Beruf: Informatik

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo, ich studiere Informatik und habe meine Hochschulreife in der Wirtschaftinformatik gemacht. Definitiv kann ich sagen, dass Vorwissen dir die ersten 2 Semester extrem vereinfacht, anderenfalls musst du mehr als doppelt so viel mehr Arbeit in die ersten Semester reinstecken, da dir die logische Grundbasis fehlt und die ganzen anderen diese schon haben. Aber dazu muss es kein technisches Gymansium sein, denn auch eine Fachoberschule in der Informatik reicht definitiv.

Die Informatik ist ja ein ganz breites Feld, du kannst es mit fast allem heutzutage kombinieren, daher ist Physik insofern wichtig, wenn du in Berufe eintauchst, die sich auch mit diesem Fach beschäftigten. In der Spielebranche ist es so, dass sich die Programmierer durch das selbstaneignen und weiterbilden von Seminaren solche Kenntnisse einherholen. Ein normaler Informatikstudent hat jedoch mit Physik nur halbwegs zu tun. Das was an Physik im Studium dran kommt, ist schlichtweg nicht sehr schwer und auch nur Fachbezogen.

Kleiner Tipp: Alles mathematische vom Abitur wirst du brauchen, also alles merken und damit mein ich wirklich ALLES!

Es beginnt bei leichten Programmieraufgaben, wie BMI eines Menschen ausrechnen lassen und endet irgendwo bei Fibonacci Zahlen und Matrizen. Man sollte definitiv logisch Denken können, sonst wird man es wesentlich schwerer haben.

Informatik ist ein breit gefächertes Gebiet, da wirst du dir schon genauer Gedanken machen müssen.

Ohne zumindest ein Grundverständnis für komplexe Systeme, wie in man in der Schule durch erstere Mathematik, Physik und Chemie vermittelt bekommt, kann man höchstens in der Amateurliga mitspielen. Fachbezogene Mathematik und Physik werden aus gutem Grunde auch gleich zu Beginn des Studiums ohne Rücksicht auf Verluste eingetrichtert.

Sollte also auch berücksichtigt werden, denn es ist ja keine "Taxifahrer-Ausbildung" (Germanistik, Philosophie, Literaturwissenschaften, ...).

Hi , du brauchst ein Fachabi oder Abitur , es wäre gut wenn du Kenntnisse in Physik hast. Mein Sohn ist jetzt im 6. Semester an der FH , er hatte nur bis zur 10. Physik ..kommt aber gut klar . An deiner Stelle würde ich nicht die Schule wechseln , bringt nichts . Würde dir eine FH vorschlagen dort geht man mehr auf die Studenten ein . Alles was du brauchst lernst du während des Studiums , viel Glück !!!!!

Ich weiß nicht, ob Informatik an der Schule überhaupt so viel bringt. Hab da schon Übles darüber gehört... Wenn die Qualität gut ist spricht natürlich nichts dagegen, aber das weiß man meistens erst hinterher. Vielleicht jemanden fragen, der schon am jeweiligen Gymnasium war.

Physik ist für die Informatik selbst eher am Rande interessant, viel mehr natürlich wenn man sich für die elektronischen Grundlagen, die Signalübertragung und -verarbeitung an sich interessiert ("technische Informatik").

Physik spielt in den Anwendungen der Informatik öfter eine Rolle. Für Ingenieur- oder Bioinformatik zum Beispiel braucht man sicher Physikkentnisse.

Informatikunterricht an den Schulen ist so gut wie überhaupt nicht standardisiert. Wo auf der Skala zwischen "Grundwissen" und "Zeitverschwendung" der Unterricht der jeweiligen Schule liegt, hängt von den Lehrern und dem zusammengestellten Lehrplan ab.

0

Was möchtest Du wissen?