Beruf als Feuerwehrbeamter?

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7 Antworten

Wie du schon richtig erkannt hast schaft nur ein kleiner Teil der Bewerber den Einstellungstest bei der BF. Ich rate dir daher dringend dir eine Laufbahn zu suchen in der du auch dann deine Brötchen verdienen möchtest wenn es mit der BF nicht klappt. Es macht keinen Sinn einen Job zu erlernen nur weil der gut für die Feuerwehr wäre. Und dann hat man ein gesundheitliches Problem das die BF ausschließt und mann muss dann in einem ungeliebten Beruf arbeiten oder fängt noch mal von vorn an.

Sich bei Zeiten mit der Personalabteilung einer BF in der Nähe in Verbindung zu setzen macht auch in jungen Jahren schon Sinn. So kommt man zu einem Praktikum und erfährt aus erster Hand wie man sich am Besten auf einen Einstieg in den Job vorbereitet.

Von Fachleuten geschrieben: http://www.feuerwehr.de/faq/wie_komme_ich_zur_bf.php

hallo,

ich finde es gut, wenn man sich über seinen Berufswunsch im Klaren ist und dieses Ziel auch konsequent verfolgt.

Ich denke du solltest versuchen die Schule bestmöglich zu beenden und im letzten Jahr dann neben den Bewerbungen bei der Berufsfeuerwehr auch solche schreiben, die deinen dann vorhandenen Interessen am ehesten gerecht werden.

Da du ja den gehobenen Dienst anstrebst kommt vll auch ein Studium ("normaler Studiengang") in Frage. Diese Frage jedoch solltest du tatsächlich noch einige Jahre verschieben. :-)

Halte dich fit (sowohl körperlich als auch geistig) und bleibe feuerwehrtechnisch am Ball, dann denke ich sollte dies auch klappen.

LG

Um Anwärter im gehobenen Dienst (Feuerwehr) werden zu können benötigst du einen passenden Studienabschluss. In der Regel sind das Bachelor-Studiengänge im Bereich Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Chemieingenieurwesen oder ähnliche Studiengänge technischer Fachrichtung.

Die Zulassung zum Studium erhälst du durch die Fachhochschulreife (für Studiengänge an (Fach-)Hochschulen) bzw. die Hochschulreife / das Abitur (für Studiengänge an (Fach-)Hochschulen und Universitäten).

Bereits während der Schulzeit und auch später während des Studiums könntest du ein Praktikum bei der Berufsfeuerwehr deiner Stadt machen.

Du siehst, es ist ein längerer Weg, aber lass dich davon nicht unterkriegen.

Allgemeinbildende Schule bis zum Abitur: noch ca. 5 Jahre
Studium: 3-4 Jahre
Anwärter: 2 Jahre
Gesamt: 8-11 Jahre

Im Anschluss wärst du vollausgebildeter Feuerwehrmann (Brandoberinspektor bzw. Oberbrandinspektor - gibt es beides).

Ein Beispiel:

http://www.feuerwehr-bremen.org/karriere/einstellungsvoraussetzungen/

Sollte es nicht zum Abitur reichen, ist auch eine förderliche duale Ausbildung möglich. Im Anschluss kannst du den Einstieg in den mittleren Dienst wagen.

Sollte es mit dem Studium klappen, aber nicht mit der Zulassung bei der Feuerwehr, könntest du immernoch etwas mit deinem Studienabschluss anfangen. Ingenieure werden immer benötigt.
Mein Ratschlag wäre daher auch, nicht nur ein Praktikum bei der Feuerwehr sondern auch eines in der Privatwirtschaft zu machen. Das erweitert das Wissen und kann dir auch bei der Feuerwehr tauglich sein.

warum so negativ? und wer früh damit anfängt, hat keine probleme mehr, wenn es irgendwann kurz vor schulende fast zu spät ist.

wenn das dein erklärtes berufsziel ist, dann solltest du jetzt schon "gas" geben, damit zu es schaffst. zwar braucht man nicht wie bei der polizei abitur, aber es geht z.b. auch mit einem passenden technischen handwerksberuf quasi als "vorbildung". und immer wieder liest man, dass bei den einstellungstests genau so viele leute wegen mangelndem allgemeinwissen scheitern wie andere, die zuwenig kondition mitbringen.

beides kann man mit fleiß und energie ausbauen, also "wasser marsch"!

viel erfolg!

Leider kann ich dir dazu keine konkrete Antwort geben. ABER

Je früher du mit der Berufswahl anfängst desto besser! Ich find's gut, dass du dich aktiv darum bemühst, herauszufinden was du später machen möchtest.

Bitte mach einfach nicht den gleichen Fehler wie ich (Job der mir überhaupt nicht gefällt) und mach etwas was dir auch Freude bereitet.

Die Arbeitswelt ist schon hart genug, da sollte es dir schon Spass machen...

Zu deiner Frage: Gibt's bei dir nicht eine Stelle wo Jugendliche hingehen und sich über die Berufswahl beraten lassen können? Bei uns in der Schweiz heisst das "ask" ^^

Viel Glück!

Meines Wissens gibt es nur bei der Bundeswehr beamtete Feuerwehrleute (Berufssoldaten), alle anderen (Berudfeuerwehr) haben ein Angegestelltenverhältnis.

JablesHawk 18.01.2017, 14:39

Das ist nicht richtig. Auch bei der Berufsfeuerwehr ist das Beamtenverhältnis die Regel.

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Das man automatisch die geistigen und körperlichen Voraussetzungen für eine BF hat, nur weil man aktiv in der Jugendfeuerwehr ist, war mir neu...aber man lernt ja nie aus! Dann sollte der Nachwuchsmangel ja perspektivisch kein Problem mehr sein und den Einstellungstest einfach weglassen.😂

Wie du schon richtig erkannt hast, besteht nur ein kleiner Teil der Bewerber das Auswahlverfahren und das aus gutem Grund. Dabei geht wahrscheinlich ein großer Teil mit deiner Einstellung an den Start (ich bin schon lange in der FF, hab ja schon den Grundlehrgang, bin ja schon AGT....und andere wichtige Dinge). 

Und wenn das allein schon reichen sollte, dann gute Nacht!

Also schaff dir die Grundlagen (für den gehobenen Dienst ein brauchbares Studium), aber hab auf jeden Fall einen Plan B!!!

Denn für den mittleren Dienst gibt es schon viele Enttäuschte. Im Gehobenen ungleich mehr, da hier ja noch weniger eingestellt wird. Können eben nicht alle Häuptlinge sein....

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