Berufsgenossenschaft Pflicht für die selbständige (Arbeitgeberin) und den einen Mitarbeiter?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich tippe auch auf die VBG. Die Zuständigkeit klären die Berufsgenossenschaften, wenn es da Unklarheiten gibt. Die anderen sind alle sehr spezifisch, zur BG Bau gehört es sicher nicht - er baut ja nichts ;-)

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Ah ok

Ein guter Kollege von mir hat auch Hausmeister angestellt, auf Teilzeitarbeit. Aber er kriegt die Pin Briefe für Lohnnachweis usw.. von der BG Bau und die Mahnungsbriefe für den Vorschuss Zahlung 2017 auch von der BG Bau. Deswegen hab ich hier zur Sicherheit nachgefragt. Gibt es hier Grund, wieso es so ist? Der Hausmeister der hier angestellt ist hatte vorher als Helfer gearbeitet für Bau oder so und später beim selben Arbeitgeber in Hausmeister Job gewechselt.

Kann es hier eine Überschneidung geben? Also, dass die BG Bau gar nicht wissen, dass diese Person nicht mehr als Helfer im Bau tätig ist?

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@Annafeldgrrr

Ist er vielleicht bei einer Baufirma angestellt? Wenn ich jetzt für einen Gastro-Betrieb die Buchhaltung mache, laufe ich trotzdem über die BG Nahrung...

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@Norina78

Ja die Firma macht irgendwas mit Bau. Also wenn jemand im Gastro Betrieb einen Hausmeister anstellt, dann wäre diese Person bei der Unfallversicherung BG Nahrung? Aber hier wäre VBG, weil die Mutter keine Bau Firma hat, einfach nur als Vermieterin. 

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@Annafeldgrrr

Ganz genau! Tarifverträge gestalten sich ja ähnlich. Eine Bürokraft in einer Brauerei wird auch nach Brauerei-Tarif bezahlt ;-)

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Hoi.

Räumen wir mal mit dem Halbwissen auf:

Die Mutter betreibt ein Unternehmen: Handel aller Art sowie Vermietung von Grundeigentum(Wohnungen), da sie es gewerbsmässig ausübt.
DAS ist der Kern: sobald man etwas gewerbsmässig macht, muss ein Gewerbe angemeldet werde und das Finanzamt wird dann die Umsatzsteuer prüfen.

Die Mutter bleibt als Selbständige und Chefin in der Unfallversicherung unversichert, könnte sich aber freiwillig versichern. 

Wenn der Sohn wie ein Angestellter tätig wird(Weisungsgebunden an Art, Ort, Zeit und Dauer der Tätigkeit), ist er bei der gesamten Sozialversicherung zu melden. Nur bei der BG zu melden, wenn es ein 450 Euro Job wäre.

Die Zuständigkeit liegt entweder bei der BGHW oder der VBG. 

Die BGHW ist für folgende Gewerbezweige zuständig

Groß- und Einzelhandel jeglicher Art mit und ohne Lager einschließlich handelsähnlicher Unternehmen; (www.bghw.de)

VBG: 

Hausbesorgung (Instandhaltung von Gemeinschaftseinrichtungen in

Mehrfamilienhäusern, Wohnungseigentümergemeinschaften)  

(www.vbg.de)

Hier wäre zu prüfen, welche Arbeiten überwiegend anfallen. 

Ciao Loki  

 

Voraussetzungen für ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis

Grundsätzlich ist die Frage der Sozialversicherungspflicht bei Familienangehörigen nach den gleichen Kriterien zu beantworten, wie bei allen anderen Arbeitnehmern auch. Doch die Abgrenzung zwischen einem regulären abhängigen Beschäftigungsverhältnis und familienhafter Mitarbeit fällt nicht immer leicht. Besonders deshalb, weil die Leistungen an den mitarbeitenden Familienangehörigen häufig aus einer ohnehin bestehenden Unterhaltsverpflichtung resultieren. Damit sind sie keine Gegenleistung für erbrachte Arbeit. Außerdem wird die Arbeit häufig selbstständig und ohne Weisungen des "Chefs" erledigt. Um Rechtssicherheit zu schaffen, sollten Arbeitgeber die sozialversicherungsrechtliche Einordnung eines Beschäftigungsverhältnisses möglichst schon dann klären, wenn die Tätigkeit aufgenommen wird.

Ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis besteht, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Der Angehörige ist in den Betrieb des Arbeitgebers wie eine fremde Arbeitskraft eingegliedert und übt die Beschäftigung tatsächlich aus.
  • Der Angehörige unterliegt dem Weisungsrecht des Arbeitgebers, wenn auch in abgeschwächter Form.
  • Der Angehörige wird anstelle einer fremden Arbeitskraft beschäftigt.Es wird ein regelmäßiges Entgelt gezahlt, das der Arbeitsleistung angemessen ist (d. h. tariflichen oder ortsüblichen Regelungen entspricht).
  • Von dem Arbeitsentgelt wird regelmäßig Lohnsteuer entrichtet.Das Arbeitsentgelt wird als Betriebsausgabe gebucht.

