BernerSennenhund?

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5 Antworten

Ich wollte schon immer einen Berner - aber nach mehreren Gesprächen mit Züchtern und Haltern habe ich mich entschlossen keinen Berner zu kaufen. Nr. 1 sie sind nicht sehr Krankheitsresistent, jeder 3 te Berner erkrankt an Krebs. Nr. 2 die Alterserwartung liegt nur bei 8 Jahren, Nr. 3 Sie haben sehr viele rassebedingte Gelenksprobleme. So toll ich den Hund auch finde - war das dann doch nichts für mich - mich nach 6 oder 8 Jahren schon wieder vom Hund trennen war mir zu heftig. Bitte erkundige dich ganz genau aus welcher Zuchtline dein Hund kommt und wie da Lebenserwartung und Krebskrankheiten sind.


Kosten sind Steuer Versicherung, Futter, Ausrüstung und TA. Zeit braucht man so viel wie machbar. Ich verbrauche für meinen Hund rund 150 Euro im Monat


Hi, ich hatte auch mal einen :) ist aber schon lang her, nehme daher die Daten von meiner ehemaligen Chefin die hatte ein Rüden vom Züchter vor 2 Jahren geholt, ist zeitlich denke ich näher dran. Bezahlt hat sie beim Züchter 1.150 € an Futter kamen dann rund 60,-€ für das Trockenfutter und 50 € für das Feuchtfutter dazu, jeden Monat. Sie musste ein Sachkundenachweis machen, der hatte glaub ich 40,-€ gekostet. Da sie alle paar Monate hinterher beim Tierarzt war, denke ich mal das sie im ersten Jahr rund 1.000 € dagelassen hat, da sie wie fast jeder Bernerhalter mit ca 9 Monate ein humpeln feststellte, Ergebnis ED. Dazu hatte er noch Wachstumsprobleme so das ein Präparat unter das Futter gemsicht werden musste. Dann war mal hier was und da was.....ihr Tierarzt duzt sie mittlerweile. Mußte damals bei meinen auch sehr oft zum Arzt rennen, ich könnte manchmal schwören das Berner auch irgendwie körperlich anfälliger sind, erst eine Lungenentzündung, dann hatte er ein Problem mit den Ohren (offene Adern durchs schlackern), Liegeschwellen (obwohl er ein Hund war der ausschließlich immer im Korb oder Couch lag (Liegeschwellen kannte ich damals nur von Zwinger und Kettenhunden) und am Ende eben Gelenksrpobleme und Herzaussetzer :(

Denke also das man viel Geld haben sollte vorwiegend für den Tierarzt, wenn man sich ein Berner Sennen holt. Ansonsten vom Wesen her sind die Töfte, etwas treudumm, sensibel ohne Ende und arbeiten auch gerne mit den Menschen mit und sind konzentriert bei der Arbeit. Beim Spielen haben die eine etwas bollige Art, man muss also beim spielen schon drauf achten wo man steht, meiner hat mich auf einer Wiese mal umgesemmelt indem er voll in mein Knie reinkrachte, konnte 2 Wochen nicht mehr richtig laufen.

Also wirklich vom Wesen her bei der richtigen Erziehung Traumhunde ;) Aber leider körperlich sehr überzüchtet, so das man selbst beim echten Züchter nicht sicher vor HD, ED, Herzproblemen etc ist.

20amigo14 08.03.2015, 16:45

Zitat:

Da sie alle paar Monate hinterher beim Tierarzt war, denke ich mal das sie im ersten Jahr rund 1.000 € dagelassen hat, da sie wie fast jeder Bernerhalter mit ca 9 Monate ein humpeln feststellte, Ergebnis ED. 

HD und ED kann jeder großwüchsige Hund entwickeln...

Tja, da käme jetzt von mir die Frage: wie wurde der Hund als Welpe und Junghund gehalten? Treppenstufen gehen??? Welches Futter hat der Hund bekommen?

