten Beiträge nicht in voller Höhe fürden Rückkaufswert berücksichtigt werden. Zusätzlich werden von den eingezahltenBeiträgen die Abschluss- und Vertriebskosten abgerechnet. Daher haben Versicherungengerade in den ersten Jahren gegenüber den eingezahlten Beiträgen einen geringenRückkaufswert.

Zum deinem Rückkaufswert kommt dann noch dieÜberschussbeteiligung und die Beteiligung an den Bewertungsreserven: Diese setztensich zusammen aus:
- einem für das aktuelle Jahr festgelegten Sockelbeitrag und
- einem variablen Betrag

Der variable Betrag ist von der laufenden Entwicklung amKapitalmarkt abhängig. Er wird erst bei Fälligkeit der jeweiligen Leistungermittelt.

Solltest du den genauen Rückkaufswert wissen wollen, sokannst du auf deinen Versicherungsfachmann zugehen, dieser kann dir Auskünftezum derzeitigen Rückkaufswert zukommen lassen.

Warum möchtest du den Vertrag denn kündigen? Bitte bedenke,dass du zum Zeitpunkt der Kündigung auch keine Versicherungsschutz hast.Solltest du berufsunfähig werden, dann erhältst du keine Leistung aus demkündigten Vertrag. Zusätzlich ist eine vorzeitige Auflösung auch oft mit finanziellenNachteilen verbunden. Wenn du deinen Vertrag aufgrund eines Geldbedarfes kündigst,kannst du erfahrungsgemäß auch auf deinen Versicherungsfachmann zugreifen.Dieser berät dich dann hinsichtlich deiner alternativen Möglichkeiten.

Ich hoffe meine Antwort hilft dir weiter.

Viele Grüße, Christina vom Allianz hilft Team

Hi, eine BU mit Lebensversicherung muß nicht unbedingt einen Rückauf haben. Viele Anbieter geben eine BU mit Todesfallschutz(Risikolebensversicherung) mit Beitrags- Überschußverrechnung. Hier wird nur der Risikobetrag für die BU und Todesfall bezahlt. Ist gegenüber einer Anlage zur Ansparung öfters besser. In der Police findest du eine Tabelle mit den Beiträgen jährlich und dem eventuellen Rückaufwert und Todesfallschutz. Sonst rufe bei Versicherung an und holen dir die Auskunft. Solltest Du eine Kapitallebensversicherung mit Bu haben, dann ist eine Umstellung in selbständige BU oder mit RLV bestimmt eine günstiger Variante deine Arbeitskraft abzusichern, denn das war doch der Sinn des Vertrages, oder? Damit kannst Du bestimmt einen geringeren Beitrag erzielen.Es gibt Anbieter die auch eine Aussetzung des Vertrages bis 6 Monate zustimmen und kannst ohne Neuantrag dann wieder einsteigen.Viel Glück! PS. schreib mal welcher Anbieter mit Produktname es ist.

Hallo Constein, Du scheinst Dich ja ein wenig auszukennen. Abgesehen davon, dass ich keine gute Erfahrung mit BU`s gemacht habe , fragte mich aktuell jemand der auch überlegt, seine Lebensversicherung (Hauptversicherung) gekoppelt mit einer BU (Zusatzversicherung) zu kündigen. Bei der Versicherung wollte erst mal nicht nachfragen.

Also ich bin ja kein Fachmann aber:

Hauptversicherung 5.000,- € bei Todesfall (Risiko Lebensversicherung) BU Zusatzversicherung 1.500,- € Rente Monatlicher Beitrag ca 140,- € (dabei ungefähr 95 % Anteil BU) Abgeschlossen 2001. Beide Versicherungsteile= Überschussverwendung -Abzug vom Beitrag

Ich verstehe dies so, dass es sich um reine Risikoversicherungen handelt ohne eine Kapitalbildung. Also auch kein Rückkaufswert entsteht (obwohl das aus meiner Sicht nicht eindeutig aus den Vertragsunterlagen hervorgeht.

Da kommt doch nichts zurück oder ?

Viel Dank im Vorraus !

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Man bekommt einen guten Teil des Geldes zurück. Der "trick" der Versicherung ist ja nicht das Geld zuz sammeln und im Schadensfall einfach wieder zurückzugeben. Die sammeln das Geld ein und legen es mit hohen Zinsen sehr lange Zeit an.

Will man das Geld zurück, verlieren die eine Menge an Zinsen und das geben die dann weiter.

Früher war es so, dass ein Harz-IV Empfänger seine Lebensversicherung nicht verkaufen musste wenn die weniger als 70% des eingezahlten Geldes zurückbringt. Das wollten die ja letztes Jahr ändern, ich weiss nicht was daraus geworden ist.

Man kann also mit ca. 70% Rückerstattung rechnen, kann auch etwas weniger sein. Hier sollte man sich unbedingt ausrechnen ob ein Kredit nicht billiger ist. Kann man den in kurzer Zeit zurückzahlen, so ist das billiger, denn das auflösen der Lebensversicherung kostet ja insgesamt ca. 30%. Da muss der Kredit schon exterm lange laufen um das zu übertreffen.

Viel eleganter ist es einen Kredit aufzunehmen und die Lebensversicherung als Sicherheit anzugeben. Da bekommt man schon wesentlich attraktivere Konditionen denn das Kreditibnstitut weiß dass es auf jeden Fall sein Geld zurückbekommt, sowohl wenn man Zahlungsunfähig ist als auch "tot umfällt" oder sich ins Ausland absetzt. Verunfallt man, dann tilgt die Versicherung die Schulden und man bekommt den Rest. Kündigt man die Versicherung und holt sich das Geld zurück, hat man einfach nur Geld verloren, man kann nichts gewinnen.

Ich kenne die Situation nicht, aber vielleicht kann man das Einzahlen auch Stunden, also wegen Arbeitslosigkeit etc die Zahlungen aussetzen.

Und wenn man die Versicherung wirklich los werden muß, dann kann man die immer noch verkaufen. Da bekommt man etwas mehr als nur kündigen und Geld zurückverlangen.

Oh, eine BU legt also das viiiele Prämiengeld Ihrer Kunden ganz lange und zu super Zinsen an. In welcher Welt lebst Du ? Vielleicht solltest Du mal eine Versicherungsausbildung machen. Teil davon ist Versicherungsmathematik und Prämienkalkulation inkl. Stornierungskosten und Rückkaufswertebildung. Bringt mehr als Hörensagen, Klischees, Escher, WISO und wie sie alle heißen.

Eine LV muss man nach wie vor nicht verkaufen bei H4, wenn man per Klausel die Verwertbarkeit vor dem 60. ausschließt :-)

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@Candlejack

@candlejack, ja j Escher und Co.

Die verdienen richtig Geld mirt der Verunsicherung der Menschen.

Wiso musste ja schon mehrmals die Aussagen widerrufen und korriegieren, da wird auch immer schlechter recherchiert.

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