Berufsschulpflicht mit 30?

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14 Antworten

Zwischen allem müsste-könnte-dürfte-glaube mal ein paar Fakten: Die IHKen (z.b. http://www.ihk-koeln.de/9520Regelungder_Berufsschulzeiten.AxCMS) schreiben: "Schulpflichtig sind im übrigen jugendliche und erwachsene Auszubildende, die ihre Ausbildung vor Vollendung des 21. Lebensjahres beginnen, für die gesamte Ausbildungszeit. Auszubildende, die bei Beginn der Ausbildung 21 Jahre oder älter sind, sind berufsschulberechtigt." Berechtigt heißt, sie dürfen, sie müssen aber nicht. Denn: Der Berufsschulunterricht bereitet auf die Abschlussprüfung vor, die von der dem Beruf zugehörigen Kammer abgenommen wird (IHK, HwK etc.). Wenn jemand über 21 sagt, das kann ich alles zuhause besser, kann er sich von der Berufsschule befreien lassen, muss dann aber zu den Berufsschulzeiten in den Ausbildungsbetrieb und sich den Stoff halt zuhause allein reintun.

Ihk ist was anderes. Fur Arzthelferin sind sie hierfür nicht zust

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Den größten Teil des theoretischen Wissens für einen Beruf lernt man aber in der Beru fsschule. Da wird es wohl ein kleines Problem geben mit der Abschlussprüfung. Wenn sie die gar nicht machen will, braucht sie auch keine Ausbildung machen.

Sie macht ja wahrscheinlich eine duale Ausbildung und da gehört die Berufsschule dazu.

Hat sie denn schon einen Abschluss oder wäre das ihr erster? Bei meinem zweiten Facharbeiter damals konnte ich verschiedene Fächer "auslassen".

Allerdings musste ich berufsschulfreie Zeit am Arbeitsplatz (im auszubildenden Betrieb) verbringen.

Natürlich gilt die Berufsschulpflicht, denn wo sonst sollte deine Bekannte den erforderlichen Stoff lernen und die erforderlichen Prüfungen schreiben?

Ich hab selbst mit 32 an einer Umschulung zum Bürokaufmann teilgenommen und hatte Unterricht in einer Erwachsenenbildungsstätte, Praktika und Klausuren/Klassenarbeiten, etc.

Rechtlich gesehen kann sie sich von der Berufsschule befreien lassen. Anzuraten ist das jedoch im Hinblick auf die Prüfung nicht.

Bei der Ausbildung handelt es sich um eine kombinierte theoretische und praktische Ausbildung. An der Schule, an der ich arbeite (BBS für Altenpflege) ist es so, dass die Auszubildenden in den 3 Ausbildungsjahren maximal 60 Tage (entschuldigt + unentschuldigt in Theorie + Praxis) fehlen dürfen, ansonsten müssen sie die Zeit nachholen und dürfen auch ihre Prüfung erst später machen.

Wiederholtes (unentschuldigtes) Fehlen wird an die Ausbildungseinrichtungen gemeldet, die ggf. eine Abmahnung aussprechen.

Entschuldigtes Fehlen liegt nur bei einer Krankschreibung vor. Ausnahmen kann der Kursleiter im Einzelfall zulassen, muss er aber nicht.

ich habe meine ausbildung mit 40 gemacht und musste auch zur berufsschule, das ist halt bestndteil einer ausbildung, theorie und praxis

sie geht nicht zur berufsschule um ihre schulpflicht zu erfüllen sondern weil es bestandteil ihrer ausbildung ist.

Nein, natürlich nicht!

Zu jeder neuen Ausbildung gehört auch der theoretische Unterricht, welcher in der Berufsschule stattfindet!

natürlich muss sie zur Berufsschule. Das gehört numal zu der Ausbildung dazu. Wenn sie das nicht ein sieht, dann ist sie da falsch.

Nein sie kann sich nicht befrein lassen. auf meiner schule war auch schon ein Herr der war 50. es ist auf jeden fall pflicht zur schule zu gehn

Also Deine Bekannte hat vielleicht Ansichten, glaubt sie weil sie 30 Jahre alt ist gelten für sie Sonderrechte. Ich war 35 Jahre als ich den Beruf Altenpflegerin erlernte, wurde während meiner Ausbildungszeit auch noch schwanger,jeder riet mir ab weiter zu machen, da es niemand für möglich hielt einen Fünfpersonen Haushalt zu führen, schwanger zu sein und nach drei Jahren sein Staatsexamen zu machen. Hab ich aber gemacht mit der Examensnote 1,3. Heute bin ich 62 Jahre und frage mich manchmal selbst wie ich das geschafft habe.

ich denke sie wird müssen-in meiner bs klasse war eine azubine, die war 40

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