Berufsreifeprüfung mit Hund?

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Hast Du Erfahrung mit Hunden? Oder ganz speziell Erfahrungen mit Hunden aus Tötungsstationen?

Das sind Ü-Eier. Mehr sogar, als der einheimische Tierheimhund.
Du weißt nie, was der Hund bereits erlebt und was er für Erfahrungen gesammelt hat. Hast Du Pech, kennt der Hund so banale Dinge wie Glastüren oder Fenster nicht. Treppen, glatten Boden. Die Liste kann lang sein.

Wenn Du am Anfang genug Zeit hast, um so einen Hund an das Leben im Hhaus zu gewöhnen, kann das funktionieren. ABER dazu musst Du sehr viel Geduld, und vor allem Zeit aufwenden. Der Hund wird nicht von sofort an so lange alleine bleiben können. Evtl. wird er nicht stubenrein sein und nicht leinenführig.
Es gibt in Österreich sicher Orgas, die solche Hunde vermitteln und im besten Fall mit Pflegestellen arbeiten. Mach Dich da mal schlau. Dort kann man Dir aus erster Hand berichten, was für eine Art Hund für euch am passendsten wäre.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 20 Jahren im Bereich Rettungshunde tätig und Tierhalter

Ich hab schon meine Erfahrung mit Hunden, doch leider noch nicht mit welchen aus Tötungsstationen. Das war natürlich mal eine Idee, doch ich werde mich garantiert auch in Tierheimen umsehen, denn bevor ich und die Organisation nicht sicher bin, dass der Hund zu meinem leben passen würde, schaffe ich mir keinen an.. Danke für die Antwort!:)

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@elnawlf123

Ein Straßenhund ist ein Full Time Job. Unsere Nachbarin hat einen. Ein liebes Tier wenn sie sich im 50 m Radius ums Haus befindet, aber nicht mehr ansprechbar, sobald man sich weiter entfernt. Das Mädel fällt vor Angst total in sich zusammen. Gut das ist ein Extrembeispiel, aber eben etwas, mit dem man rechnen muss.

Eine Bekannte aus Griechenland arbeitet in einem Shelter und ist immer sprachlos, wenn Adoptanten die Hunde nach zwei Wochen wieder zurückgeben wollen, weil die Tiere nicht so funktionieren wie erhofft. Viele wollen auch nicht verstehen, auf was man sich einlässt.

Daher die Frage nach Erfahrung. Als Ersthund ist ein Shelterhund ungeeignet. Aber Du hast Dir Gedanken gemacht und gehst nicht so blauäugig an die Sache ran, wie manch anderer hier.

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@elnawlf123

Du und die Organisation stellt ein Problem dar. Viele Orgas sind froh wenn sie die Hunde vermittelt bekommen, oftmals wird auf die Umstände nicht all zu großer oder gar kein Wert gelegt.

Dann die Frage ob Du Dir, oftmals nicht der Fall, den Hund vorher persönlich ansehen kannst.

...und leider gibt es auch unter diesen ganzen Orgas so einige schwarze Schafe, die auf Deubel komm raus vermitteln, aber denen es absolut egal ist wohin.

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@Elocin2910

Ja das hab ich auch schon gelesen , dass viele Organisationen das auf die leichte Schulter nehmen. Denkst du dass ein Hund aus dem Tierheim, oder gar ein Welpe oder jähriger Hund vom Züchter/Privat geeigneter wäre? Ich stelle es nur mit einem Welpen schwierig vor, der kann ja nicht gleich 4 Stunden allein bleiben (könnte ich auch nie von einem Welpen verlangen)...

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@elnawlf123

Es kommt hier stark auf die Orga an. Die Leute, wo ich meinen Grey her habe, achten sehr darauf, wohin sie die Tiere vermitteln. Man bekommt auch nicht unbedingt, den Hund, den man will, sondern den, der zu einem passt. Andere sehen das lockerer, ja.

Ob Züchter/Tierheim/Ausland... die Quelle ist eigentlich egal, solange Du eine seriöse Quelle hast. Das zu erkennen ist manchmal schwer, ja.
Die Frage ist, wo der Hund, der zu Dir passt gerade zu haben ist. Unsere Tierheime in der Nähe würde ich ausschließen, da hier zum großteil nur Listenhunde oder schwer verhaltensgestörte Tiere sitzen. Ein Welper erfordert das erste halbe Jahr eine Rundumbetreuung. Ich kann verstehen, dass viele das nicht leisten können.

