Berufs-Feuerwehr

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5 Antworten

Doch, das ist nicht ganz unrealistisch. Es gibt ja eine ganze Reihe an Hürden, an denen aussortiert wird. Die übliche Reihenfolge:

  • Bewerbung: Wer schon die auf dem Papier notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllt, ist raus.
  • Theoretischer Test: Wer nicht einigermaßen rechnen und schreiben kann und ein gewisses technisches Verständnis an den Tag legt, ist raus.
  • Evtl. praktischer Test: Wer zwei absolut linke Hände hat, ist u.U. raus.
  • Sporttest: Wer die geforderte Leistung nicht bringt, ist raus.
  • Drehleitersteigen: Wer offensichtlich absolut nicht schwindelfrei ist, ist raus.
  • Bewerbungsgespräch: Wer dabei feststellt, vielleicht doch falsch zu sein, ist raus.
  • Nochmal Bewerbungsgespräch: Wer einen massiv schlechtenn Eindruck hinterlässt, ist raus.
  • Untersuchung beim Amtsarzt: Wer evtl. eine Krankheit hat, die ein Ausschlussgrund ist, ist raus.

Und dann beginnt erst die Ausbildung, die man ja erst noch schaffen muss...

Einfach ist es nicht. Und die Feuerwehren kriegen auch zunehmend Probleme, genügend geeignete Bewerber zu finden.

Danke ist schön was du dazu gesagt hat. Hast dich wohl nicht mal getraut unseren Link anzubringen. Bin am Überlegen, glaube aber ich las es lieber.

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Was soll das sein? Was willst du denn wissen? Stell doch eine Frage...

Du möchtest wissen ob das stimmt? Ich weiß es nicht, ich hab mich noch nicht bei einer beworben...aber ich kenne 5 BF´ler in 2 verschiedenne Städten die da genommen wurden.

Die Statistik kennt dich doch gar nicht... man muss halt ins Bild passen, was gefordert wird.

Abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung (oder Studium je nach Laufbahn), bestehen der Sporttest und anderen Aufgaben, Menschlich muss es auch passen, man muss es auch wollen, usw.

Wenn du geeignet bist, dann nehmen sie dich. Aber von 1000 Bewerber kommt nur einer durch.

Achte nicht auf die Prozentzahl. Es sind definitiv mehr als 3%, aber selbst wenn nicht, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Wenn man aber zu denen gehören will, die am Ende wirklich aufgenommen werden, darf man das nicht von heute auf morgen fragen und mal eben kurz entschliessen.

Jugendfeuerwehr und einige Jahre tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr müssen zwar nicht, aber sollten schon drinne sein, alleine um sich ein anständiges Berufsbild zu schaffen. Und dann fragst du das am Besten die Leute aus deiner Feuerwache, jenachdem ob ihr eine Berufsfeuerwehr in deiner Stadt habt.

Jugendfeuerwehr und einige Jahre tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr müssen zwar nicht, aber sollten schon drinne sein, alleine um sich ein anständiges Berufsbild zu schaffen.

a) Jugendfeuerwehr und FF haben vergleichsweise wenig mit dem Alltag einer Berufsfeuerwehr zu tun. Da meine ich mit meinem Punkt "Bewerbungsgespräch". Da wird vielen erst bewusst, was der Wachalltag so bedeutet.

b) Es gibt Ausbilder bei der BF, bei denen die Leute aus einer FF eher unbeliebt sind, weil sie oft schlechte Angewohnheiten haben, oder versuchen, das Vorgehen ihrer FF in die BF zu übertragen.

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@hellomynameis

Klar haben die wenig mit dem Alltag zu tun. Ist ja auch irgendwie logisch, muss man nicht extra erwähnen.

Was ich damit sagen will ist, dass man sich nicht aus dem Stand entschliessen sollte, Feuerwehrmann zu werden, wenn man niemals einen echten Brand miterlebt hat oder niemals einen toten Mann aus einem Auto schneiden musste.

Das hört sich für außenstehende alles viel viel einfacher an, als es dann tatsächlich auch ist.

Und ich glaube jemand der noch überhaupt keine Erfahrungen mit der Feurwehr hat, ist den Ausbildern wesentlich unlieber. Zumindest ist das bei uns so.

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zuerst mußt du mal eine abgeschlossen berufsausbildung vorweisen, dann dich bewerben.

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