Wer einigermaßen clever ist, umgeht sämtliche Sozialversicherungspflichten und kommt damit durch.

Auch wenn die oben genannten Voraussetzungen insgesamt erfüllt sind, gilt: Jeder Fall ist anders. So ist es beispielsweise bei Arbeitsverhältnissen zwischen Fremden üblich, dass das Entgelt laufend ausgezahlt wird. Erhält das Familienmitglied stattdessen ein einmalig gezahltes Jahresgehalt, muss davon ausgegangen werden, dass kein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt.

Weißt du denn, ob der Sohn ausschließlich als Hausmeister der Mutter arbeitet? Hat die Mutter denn überhaupt so viele Immobilien, dass ein Hausmeister eine Vollbeschäftigung haben könnte?

Ich hoffe, mein Tipp hat dir geholfen

Elterngeld 2013 - Einkommensnachweis bei Selbstständigen wenn Steuerbescheid noch nicht vorliegt

Ich bin im März 2013 Mutter geworden. Das komplette Jahr 2012 habe ich selbstständig gearbeitet. Ich habe Elterngeld beantragt. Da mein Einkommenssteuerbescheid für 2012 noch nicht da ist, habe ich eine Gewinn- und Verlustberechnung meiner Steuerberaterin als Einkommensnachweis beigefügt. Die Elterngeldstelle wollte diese nicht akzeptieren. Begründung: Ab Geburten in 2013 ist bei Selbstständigen AUSSCHLIEßLICH der letzte Steuerbescheid für die Elterngeldberechnung maßgeblich. Der letzte Steuerbescheid ist von 2011. Auf die Frage hin, ob das Elterngeld dann vorläufig berechnet würde und ich 2012 nachreichen kann, kam die Antwort, dass dies nicht mehr möglich sei. Die vorläufige Berechnung die §8 BEEG eröffnet bezieht sich nur auf den Fall, dass während des Elterngeldbezuges gearbeitet wird und das EInkommen noch nicht endgültig abgeschätzt werden kann. Nur dann kann Elterngeld vorläufig ausgezahlt werden. Die Argumentationskette der Sachbearbeiterin würde zur Folge haben, dass jeder Selbstständige, der in der ersten Jahreshälfte sein Kind kriegt immer nur den Steuerbescheid vom vorletzten Jahr einreichen kann, weil erfahrungsgemäß keine Steuerbescheide vor Mai/Juni vorliegen.

Frage: Kann ab 2013 bei Selbstständigen keine vorläufige Zahlung aufgrund einer Gewinn- und Verlustberechnung mehr erfolgen, und der Steuerbescheid des letzten Jahres zur endgültigen Berechnung nachgereicht werden?

Vielen Dank!

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Ist ein Maschinenschein immer notwendig?

Hallo Zusammen, Ich habe hier ein etwas schwieriges Problem und hoffe auf fachliche Hilfe. Stellt Euch vor, ein Handwerksbetrieb(KEINE TISCHLEREI) kauft neue Maschinen um Leisten selber her zu stellen, die dann weiter verarbeitet werden und am Ende verkauft werden. Es wird eine Kreissäge und eine Oberfräse mit Vorschub gekauft. Jetzt meine Frage: Was muss ich beachten, damit bei hoffentlich nie vorkommenden Arbeitsunfällen auch die Berufsgenossenschaft greift? Darf nur ein ausgebildeter Tischler mit nachweislichem Maschinen-Schein an die Maschine oder reicht es aus, wenn eine auführliche Unterweisung in regelmäßigen Abständen (2 Jahre) durchgeführt werden? Dürfen nur fest angestellte oder auch freie Mitarbeiter an diesen Maschinen arbeiten? Würde mich sehr über Eure Hilfe freuen Grüße Silke

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Selbstständiger Bilanzbuchhalter?

Hallo liebe "Zahlenverdreher",

gibt es unter euch selbständige Bilanzbuchhalter? Ich bin gerade mitten in der Fortbildung und habe nächstes Jahr Prüfung. Da es aber in der Firma wo ich gerade angestellt bin nicht so ganz läuft wie ich mir das vorstelle, überlege ich eventuell nach der Schule in die Selbstständigleit zu gehen.

Ich weiß sehr wohl, dass die Steuerberater da ganz kritisch gucken und die Kammer auch sehr skeptisch ist.

Soweit ich weiß darf ich keine UStVa übermitteln, sondern nur die monatliche FiBu machen und auch keine Anlagenbuchhaltung und Jahresabschlussbuchungen fallen auch flach. Allerdings darf man doch auch Lohnabrechnungen erstellen und die LSt übermitteln sowie Gehälter überweisen sofern der Mandant das wünscht.

Wie habt ihr eure Rechnungslegung gestaltet, rechnet ihr quasi pro Buchungssatz ab oder habt ihr einen festen Stundenlohn??? Habt ihr eure Mandanten direkt aufgesucht oder beim Steuerberater "unliebsame" FiBus abgenommen?

