Berufe mit einer Audbildung als Modedesigner?

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Die meisten die ich kenne und Modedesigner sind, haben sich tatsächlich selbstständig gemacht und ihr eigenes Label herausgebracht. Es ist zwar ein langwieriger Weg, aber viele haben klein angefangen auf Designernessen wie dem Höchster Design Parcours oder Marche de Nuit, oder ähnlichem, haben sich vernetzt und manche haben sogar ein eigenes Attelier. Viele nähen oder drucken selbst andere lassen im Ausland produzieren.

Man kann sich selbstständig machen oder in einem kleineren oder größeren Modelabel oder einer Bekleidungskette als Angestellter arbeiten. Mit Interesse, Kontakten (die in jedem Fall das Wichtigste sind) und Qualifikation ist es natürlich auch möglich in anderen Bereichen zu arbeiten, die mit mehr oder weniger Mode zu tun haben. Da die Anzahl der Ausbildungsplätze gering gehalten wird und nur die fähigsten Bewerber genommen werden, haben Absolventen von renommierten Schulen gute Chancen irgendwo unterzukommen.

Ich weiß von einer RedakteurIn bei Harbers Bazar hier in Deutschland die vorher Modedesign gemacht hat. Jennifer Perlick heißt sie und ihr war dies nur möglich weil sie von einer internationalen anerkannten Schule kam. Im modebereich gilt als erstes von welcher Schule kommst du, gehört sie zu den besten der Welt, welche Kontakte hast du und dann was kannst du. Genau in der Reihenfolge. Ob du und als was du arbeitest wirst du erst im Laufe seines Studiums herausfinden. Arbeit gibt es im Modebereich mehr als genug, ich muss nur bereit sein zu reisen bzw. Umzuziehen.

Ist BWL noch sinnvoll und lohnt es sich?

Liebe Community,

seit Samstag habe ich mein Abitur und natürlich fängt jetzt die Bewerbungsphase an vielen Unis an. Natürlich ist das ein großer und entscheidender Schritt und hat wie ich denke einen sehr großen Einfluss auf meine kommenden Jahre.

Zuerst mal bin ich mir, dass ich direkt im Wintersemester anfangen möchte zu studieren, da ich bereits in der 10. Klasse im Ausland war und jetzt erstmal studieren will.

Ich muss auch zugeben, dass ich einen Beruf haben will, in welchem ich später mal erfolgreich sein werde und auch gut Geld verdienen kann. Aber mir ist es auch wichtig, dass es immer Aufstiegsmöglichkeiten gibt und das man breit gefächert agieren kann.

In der Schule hatte ich Wirtschaft als Leistungskurs und es hat mir großen Spaß gemacht, weshalb ich mir ziemlich sicher war, BWL zu studieren, weil es mich interessiert.

Nun höre ich aber von vielen, dass es aktuell eh zu viele BWLer gibt und ein BWL Studium oftmals keine Zukunft hat. Ich will auch realistisch bleiben und sehe ein, dass man jetzt nicht der Top Manager wird, aber ich will auch nicht in einer bürokratischen Abteilung enden, in welcher ich nur als Sachbearbeiter diene.

Andere angesehene Berufe wie Arzt, Anwalt oder auch Psychologe wären nichts für mich, denn zum einen kann ich kein Blut sehen und auch deutsch für Jura war nicht so mein Fach in der Schule und macht mir auch nicht besonders viel Spaß.

Um mich von der breiten BWLer Masse abzusetzen hatte ich nun vor in Mannheim BWL zu studieren, was ich mit einem 1,1 Abi für realistisch erachte.

Aber wie seht ihr das? Hat das eine Zukunft? Kann man Mannheim empfehlen? Mit einem guten Abschluss, wie geht es dann nach Mannheim weiter?

Wäre ein anderer Studiengang mit guten Zukunftsaussichten vielleicht besser und wenn ja, an welchen dachtet ihr da?

Vielen Dank schon Mal für eure Hilfe, mir bei dieser Entscheidung ein wenig zu helfen :)

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ALs Modelscout für eine ausländische Modelagentur arbeiten- wie sieht es dann mit Steuern etc. in Deutschland aus?

Hallo zusammen,

ich würde gerne als Modelscout für eine Modelagentur arbeiten (keine Sorge- es ist eine ECHTE Agentur, mit seriösen Zielen und ECHTEN Erfolgen, also spart euch die Mühe mit den ganzen "und wenn es ein Eskorte-Service ist"-Kommentaren).

