Berufschancen mit Behinderungsgrad?

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7 Antworten

du musst 30% nicht angeben. Chancen mit einer Behinderung hast du im öffentlichen Dienst, aber um die Vorteile als Schwerbehinderter nutzen zu können, benötigst du noch die Gleichstellung, die du beim Arbeitsamt beantragen musst (kannst du, wenn dein jetziger Job durch die Behinderung gefährdet ist). Dann hast du einen besonderen Kündigungsschutz von 2 Jahren, wenn du z. B. länger erkrankt bist (wegen deiner Wirbelsäule) oder Stellen abgebaut werden müssen. Die 30% kannst du steuerlich geltend machen. Ich selbst habe eine Schwerbehinderung von 50% und arbeite in einer Behörde. Gelernt habe ich auch den Beruf der Bürokauffrau und später, über Lehrgänge noch den Beruf zur Verwaltungsangestellten. In der freien Wirtschaft wirst du nur mit einer Behinderung Glück haben, wenn du dich in einem sehr großen Unternehmen bewirbst, da jedes Unternehmen, nach seiner Größe, einen gewissen %-Satz an schwerbehinderten Menschen einstellen müssen, wenn sie keine "Straf"-gelder zahlen wollen. Für kleiner Betriebe gilt dieses nicht. Alle Informationen erhälst du für einen Monatsbeitrag von 5 Euro beim SoVD, der Verein für Schwerbehinderte. Diese helfen dir auch bei der Höherstellung deiner Schwerbehinderung (stellen dir einen Anwalt) und gehen auch mit dir vor Gericht.

Soweit ich weiß, steht bei den meisten Stellen, die beim öffentlichen Dienst ausgeschrieben sind, dass Schwerbehinderte bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt werden. Sollte das Arbeitsamt auch noch einen Zuschuss für deine Stelle bezahlen, stehen deine Chancen nicht schlecht. Bewirbst du dich mit einem solchen Hinweis bei einem privaten Arbeitgeber, würde ich die Bewerbung in jedem Fall persönlich abgeben, um einen falschen Eindruck zu vermeiden.

ich gebe dir den Rat: beende deine Ausbildung, suche dir einen Job (wenn du nicht übernommen werden solltest), warte die Probezeit ab und stelle dann den Antrag beim Arbeitsamt auf Gleichstellung (einer ab 50% schwerbehinderten Person). Dann kannst du dir Arbeit suchen, wo du willst und genießt den besonderen Schutz. Auf deine Frage, ob du die Schwerbehinderung angeben musst: nein, musst du nicht (unter 50%) aber dann hast du auch keinen Anspruch auf die Vorteile, die ein schwerbehinderter Mensch im Berufsleben genießen darf. Viel Glück für deine Zukunft!

Es gibt tatsächlich Betriebe die gern Behinderte nehmen, wegen der Förderung. Das Arbeitsamt bietet Neueinsteigern an, dass der Betrieb den Lohn für die Ersten 3 Monate übernimmt oder die halben Lohnkosten für 6 Monate. Es kann von Vorteil sein das in der Bewerbung anzugeben, allerdings muß der Betrieb das erst beantragen.

die Leute stellen (behinderte Personen) ein weil es davon zuschüsse vom start gibt das gleiche bei Ausländer es gibt bei mir wo ich wohne Werkstätte vor behinderte da arbeitet bein cousin auch!!!

es sollte nicht unbedingt was mit auto fahren zu tun haben

In Ämtern könntest du gute Chancen haben.

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