Berufe in der Tourismusbranche/Sprachen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe Deutsch und Französisch als Fremdsprachen studiert (bin Englischmuttersprachler). Direkt nach dem Studium habe ich einen Praktikum beim Import/Export-Abteilung von einem Hersteller gemacht. Es gibt bei viele internationale Konzerne Stellen, wo eine zweite oder dritte Sprache hilfreich ist.

In der Tourismus-Branche sind die Stellen, wo die Sprache super-wichtig ist, normalerweise Anfänger-Stellen: Tour Guide, Empfang bei Hotels, etc. Je höher du im Geschäft gehst, desto weniger wichtig sind die anderen Sprachen.

z.B. muss der Hotelleiter sich mit den Behörden, Leiferanten, und Mitarbeiter mehr sprechen als mit den Gästen.

Aber ich bin sicher, du wirdst etwas finden. Es kann etwas dauern, bis du das Richtige für dich findest.

Viel Glück!

Flugbegleiter(in) !!!

Ein Freund spricht außer Deutsch fließend Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und wurde mit Handkuss bei der Lufthansa eingestellt.

Er arbeitet leidenschaftlich gerne als Steward, denn er reist sehr gerne. Gehalt, großzügige Urlaubsregelung und Sozialleistungen sind auch nicht zu verachten ...

Ja über den Beruf hatte ich auch schon nachgedacht allerdings raten meine Eltern mir davon ab, weil man Schichtarbeit machen muss. Das kommt daher weil meine Eltern beide Berufe mit Schichtdiensten haben und deswegen oft nicht zuhause sind...

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@CoCox29

Das gehört natürlich dazu. Aber dafür gibt es danach mehrere Tage frei zum Ausruhen.

Zum Beispiel drei Tage bezahlt frei/ Standby in Sao Paulo/ Brasilien. Für Reiselustige und kontaktfreudige Menschen sehr vorteilhaft.

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@CoCox29

Meiner Meinung nach gibt es noch einen Haufen mehr Argumente, die gegen diesen Job sprechen. Bei Flügen denke ich immer nur, dass das so ziemlich einer der letzten Jobs wäre, die ich machen möchte: dauernd mit nem Wägelchen durch enge Gänge "rollern" und Essen austeilen bzw. leeres Geschirr wieder einsammeln = eine der Hauptaufgaben. Da wäre ich wirklich noch lieber Bedienung in einem (edlen) Restaurant, denn da könnte ich Gästen jedenfalls noch Essens- und Weinempfehlungen geben, hätte beim Arbeiten mehr körperliche Bewegungsfreiheit und müsste nicht einen Großteil meiner Arbeitszeit aus dem Koffer leben und in irgendwelchen Hotels übernachten (zumind. bei Langstrecken). Nur die Bezahlung wäre noch mieser.

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@spanferkel14

Ja das muss jeder selber wissen. Sicherlich ist Steward kein intellektuell anspruchsvoller Beruf und nicht für jeden geeignet.

Andererseits wäre Kellner das hinterletzte, Bezahlung/ keine Sozialleistungen/ Stress.

Dann lieber Steward. Ist halt was für Reiselustige. Standby in Brasilien ist angenehm weil man da was unternehmen kann und Spesen gibt es auch.

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@dasistnett

Ja, für ein paar Jahre kann das schon interessant sein. Standby in Rio oder an sonst einem attraktiven Ort, wo nicht jeder alle drei Tage hinkommt, ist sicher nicht das Schlechteste. Nur kann man in der Wartezeit ja nicht wirklich viel unternehmen, nicht wirklich was kennen lernen, und dann gibt's wieder nen langen Flug, auf dem man mit seinem Servierwagen durch die Gänge rollert, freundlich lächelt und immer dasselbe fragt/antwortet. Für mich wäre diese Arbeit zu monoton. Na, zum Glück ist ja jeder anders ... und mag was anderes.

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@spanferkel14

Wer kann schon sagen dass sein Beruf nicht monoton ist. Nur die Wenigsten erfreuen sich auf lange Sicht täglich an ihrem Job.

Wichtig ist, dass man damit klar kommt, sich nicht kaputtmacht.

Der Lufthansa-Steward, den ich kenne findet seinen Beruf saugut und freut sich besonders auf die Langstreckenflüge. Er unternimmt durchaus viel wenn er in Brasilien auf den Rückflug wartet, er besucht Freundinnen/ Freunde, seine Stammlokale, den Strand, etc.

Er ist schon 57 und könnte längst in Ruhestand sein, will aber weiter arbeiten so lange es möglich ist - und genießt es. Er sagt "such Dir einen Beruf der Spaß macht dann brauchst Du nie mehr arbeiten".

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@dasistnett

Ja, das klingt wirklich danach, dass dieser Mann vollauf zufrieden ist. Aber mit 57 längst in Ruhestand? Da habe ich wohl was verpasst🤔. Na, das ist nun auch wurscht

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@spanferkel14

das stimmt xD

naja, danke für eure konversation! da kann man wohl vor- und nachteile abwägen.

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@CoCox29

Ja, so 'ne Plauderei kann auch mal ganz nützlich sein. Aber nicht vergessen: Weder ich noch dasistnett haben jemals als Flugbegleiter gearbeitet. Ich war nur auf irgendwelchen Flügen immer wieder froh, selbst nicht so eine langweilige Arbeit zu haben. Ich leb halt auch nicht gern aus dem Koffer. Aber einem anderen macht vielleicht gerade das Spaß.

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Meine Mutter war Diplomatin und musste dafür viel reisen und mehrere Sprachen fließend sprechen. Dafür muss man natürlich im Normalfall auch studieren (Bachelor und Master). Das Coole ist aber, dass du so ziemlich studieren kannst, was du willst, die Richtung ist nicht so wichtig. Es gibt kein Diplomatenstudium. Schau mal hier, da steht mehr als ich jetzt erzählen kann: https://www.karrieresprung.de/jobprofil/Diplomat

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Meine Muttersprachen sind Englisch, Deutsch und Arabisch.

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