Beruf mit Tieren ohne viel lernen zu müssen?

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3 Antworten

Hallo, 

Tierpfleger wäre eine Option. Da bist du meistens im Praktikum und nur wenige Wochen im Jahr in der Schule. Da es in jedem Bundesland nur 1-2 Berufsschulen gibt, die TierpflegerIn ausbilden. Beim Tierpfleger gibt es dann 3 Schwerpunkte: Versuchstiere, Heimtiere und Zootiere. Je nachdem wo du letztlich deine Lehrstelle bekommst. 

Genauso ist´s bei PferdewirtIn. Hier gibt´s dann auch wieder einzelne Schwerpunkte wie z.B Service, Zucht etc. Hier kenne ich mich allerdings nicht so gut aus. 

Ansonsten gebe es nur noch den/die tiermedizinische Fachangestellte/r. Für diesen Beruf gibt es mehrere Berufsschulen und dementsprechend wöchentlich Unterricht. Hier wirst du im Theoretischen mehr machen müssen. 

Alles andere wie z.B Tierheilpraktiker etc. ist kein anerkannter Beruf. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von AnnaLena1305
01.07.2016, 15:05

Also in dem Tierheim wo ich meine Ausbildung machen möchte muss ich jede Woche zwei Tage in die Berufsschule nach Berlin obwohl ich über eine Stunde entfernt wohne...

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Hallo,

ganz offensichtlich liegt dir Theorie nicht so besonders, aber egal welchen Beruf du erlernen willst, ein Teil davon wird immer Theorie sein, da kommst du leider nicht dran vorbei, schon gar nicht in Deutschland.

Aber...! Wenn dir die Arbeit mit Tieren so viel Spaß macht, dass du einen Beruf in diesem Bereich ergreifen möchtest, dann bekommst du ganz bestimmt auch die Theorie zu dem jeweiligen Thema in den Griff. 

Falls nicht, diskutiere mit uns darüber auf Gutefrage.net, hier findest du immer jemanden, der eine verständliche Antwort parat hat. 

Mein Fazit: informiere dich erst, welcher Beruf dir am meisten liegen könnte und kümmere dich danach erst um die Theorie. In der Regel lernt man nicht ganz allein, da gibt es auch Gleichgesinnte oder Kollegen, die einem helfen können.

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Ich lerne zur Zeit Tierpflegerin Fachrichtung Tierheim/Tierpension. Aber das ist ebenso, wie die Arbeit mit Menschen. Du musst für die Praxis ohne Ende theoretisches Wissen haben. Krankheiten erkennen & behandeln, Verhaltensweise deuten, vor allem die Arbeit mit Hunden ist sehr gefährlich. Verhaltensweisen verstehen lernen, tut man natürlich am besten in der Praxis aber die Theorie ist ebenso wichtig und unverzichtbar für Berufe mit Tieren.

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Kommentar von Lapushish
01.07.2016, 14:06

Natürlich steht die Praxis im Vordergrund. Wenn du beispielsweise super in der Schule, also der Theorie bist, heißt es längst nicht dass du mit schwierigen Hunden umgehen kannst, Hunde dir vertrauen ect. Aber für die Ausbildung an sich ist es nunmal sehr wichtig. Ich lerne in einer hundepension, kleiner betrieb mit 5 Mitarbeitern. Sowas wäre bestimmt etwas für dich, der Ausbildungsberuf ist trotzdem TIERpfleger, nicht hundepfleger also musst du Wildtiere und Kleintiere, Nager ect genau so kennen, auch für die praktische Prüfung.  

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