Eine Lungenentzündung kann jeder Hund kriegen... Alle Hunde mit Schlappohren neigen zur chron. Otitis...

Liegeschwielen bekommen alle anderen Hunde auch - nicht nur Kettenhunde oder welche die auf blankem Beton schlafen...

Und was bleibt jetzt noch an deiner Antwort besonders Berner Sennenhund - typisch???

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jww28 08.03.2015, 16:57
@20amigo14

Hi der Hund wurde bis auf die mangelhafte Fütterung (Trockenfutter wie ich geschrieben habe) sachkundig gehalten, in einen 2 Familienhaus ohne begehbaren Treppen für den Hund, auch überfordert wurde er nicht, da sie streng auf die Gassigehzeiten geachtet hat. Sie ist zudem auch geschult durch ihre Arbeit. Und hat auch eng mit den Züchter gearbeitet, die haben sich jede Woche getroffen etc. Ich vermute das er zu schnell gewachsen ist, da er mit 1 Jahr schon größer als sein Vater war. Und sie ist wirkich sehr gewissenhaft und immer im Kontakt mit Tierarzt, Züchter und Trainer. Und Amigo sonst verstehen wir uns doch, ist dir heute irgendwas über die Leber gelaufen??? ;) Deine Antwort passt auch nicht zur Fragestellung wenn ich das mal anmerken darf......die Frage war: Kosten, Zeitaufwand etc....nicht was ist Berner-Typisch....und bei den Kosten gehören halt auch die Tierarztkosten zu, die wie du auch selber schreibst nicht ausbleiben..Ein Berner hat Schlappohren, also kann er diese Erkrankung bekommen, wäre ja zb bei einen Schäferhund nicht der Fall. HD und ED haste Recht, das bekommen fast alle großen und schweren, der Berner ist groß und schwer also wird auch das irgendwann kommen.

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20amigo14 08.03.2015, 17:19
@jww28

@jww28: in meiner Antwort habe ich auf die Seite des Schweizer Sennenhunde Vereines verwiesen... Was ist daran nicht ok???

...oder ist abschreiben aus wiki... besser???

Ich denke, du solltest dir an die eigene Nase fassen bevor du mich kritisierst... - aber auch das gehört nicht zur gestellten Frage :-))

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jww28 08.03.2015, 17:27
@20amigo14

na ich seh schon wir sind heute auf "Kuschelkurs".....du hast angefangen mich zu kritisieren, also musst du auch mit Antworten rechnen die auch kritisch sind, ich kann nicht anders ich bin eine Frau.....(die müßen doch immer das letzte Wort haben ;) )

Hab mir grad an meine Nase gepackt, passiert ist nix ;)
Und wenn jemand bei Gutefrage.net die Sachen fragt, fragt er hier und nicht beim Zuchtverband.....dachte es wäre nett einfach zu antworten und nicht an die nächste Stelle zu verweisen wo sie sich erkundigen kann. Da ich nur mit persönlichen Erfahrungen antworten konnte, habe ich das nach besten Wissen und Gewissen getan, was natürlich nix drüber aussagt das andere auch andere Erfahrungen gemacht haben können, bin da für alles offen. Und ich bitte dich, bei meiner Fehlerrate, die mir selber schon negativ auffällt (Tippmuffel) können die Antworten nicht von Wikipedia kopiert sein....hab da noch nie soviele Fehler finden können....

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Generell brauchst du für einen Hund viel Zeit, egal welche Rasse.

Einen Welpen sollte man die ersten 6 Monate gar nicht alleine lassen und dann das Training anfangen.

Danach gilt, ein Hund sollte nie länger als 4-5 Stunden alleine bleiben, vor allem nicht regelmäßig.

Noch dazu musst du mit jedem Hund MINDESTENS 2 Stunden pro Tag aktiv etwas machen. Gassi gehen + Nasen/Kopfarbeit.

Die Erziehung kommt auch noch dazu, das ist ein 24/7 Job.

