Berufsschule oder Arbeit?

4 Antworten

Nein, das ist nicht zulässig. Der Chef würde damit die Berufsschulpflicht umgehen. Im dualen System vermittelt die Berufsschule das Theoriewissen, der Betrieb das Praktische. Es ist geregelt, wann was gelehrt wird & das darf eigentlich nicht vom Chef privat "manipuliert" werden.

Auch als Auszubildender muss man sich nicht alles bieten lassen -------> und wenn der Chef dann damit kommt, dass er das vor 40-50 Jahren auch machen musste, Lehrjahre keine Herrenjahre seien und die Berufsschule sowieso nur Zeitverschwendung ist, dann sollte man das eigentlich bei der IHK melden. Die sind da immer sehr hellhörig.

Ich würde mir das nicht bieten lassen.

Ursprünglich bist Du als Azubi ja extra für die Berufsschule freigestellt.

Es gibt da sicherlich eine Regel, dass Du eine Mindeststundenzahl an der Berufsschule vorweisen musst, um zur Prüfung zugelassen zu werden.

Aus personellen Gründen ist es nur in äußersten Ausnahmefällen zulässig, den Azubi aus seinem Unterrichtsbetrieb zu nehmen. Besonders in der Altenpflege passiert sowas glaub ich sogar öfter.

Sollte aber definitiv nicht zur Regel werden. Ansonsten bist Du als Azubi dem Chef gegenüber weisungsgebunden.

Eigentlich nicht, da die Schulstunden in einer Woche Pflicht sind. Es sei den, der Azubi hat Blockunterricht und das Wochenweiße. Dann kann der Chef die Unterrichtswochen verschieben.

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