Berufsgenossenschaft zahlt nicht bei Arbeitsunfall?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Nein, das stimmt nicht. Wenn ein Arbeitsauftrag vorliegt (auch mündlich) dann ist es ein Arbeitsunfall. Geschaut wird von der BG nur wenn ein Arbeitsunfall passiert ist, der Verunfallte aber auf einem "Schonarbeitsplatz"-so hieß das früher- weiterarbeitet und es dadurch zu keinem meldepflichtigen Arbeitsunfall kommt. Dann prüft die BG ob es sich bei dieser Tätigkeit um eine sogenannte "verweisbare Tätigkeit" handelt und das muss im Arbeitsvertarg stehen. Für einen Arbeitsunfall gibt es nur die Voraussetzungen: - versicherte Tätigkeit (das ist jede die im Interesse des Betriebes ausgeführt wird) - innerer Zusammenhang zwischen Tätigkeit und Unfall - von außen einwirkendes Ereignis - Gesundheitsschaden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Arbeitsvertrag liegt der zuständigen Berufsgenossenschaft nicht vor. Man wird lediglich stutzig wenn es vom allgemeinen Tätigkeitsprofil (welches durch den AG in der Unfallanzeige angegeben wird) extrem abweicht. Ansonsten ist diese Tätigkeit deinem Arbeitgeber dienlich und er gibt dir den Auftrag und das ist das was zählt. Gemäß § 8 Abs.1 Satz 1 SGB VII sind Arbeitsunfälle Unfälle von versicherten Personen (siehe §2,3 und 6 SGB VII) infolge einer versicherten Tätigkeit. Und aus der Rechtssprechung geht hervor, dass versicherte Tätigkeiten all die Tätigkeiten sind, welche dem betrieblichen Bereich zu dienen bestimmt sind.

Ich hoffe die Frage konnte ausreichend beantwortet werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

du schreibst, dass die außergewöhnlichen arbeiten im arbeitsvertrag festgehalten sind-also muß die berufsgenossenschaft auch zahlen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Selbstverständlich tritt die BG in diesen Fällen ein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?