Berufliche Veränderung mit 41?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Umschulungen sind Weiterbildung und damit "Kannbestimmungen". Das Arbeitsamt kann dies fördern, muss es aber nicht. Das muss man immer speziell erfragen. Arbeitgeber fördern bei Zeiten Weiterbildungen bei ihren Mitarbeitern. Das sie aber Umschulungen bei Fremden finanzieren wäre mir neu, das kenne ich nicht. Von verpflichten als Ausgleich kann ja keine Rede sein. Das würde ja Probezeiten aushebeln. Es weiß ja vorher auch noch keiner, ob er mit dem anderen arbeiten will. Ich kann mir das kaum vorstellen. 

Wenn Du unglücklich bist solltest Du natürlich etwas dagegen tun. Das kann auch ein Jobwechsel sein. Du musst nur einen Punkt vorher bedenken: Wie stellt sich ganze Finanziell dar?  Wieviel Geld wirst Du wohl in Zukunft verdienen? Die Zeit bis Du einen neuen Job hast kann lang werden und ist mit merklichen finanziellen Einschnitten verbunden. Du gibst Deinen Kündigungsschutz erst einmal auf. Je nachdem wie Du aus dem Job ausscheidest, bekommst Du erstmal kein Geld vom Arbeitsamt (in diesem Punkt kann Dir Dein jetziger Arbeitgeber aber vielleicht helfen).

Ob Dein neuer Job Dich dann wirklich glücklich macht sei mal dahingestellt. Du wünschst Dir das natürlich, aber wissen tust Du es nicht. Auch ein wechsel zu einer anderen Firma aber im gleichen Job sollte in Betracht gezogen werden.

Letztlich liegt es an Dir. Sei Dir nur bewußt das eine Durststrecke auf Dich zukommen wird, die auch mit Zweifeln verbunden sein kann. Auch wenn natürlich alles wieder gut werden kann.

Ich wünsche Dir auf jedenfall das Du bald wieder glücklich bist, durch welche Maßnahme auch immer!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hast Du für Deinen jetzigen Job denn studiert? Ansonsten könnte man das vermutlich als "zweiten Bildungsweg" sehen, und der wird meines Wissens mit Bafög gefördert.
Wie kommen die 10000 Euro zustande? Ist das eine private Fachhochschule/Uni? Hast Du Dich mal über staatliche informiert, mittlerweile gibt es einige Programme für Berufstätige, die auch studieren wollen bzw Teilzeit-Studenten. Ob der aktuelle Arbeitgeber da so begeistert ist (falls Du auf Teilzeit umsatteln müsstest), ist natürlich auch wieder so ne Frage...

Wie sieht es mit Rücklagen aus? Eine andere Möglichkeit wäre auch ein Studienkredit der KfW, oder Du schaust mal nach Stipendien (wobei ich nicht weiß, ob es für solche Fälle etwas gibt)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von oelbart
15.05.2016, 23:38

Oh, eine Idee noch, um vielleicht erstmal rauszufinden, ob es wirklich Deins ist: FSJ.

0

Gerade in den Sozialberufen wird doch ständig händeringend nach Personal gesucht, oder nicht? Da würde ich mich an Deiner Stelle schlau machen, ob es Möglichkeiten für einen Quereinstieg, ein soziales Jahr oder eine praktische Ausbildung gibt. Ein 10.000€ teures Theorie-Studium klingt für diese Berufs- und Verdienstgruppe ziemlich irrsinnig, sofern man nicht direkt als Kinderpädagoge/psychologe einsteigen will.

Du könntest auch einfach mal so in ein Altersheim vor Ort fahren, Dich ein bisschen umschauen und nachfragen, wie man am besten/schnellsten in den Job reinkommt und welche Qualifikationen wirklich gefragt sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also sorry, ich lese immer zwischen deinen Zeilen "Jammer, Jammer, Jammer". Deine Entscheidung einer Veränderung steht doch. Das Zauberwort heißt doch nur T-U-N ... also leg los und alles wird sich fügen. Das ist einfach ein himmlisches Gesetz. Vertrau auf deine Bauchgefühle. VIEL ERFOLG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Warum sollte der Staat die Kosten für eine berufliche Neuorientierung tragen, wenn Du in Deinem erlernten Beruf (noch) arbeiten kannst? Nur weil es Dein persönlicher Wunsch ist?

Ab Mitte 40 gehörst Du auf dem Arbeitsmarkt bei Bewerbungen zum alten Eisen. Bewirbst Du Dich dann insbesondere auf einen neuen Bereich (ohne Berufserfahrung) - viel Spaß! Ich weiß es aus eigener Erfahrung!

Berufswunsch und Realität klaffen hier in der eigenen Vorstellung oftmals weit auseinander.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In welchem Job arbeitest du denn seit 20 Jahren im Büro, so dass 10000€ mit 41 Jahren ein finanzielles Loch reißen?

Und vor allem, finanziell wird dich soziale Arbeit auch nicht weiterbringen, so dass das Loch mit der Zeit auch größer wird, weil du wohl weniger verdienen wirst als jetzt.

Wie sieht es finanziell aus jetzt gegen später in deinem "Traumberuf"?

Ich meine das keinesfalls als Vorwurf, nur ein paar mehr Infos zum besseren Einordnen und so. Interessant wäre auch Familie oder sonstige Verpflichtungen, laufende Kredite usw.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kannst du dich denn nicht mit deinen aktuellen Qualifikationen im sozialen Bereich bewerben?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von energy76
16.05.2016, 09:02

Hallo..nein, mit meinen aktuellen Qualifikationen kann ich mich nicht bewerben - vlt. höchstens als Pflegehelfer..aber das Studium könnte ich machen, da ich Fachhochschulreife habe. LG

0

Was möchtest Du wissen?