Kosten fallen bei uns Folgende an:

•5,83 Euro Hundesteuer (Unsere Gemeinde verlangt 70,- Euro im Jahr)

•5,92 Euro Haftpflicht

•35,00 Euro Futter (Wir barfen)

•37,90 Krankenversicherung

•30,00 Rücklagen (bei uns auf Grund von Medikamentengabe nötig, sollte aber auch sonst selbstverständlich sein)

Sind knapp 120,- Euro. Mein Hund wiegt 16kg.

Ein Berner Sennen Hund wiegt mehr als das Doppelte, somiot wird das Futter definitiv teurer. Auch Krankenversicherungen sind bei Bernersennenhunden höher, da sie erstens größer sind (wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Magendrehung begünstigt wird) und sie auch diverse Erbkrankheiten haben können. Das wird natürlich reingerechnet. Aber man kann natürlich auch Geld beiseite legen anstatt eine Versicherung abzuschließen.

Bezüglich Futter empfehle ich dir dich über artgerechte Ernährung zu informieren, da es das gesündeste für jeden Hund ist. (barfers.de oder dreihundenacht.de)

Möchtest du Fertigfutter füttern, dann suche dir bitte ein hochwertiges Nassfutter (Platinum oder Wolfsblut z.B.), denn Trockenfutter begünstigt Magendrehungen und Magenschleimhautentzündungen, da es im Magen aufquillt und der Magenschleimhaut die Flüssigkeit entzieht. Ebenfalls kann der Hund den Wasserhaushalt nichit ausgleichen, dazu müsste er die 5fache Menge an Wasser trinken. Das schlägt dann auf die Nieren und verursacht Nierensteine.

Hochwertiges Nassfutter besteht aus mindestens 60% Fleisch und beinhaltet KEIN Getreide sowie kein Zucker.

Berner Sennenhunde brauchen viel Bewegungsfreiheit sollten aber nicht in Haushalten gehalten werde, wo es viele Treppen gibt (Mehrfamilienhaus) da es bei großen Hunden schnell zu Gelenkproblemen führt. Noch sollte man bedenken, dass der Berner Sennenhund keine hohe Lebenserwartung hat: 17 Prozent aller Berner Sennenhunde sterben vor dem Alter von fünf Jahren, 45 Prozent vor dem Alter von 8 Jahren, und 72 Prozent werden keine 10 Jahre alt.

Die Todesursache sind meist Nierenversagen und bösartige Tumore welche schon im alter von 4 zum Tod führen kann (muss aber nicht) .

:) hffe konnte dir weiterhelfen. zum Preis weiss ich leider nichts

20amigo14 08.03.2015, 14:33

...na, da frage ich mich aber woher du sooooo (un)genau Bescheid weißt...

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Certainty 08.03.2015, 14:58
@20amigo14

20amigo14 Stimmt aber. Die Rasse lebt wirklich nicht sonderlich lange, da sie mit vielen Erbkrankheiten vorbelastet ist. =( Wenn man dann noch falsch ernährt, kannst du dir vorstellen was bei raus kommt. Und wieviele Hundehalter ernähren den Hund nicht falsch?

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20amigo14 08.03.2015, 16:29
@Certainty

nöööö, stimmt so nicht... - aber das ist ja auch egal... Abschreiben kann jeder - das ist nicht schwer...

Erfahrungen mit den Hunden haben und diese dann weitergeben - das ist dann schon eine andere Hausnummer...

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Alles was du zum Berner Sennenhund wissen solltest erfährst du beispielsweise auf der Seite des Schweizer Sennenhunde Vereines für Deutschland:   www   ssv-ev   de

Aber:  Man sucht sich niemals einen Hund nach der "Süße" aus...

Und wenn es soweit ist, dass man sicher sein kann einem solchen Hund ein Zuhause auf lebenslänglich zu bieten - dann...

...geht's los und man sucht sich den passenden ordentlichen Hundezüchter

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