Problem dabei ist, dass die Modelagentur sich in einem Land befindet, dass nicht zur EU gehört. Die ganze Arbeit kann natürlich auf der Distanz erledigt werden, aber ich weiß nicht, ob ich in Deutschland dann iwelche Papiere vorlegen soll, und wie es dann mit dem Lohn aussieht (man bekommt für jedes angeworbenes und "bestätigtes" Model etwa 30 Euro. Die Bezahlung erfolgt wöchentlich, also je mehr Models in der Woche, desto höher ist der Lohn. Außerdem werden dem Scout 5 Prozent von jedem Job des angestellten Models zugeschrieben). Soll ich also irgendwas beim Finanzamt vorlegen?

Zu der Agentur:

  • Man unterschreibt ein Arbeitsvertrag mit der Agentur und wird bei ihnen auch als Scout angestellt, also braucht man kein Gewerbeschein.
  • Über den Umfang der Arbeit entscheidet der Scout selbst. Es kann als kleine Nebentätigkeit betrieben werden, oder auch als ein Vollzeitjob.
  • Die Agentur hat kein Sitz in EU.

Und zu mir:

  • Ich habe keine deutsche Staatsbürgerschaft, habe aber ein unbefristetes Visum.
  • Ich bin schon 18 Jahre alt.

LG, @mmadike

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Nächste Bewerbungsphase abwarten: Ein Jahr sinnvoll überbrücken - weiß jemand Rat?

Ich besuche zur Zeit die 12.Klasse eines Gymnasiums und war mir sehr lange unschlüssig, was ich nach der Schule machen wollte, ständig bin ich zwischen Studium und Ausbildung in den verschiedensten Bereichen geschwankt. Und jetzt, wo das Abi vor der Tür steht und die Bewerbungsphase sich ihrem Ende neigt, wird mir langsam klar, dass es sich kaum noch lohnen würde, mich für die wenigen Ausbildungsplätze zu bewerben, die ich im Sinn hatte. Versuchen kann man es immer, aber ehrlich gesagt wäre es mir lieber, bis zur nächsten Bewerbungsphase zu warten und währenddessen vor allem erst einmal ein paar Erfahrungen zu sammeln, denn ich habe eben davon herzlich wenige vorzuweisen.

Andere Bewerber haben vermutlich schon mehrere Praktika im entsprechenden Bereich hinter sich, sind in Vereinen aktiv und haben insgesamt einfach viel mehr vorzuweisen, als ich.

Und für genau so etwas möchte ich mir gerne nach der Schule einmal in aller Ruhe Zeit nehmen. Ich will einige Praktika im gestalterischen Bereich absolvieren, um mir mal ein genaueres Bild davon zu machen, ich will an meinen eigenen Fähigkeiten arbeiten, ich will vielleicht auch einen kurzen Abstecher nach Irland machen, da ich es dort wunderschön fand auf der Abifahrt und es wirklich vermisse, so viel englisch zu sprechen. Ich würde gerne auch wieder mehr schreiben, ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, ein Buch zu schreiben, vielleicht wäre das die Möglichkeit, mal damit anzufangen.

Mediengestalter, Gestalter für visuelles Marketing und ähnliche Berufe würden mir momentan vorschweben. In diesem Jahr könnte ich mir also auch den Umgang mit Programme wie Gimp und Photoshop aneignen, was vielleicht vom Vorteil wäre. Für solche kreativen Berufe muss man bei der Bewerbung ja auch oft Arbeitsproben vorlegen und für diese würde ich mir gerne mehr Zeit nehmen und mich damit nicht zu sehr stressen, ich will ja schließlich, dass sie gut werden.

Jetzt stellt sich mir nur die Frage, wie ich das meinen Eltern klarmachen soll. Es ist ja nicht so, dass ich nach dem Abi einfach mal ein Jahr faul herumsitzen und Urlaub machen will, ich will ja Berufserfahrungen sammeln, ich will meine Fähigkeiten, die ich für besagte Berufe benötige, verbessern, ich will mir mehr im Klaren werden, was ich eigentlich will. Aber ich habe das Gefühle, dass vor allem meine Mutter damit nicht einverstanden wäre. Ich hätte zwar durchaus das Geld zusammen gespart, um mir irgendwo eine kleine Wohnung zu suchen oder in eine WG zu ziehen, aber ich würde dieses Geld lieber weiterhin sparen und erst dann verwenden, wenn es unbedingt sein muss, nicht, wenn ich Zoff mit meiner Mutter habe und deshalb ausziehen muss.

Mich würden vielleicht auch Erfahrungsberichte von Leuten aus der kreativen Branche interessieren (Gestaltung oder Schreiben). Verdient man wirklich so schlecht? Von einem Bekannten habe ich gehört, dass Leute, die solche Berufe ausüben, die nächsten Hartz 4 Empfänger sein sollen.

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