Es ist nun auch nicht so, dass ich frisch aus der Ausbildung komme. Ich arbeite seit meiner Ausbildung damals in 2002 (Steuerfachangestellter) in diesem Bereich. Seit 2009 arbeite ich im jetzigen Betrieb und bin dort für die gesamte Lohn- und Finanzbuchhaltung zuständig.

Ich bin mir auch sicher, dass ich die FiBu "mitnehmen" könnte wenn ich mich selbstständig mache. Die Chefin ist meine Mutter aber im Betrieb läuft es gerade nicht nach meinen Vorstellungen.

Nun an die Bilanzbuchhalter, wie seht ihr den Arbeitsmarkt? Ein paar Mandate hätte ich schon in Aussicht falls alles klappt wie man es sich erhofft.

Danke im Voraus und liebe Grüße

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Als Freiberufler freiberufliche Mitarbeiter einstellen

Hallo,

 

ich möchte eine freiberufliche Tätigkeit ausführen. Da ich selbst nicht alle Arbeit bewältigen kann, möchte ich freiberuflicher Mitarbeiter einstellen.

 

Meine Tätigkeiten wären also:

1. Freiberufliche Tätigkeit ausüben

2. Kunden akquirieren

3. Freiberuflicher Mitarbeiter akquirieren

4. Kunden und Mitarbeiter zusammenführen (ähnlich wie bei einer Nachhilfevermittlung), meist in öffentlichen Räumen (Schulen z.B.)

 

  1. Muss ich ein Gewerbe anmelden, da ich ja aktiv "Mitarbeiter" suche und mit dem Kunden zusammenbringe? Bin ich dann noch Freiberufler?
  2. Wie genau muss der Vertrag zwischen mir und den freiberuflichen Mitarbeitern aussehen? Darf ich den selbst schreiben? (ich habe z.B. mal in einer Nachhilfeschule als Freiberufler gearbeitet und dort einen 1-seitigen Vertrag bekommen, der relativ "formlos" aussah und grob beschrieb, dass ich kein Recht als Urlaub habe und was ich als Gehalt bekomme).
  3. Wer könnte mir - vor allem in steuerlichen und rechtlichen Fragen - weiterhelfen? Gibt es Anwälte, die man auch in Steuerfragen oder Steuerberater, die man auch in juristischen Fragen hernehmen kann?
  4. Was kostet die Erstellung eines Vertrags beim Anwalt ungefähr? Wie finde ich den richtigen Anwalt / Steuerberater (gibt es da eine Spezialisierung auf Existenzgründungen?)


Vielen Dank

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Verständnisfrage zum Arbeitsrecht und Versicherungsschutz der Arbeitnehmer wenn sie paar Stunden früher Feierabend machen?

Sitze hier gerade mit einem Freund von mir vom Rechner und wir stellen uns gerade die Frage, wie es mit dem Versicherungsschutz der Arbeitnehmer aussieht ,wenn diese paar Stunden früher Feierabend machen.

Folgende Situation - zum Verständnis der Frage.!

Der Arbeitnehmer führt ein sogenanntes Zeitkonto, wo vermerkt ist wann er geht wann er kommt wie lange er Arbeitet etc.

Die Arbeitszeit Beginnt immer um halb - sprich 6:30 und Endet 8h später um 14:30 Sowie von 14:30 bis 22:30 und zur Nachtarbeit von 22:30 bis 6:30

Möchte der Arbeitnehmer einige Stunden früher Schluß machen so muss er ein Scheinausfüllen - wegen dem Versicherungsschutz auf dem Heimweg.

So weit , so gut.

Nun ist es jedoch so das daß Computerprogramm womit die Arbeitszeiten erfaßt werden - mit 6:30Uhr und Co nicht zurecht kommt - daher wird im Computerprogramm immer die volle Zeit Eingetragen.

Also steht im Computer drin, das der Arbeitnehmer um 7Uhr die Arbeit beginnt und um 15Uhr die Arbeit beendet. - und so weiter. -

Hat wohl was mit Maschinenstunden zu tun .!

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Wenn der Arbeitnehmer nun 2h aus Privaten Gründen früher Schluß machen möchte - so steht auf seinem Schein den er zum unterschreiben vorgelegt bekommt

13 bis 15 Uhr - - 2h Er geht aber um 14:30 nach Hause , bleibt ja nicht 30min länger da, weil es die Reguläre Arbeitszeit ist. Und wenn er von der Regulären Arbeitszeit geht - und 2h früher gehen will - so müßte er ja um 12:30 bereits nach Hause und nicht um 13Uhr.

Er steigt also in sein Auto um nach Hause zu fahren und um 12:45 passiert ein Unfall Auf seinem Schein steht ,das er eigentlich ja noch auf Arbeit wäre - was er aber nicht ist. Ist er dann trotzdem Versichert auf dem Heimweg? Oder gibt es dann ein kleines Problem.?

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