Beruf Familienberaterin- Wie komme ich dahin?

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Rein bildungsmäßig bist Du mit Bachelor - Studiengang für die Familienhilfe überqualifiziert. Die entsprechenden Abschlüsse werden meistens an Fachoberschulen erzielt! Aber nichts desto Trotz würde ich mich an Deiner Stellle überall dort bewerben, wo auch ein Sozialassistent eingesetzt würde. Als Deine allereste Anlaufstelle würde ich Sozialamt und Jugendhilfe betrachten! Aber auch die Paritätischen Wohlfahrtsverbände haben Familienhilfe in ihren Angeboten. In Berlin weiß ich, gibt es "Die Arche", auch die beschäftigen Familienhelfer. Übrigens der Beruf der Familienberaterin exitiert so nur in ein paar Bundesländern, der Heilerziehungspfleger(ä.Berufsbild) und der/die Sozialassitent/in sind bundesweit anerkannt. Der Weg dahin führt über eine zweijährige Ausbildung an Hochschulen oder FOB oder privaten Schulen für Soziales.

Der Sozialassistent ist aber nur Basisberuf und u.A Voraussetzung für einen HEP, daher niedrigschwelliger. Damit keine reale (!)und anerkannte Fachkraft. Für die Familienhilfe ist sie im Übrigen nicht unbedingt überqualifiziert. Ich kann nur für Berlin sprechen und hier ist dafür eine solcher Abschluss, wie oben, zwingende Vorraussetzung, neben der Berufserfahrung, um in der Familienhilfe arbeiten zu können. Natürlich, Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Wenn Du Deine Chancen deutlich erhöhen willst, solltest Du noch eine Zusatzqualifikation für Beratung (am besten systemisch) haben. Und dann sind Beratungsstellen und Jugendämter wohl die besten Adressaten für Bewerbungen.

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