Berufgenossenschaft Rente 25%

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3 Antworten

Die Unfallrente wird jeweils in 10er Schritten festgesetzt. Das sollte der Gutachter der BG aber wissen. War das denn ein offizieller BG-Gutachter?

Danke schon mal für die Antworten.

Ich habe einen Verschlechterungsantrag gestellt und von der BG wurden mir 3 Gutachter zur Auswahl gestellt.

Ich habe dann den Gutachter ausgewählt bei dem ich schon vor ein paar Monaten mal zur Untersuchung wegen Schmerzen in meinem Knie (Unfallknie) war. Der hat mich dann gefragt ob ich Prozente habe. Habe Ihm dann mitgeteilt das ich 20 % habe und er hat gemeint das wir da auf alle Fälle einen Verschlechterungsantrag stellen müssen.

Jetzt hat er im Gutachten 25 % festgestellt und damit ist er ja auch gut für beide Seiten weggekommen. Für mich hat er ja eine Verschlechterung von 5 % festgestellt und bei der BG gibt es auch keine Probleme, den die BG muss ja auch nicht mehr zahlen.

Jetzt überlege ich ob ich einen Wiederspruch einlegen soll.

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@hesko

mach das!!! probiers einfach. Mehr als nein können sie nicht sagen. und weniger kanns auch nicht werden. mfg

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@hesko

Dafür hast du 4 Wochen Zeit. Bei Nichtabhilfe kannst du vor dem Sozialgericht klagen. Das ist kostenlos und du brauchst auch keinen Anwalt.

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@DerHans

Stellen die dann bei Sozialgericht einen unabhängigen Gutachter, den ich glaube schon langsam das kein Doktor schlecht für die BG schreibt den von denen bekommen Sie ja das liebe Geld fürs Gutachten und Sie wollen ja auch noch weitere Gutachten für die BG oder sonstige Kostenträger machen.

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@hesko

Hoi.

Ja, im Klageverfahren gibt es ein weiteres Gutachten, aber auch dort:

"einen unabhängigen Gutachter, den ich glaube schon langsam das kein Doktor schlecht für das Sozialgericht schreibt den von denen bekommen Sie ja das liebe Geld fürs Gutachten und Sie wollen ja auch noch weitere Gutachten für das Sozialgericht machen".... soviel für die Verschwörungstheorie

Glaube man: ein Gutachter, der einer BG, Krankenkasse oder Gericht nur nach dem Mund schreibt - wird nicht mehr genommen. Es gibt nichts peinlicheres als das ein Rentenbescheid aufgrund eines Gefälligkeitsgutachten vor Gericht oder die nächste Instanz auseinandergenommen wird. Die Rentenbescheide bzw. die Widersprüche dagegen werden ja durch einen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter erlassen bzw. bestätigt und die finden das überhaupt nicht komisch, wenn die durch einen Gutachter "vorgeführt" werden.

Ciao Loki

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@Lokicorax

Dann verstehe ich aber nicht mehr warum mir der Doktor (spätere Gutachter) zu einem Verschlechterungsantrag geraten hat, wenn der genau weiß das es bei 5% Erhöhung für mich keine Veränderung gibt?

Und falls beim Wiederspruch ein anderer Gutachter 30% festestellen würde dann kann man beim vorherigen Gutachten von 25 % nicht unbediengt sagen das es total falsch gemacht wurde´, den er hat ja festgestellt das es sich verschlechter hat, aber halt nach seiner Meinung nur um 5 %.

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@hesko

Der Gutachter hat wahrscheinlich bei seiner vorher getroffenen Aussage nicht die Genauen MdE efahrungswerte berücksichtigt. Und als er dann das Gutachten geschrieben hat, hat er sie dann Beachtet. So schätze ich das ganze jetzt mal ein.

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Hoi.

§ 73 Abs. 3 SGB VII bestimmt: "Bei der Feststellung der Minderung der Erwerbstätigkeit ist eine Änderung i. S. des § 48 Abs. 1 SGB X nur wesentlich, wenn sie mehr als 5 v. H. beträgt; bei Renten auf unbestimmte Zeit muss die Veränderung der Minderung der Erwerbsfähigkeit länger als drei Monate andauern."

http://www.der-betrieb.de/content/dft,0,481099

Ciao Loki

wo hast du Verschlechterungsantrag gestellt? beim Versorgungsamt? oder bei der BG? Und welcher Gutachter ist so b...d 25 % zu bescheinigen? Kansnte den nochmal anrufen/chreiben? mfg

Der Doktor hat bei der BG Antrag auf Verschlechterung gestellt.

Ob das was bringt das ich den Doktor nochmal kontaktiere?

Der kann ja nicht sein eigenes Gutachten nochmal überdenken und sagen das es jetzt nicht 25 % sondern 30 % sind.

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@hesko

welcher doktor? dein hausarzt? oder ein arzt der BG? oder was?

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@ichhierundda

Ein Orthopäde bei dem ich vor ein paar Monaten wegen Scherzen zur Behandlung war und der hat mich gefragt ob ich Prozente habe und das wir da auf alle Fälle einen Verschlechterungsantragen stellen müssen.

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@hesko

Der niedergelassene Orthopäde ist nicht befugt, GdB festzustellen, er kann nur dem gutachter der BG was zuarbeiten, die Entscheidung liegt bei der BG.

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@ichhierundda

Die letzte Entscheidung liegt sicher bei der BG aber der Orthopäde (späterer Gutachter) hat laut dem schreiben von der BG jenes festgestellt.

"Dr.med xxxxxxx schätzt die MdE jetzt mit 25 v.H ein, dies stellt aber keine wesentliche Änderung der Erwerbsminderung dar."

"Die Rente wir daher unverändert nach einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 20 v.H weitergewährt.

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