Berufsgenossenschaft wegeunfall

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7 Antworten

Als Fixpunkt für den versicherten Wegeunfall hat der Gesetzgeber nur den Ort der Tätigkeit festgelegt. Von wo aus er angetreten wird bzw. zu welchem Ort er nach der Arbeit führt, ist im Gesetz (SGB VII) nicht definiert. D.h. Ausgangs- bzw. Zielpunkt des Arbeitsweges muss nicht unbedingt die eigene Wohnung sein (z.B. Wohnung der Freundin bzw. des Freundes). Steht der Weg von oder zu einem anderen Ort in einem angemessenen Verhältnis zum eigentlich üblichen Arbeitsweg und war dort ein Aufenthalt von wenigstens zwei Stunden beabsichtigt, sind in der Regel auch diese Wege versichert.

http://www.ukst.de/?cid=104245003231

Die BG versucht sich nicht aus der Affäre zu ziehen, es ist einfach so, dass Knorpelschäden im Knie auch durch Verschleiß oder einen einfachen Sturz oder andere Einwirkungen zustande kommen. Und die BG ist verpflichtet zu prüfen, ob bei Dir ein Vorschaden vorgelegen haben kann, da ein Großteil der Menschen Knorpelschäden im Knie haben und die hatten keinen Wege- oder Arbeitsunfall. Der Weg zur Arbeit steht doch nach Deiner Aussage nicht zur Debatte, mach Dir darum keinen Stress. Und auch sonst entsteht Dir kein Schaden, denn wenn die BG nicht zahlt dann zahlt die Krankenkasse Deine Behandlung und ein rentenfall bist Du nach einem Knorpelschaden wahrscheinlich nicht.

Bg versucht sich aus der Affäre zu ziehen

... da wärst du nicht die Erste und sicher auch nicht die Letzte. Spreche zwar nicht aus eigenerer Erfahrung aber..in meinem engsten familiären Umfeld habe ich es erlebt und soviel Gegenargumente wurden ins Feld geführt..daß jeder Versuch evtl. eine Unfallrente zu erlangen..zunichte gemacht wurden! Es wird wohl immer danach geforscht..auf evtl. schon vorhandene Beeinträchtigungen zurückgreifen zu können..wenn das nicht glückt, wird lapidar auf Altererscheinung verwiesen.

Also stell dich darauf ein und sei sehr vorsichtig mit Äußerungen, die evtl. gegen dich verwendet werden könnten.

So eine Antwort kann nur jemand geben der sich mit den Aufgaben und den Leistungen einer BG nie beschäftigt hat sondern der nur polemisieren will.

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@sabirke

Achso..hautnah habe ich das geschriebene miterleben dürfen/müssen..leider!!

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Du wirst wohl leider leer ausgehen, denn versichert bist Nur auf direkten Weg von deiner Wohnung zur Arbeit und zurück. Ausnahme ist eine betrieblich angeordnete Veranstaltung zum Beispiel Betriebsversammlung oder Weihnachtsfeier etc.. Trotzdem gute Besserung;)

Du bist auf dem DIRKTEN Weg von Deiner WOHNADRESSE zur Arbeit versichert. Da das nicht auf diesem Weg passierte, hat die BG damit auch nichts zu tun.

Falsche Antwort!

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Das werden sie auf jeden Fall versuchen! Norbert

Das war nicht Dein direkter Weg zur Arbeit.

Und welche BG zahlt schon gern?

Aha.

"Landessozialgericht Rheinland-Pfalz

Urteil vom Donnerstag, 27. September 2012 - Von: L 4 U 225/10

Wegeunfall - achtmal längerer Weg ist nicht versichert

Ein versicherter Wegeunfall liegt nicht vor, wenn der von der Wohnung der Freundin angetretene Weg zur Arbeit mehr als achtmal so lang ist, wie der übliche Fahrweg. Der Weg von einem "dritten Ort" (hier: Wohnung der Freundin) zur Arbeitsstätte ist nicht nach § 8 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII versichert, wenn die dabei zurückgelegte Wegstrecke mehr als achtmal so lang ist als diejenige des üblichen Weges und der Aufenthalt am dritten Ort allein eigenwirtschaftlich motiviert war. (Amtlicher Leitsatz)"

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