Es gibt auch für fast alle Rassen ein "Rasse"-in-not.de auch dort kann man sich mal ganz unverbindlich umsehen.

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@Jekanadar

Ja! Und ich würde auch gern was gutes tun und nicht unbedingt nen Welpen anschaffen. Ich würde gerne so viel Zeit investieren, ganz ehrlich ich würde es lieben nur Zeit mit dem Hund zu verbringen, doch ich denke dass ich da einem Welpen nicht gerecht werden würde. Und dass ist meine oberste Priorität! Ich danke dir vielmals um die Hilfe, du hast mich wirklich weitergebracht!!:-)

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@elnawlf123

Freut mich. Danke.
Ich habe Jahre gebraucht, um "meinen" Hund zu finden. Und ich habe das Glück einen hundefreundlichen Chef zu haben. Ich kann Tippy mit zur Arbeit nehmen. Andererseits hätte ich keinen Hund.

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@elnawlf123

Das hast Du richtig erkannt und das wäre das nächste Problem, denn auch ein TH-Hund wird vermutlich erst einmal massiven Trennungsstress zeigen, denn auch dieser erlebt wieder ein Trauma, da neuer Verlust der gewohnten Umgebung und somit müßte auch da erst einmal geschaut werden, ob der TH-Hund mit dem alleine sein recht schnell gut klar kommt.

Das alleine bleiben könnte somit an sich ein Problem darstellen ob nun bei einem schon älterem Hund oder bei einem Tierschutzhund.

Klar einen Welpen lässt man erst einmal gar nicht alleine und das idealerweise die ersten 5-6 Monate nicht und danach fängt man erst einmal laaangsam an, mit dem alleine bleiben Training.

Vielleicht wäre es somit ratsam einen schon erwachsenen aber auch wesensfesten Hund aus dem TH zu nehmen, den man dann auch notfalls mit Hilfe ans alleine bleiben gewöhnen kann.

Hilfe meine ich in Form eines Sitters, das natürlich nur so lange wie dem Hund das alleine sein beigebracht wird, sitzt das einmal bei einem erwachsenem Hund in der neuen Umgebung bleibt das oftmals auch erhalten, es sei denn es passiert etwas unerwartetes während ihr weg seid, aber sowas ist ja eher seltener der Fall.

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Straßen Hunde sind häufig für völlig unerfahrene Leute völlig ungeeignet. Diese Hunde kennen nichts! Daher gehören sie in erfahrene Hände.

Wenn solltest du dir vielleicht einen Erwachsenen Hund hier aus dem Tierheim holen.

Aber ich bin der Meinung du solltest erst mal abwarten was ist wenn du mit der Schule fertig bist und du dir sicher sein kannst wie ihr beide hinterher arbeitet.

Ein erwachsener Hund sollte nur 4-5 Stunden alleine bleiben.

Das kannst du im Moment leisten, aber wer weiß ob das dann danach immer noch so ist?

Im Vordergrund sollte das Wohl des Hundes stehen und nicht dein Wunsch.

Und Bedenke auch nun, du musst einkaufen, Termine wahr nehmen usw

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich besitze selber 5 Hunde.

Naja, ich sagte nicht dass ich völlig unerfahren bin, mein Freund hat einen Hund und in meiner Familie sind 3 weitere Hunde auf die ich schon sehr oft aufgepasst habe, und auch schon ganze Wochen mit Ihnen verbracht habe. Dass das Wohl des Hundes an 1. Stelle steht ist mir auch bewusst, sonst würde ich mich vorher nicht informieren und mir einfach einen Hund anschaffen.:)

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...würde sagen die 4 Stunden die du weg bist wäre das Maximum den

Hund allein zu lassen. Sollte später das allein sein mehr werden würde ich

von einem Hund abraten.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – selber Hund + Katze zuhause

Ich denke wenn es ein erwachsener Hund ist sollte es gehen. Aber ich würde halt nach der Schule dan sfort nach hause kommen. Und ich würde morgens vor der Schule nochmal eine Runde gassi gehen. Muss auch nicht sooo lang sein.

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