Berner Sennenhund - eine gute Wahl für uns?

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Noch als Tipp: Ein Neufundländer! Warum? Darum (zwar viel Text, aber es lohnt sich):

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht

Wenn Gott einen Hund misst zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf.

Dort, wo sich die Wellen des Ozeans an der Felsenküste in brodelndem Schaum brechen, wurde eine Legende geboren. Diese Geschichte erzählt, daß als Gott sich anschickte, sein Werk zu betrachten, er plötzlich auf einer sturmgepeitschten Insel ein kleines Volk von Fischern erblickte. Diese einfachen Menschen kämpften tapfer gegen die unwirtliche Natur, aber das Eis des Winters und die gefährlichen Küsten besiegten sie zuweilen, immer wieder forderte das Meer Menschenleben als Opfer. Trotzdem blieben sie auf dieser Insel mit einer Hartnäckigkeit verwurzelt, die nur ihrem Mut gleich kam. Gott sah es, hatte Mitleid und überlegte, wie er das Leiden dieser Fischer erleichtern könnte. Er suchte unter allen seinen Geschöpfen nach einem, das ihnen dienen könnte, aber er fand keines. Also beschloß er, ein neues zu erschaffen - Zunächst wählte er den Körper eines Bären, sein mächtiger Knochenbau eignete sich für die harten Anstrengungen besonders, sein dichtes Fell würde es auch ermöglichen, der bitteren Kälte zu widerstehen. Dann überlegte er, die harten Konturen des Bären durch die geschmeidigeren des Seehundes aufzulockern, damit das Tier auch schwimmen und schnell durch die Wellen gleiten könnte. Als er seinen Blick auf das Meer richtete, traf er auf die Delphine, die den Schiffen schnell und neugierig folgten. Ihre kleinen fröhlichen Augen enthüllten ihre heitere Seele, die Delphine liebten den Menschen so sehr, daß sie ihm auch das Leben retteten. Sie durfte Gott bei der Erschaffung des neuen Geschöpfes nicht vergessen. Er formte und formte, und siehe, dank wunderbarer Schöpferkraft entstand ein prächtiges Tier mit leuchtendem Fell, zur selben Zeit kraftvoll wie sanft. Dieses Wesen mußte aber auch unter allen Bedingungen Treue zeigen, nahe beim Menschen leben und bereit sein, sein Leben für ihn zu opfern. Deshalb legte Gott ihm das Herz eines Hundes in die Brust -und das Wunder war vollbracht! Seit jenem Tage lebte zu Seiten der Menschen des Meeres ein mutiger, starker und treuer Begleiter - der Neufundländer.

Aber man sollte als Besitzer eines Neufundländers schon ein ganz besonderer Mensch sein, einer der gerne mit einem haarigen Monster lebt und nicht im Hausputz aufgeht. Das sind die Grundvoraussetzungen. Hat man diese Hürde genommen, geht alles glatt. Oder etwa nicht? Alle Welpen sind lebendige Bündel voller Unsinn, der Neufundländer ist nur "ziemlich viel" größer. Sie haben nun Ihren flauschigen Welpen mit den herrlichen großen Pfoten, den bezaubernden Augen, der Zunge, die Sie am liebsten zu Tode lecken würde, und dem Blick, der jede Pralinenschachtel aufspringen lässt. Was nun? Es gibt Prioritäten. Dieses liebevoll eingerichtete Wohnzimmer, es ist zu klein. Dem Rolls Royce unter den Hunden gebührt ein Rolls Royce. Sie brauchen zwar nicht so weit zu gehen, aber ein Kombi sollte es schon sein. Neufundländer lieben Autos und sitzen gerne stundenlang drin und warten aufs Losfahren. Manchen reicht der Spaziergang im Auto vollkommen. Möchten Sie gerne den Küchenboden zwei- bis dreimal täglich wischen? Ihr neuer Welpe hilft Ihnen gerne dabei. Zuerst stößt er die Wasserschüssel um, dann patscht er in der Pfütze herum, bis rundherum alles gründlich nass ist, anschließend macht er im kühlen Nass ein kleines Nickerchen, um dann mit der Schüssel im Fang bettelnd anzukommen: "Almosen für die Armen dieser Welt, wenigstens aber für den hündischen Vertreter, nämlich mich!". Das ständige Aufwischen verhilft Ihnen zu einer elfenhaften Figur. Neufundländer schäumen über vor Liebe. Ein Präsent soll Ihnen zeigen, wie gerne er Sie mag – z.B. ein Handtuch. Bei seinem sanften Maul muss es nicht in Fetzen hängen. Er kann ein rohes Ei, ohne es anzukratzen, tragen. Zerstörerische Instinkte sind beim Neufundländer nicht stark ausgeprägt.

Sie haben nun ein größeres Auto und einen viel häufiger geputzten Küchenfußboden, und Ihr Welpe wird rasch zum Teenager. Er kann nun auf den Tisch gucken, die Couchtische wurden schon längst weggeräumt, weil seine freundlich wedelnde Rute ständig alles um- und herunterwarf. Nun kann er mit dem vorderen Ende den Tisch von allem befreien, das in irgendeiner Form essbar ist. In diesem Stadium hält er sich für einen Schoßhund, wenn Sie abgeschlagen in Ihren Lieblingssessel oder auf die Couch sinken. Dann ist er nur zu gerne bereit, sich Ihnen zum Schmusen und Kraulen anzuschließen und Sie mit seiner schlabberigen Liebe zu überwältigen. Man muss schon ein Krake mit 8 Armen sein, um all die Stellen zu kraulen, die ihn dabei in den siebten Himmel schicken.

Sprach ich von einem sauberen Küchenboden? Wahrscheinlich ist er kein Swimmingpool mehr, aber die Pfoten sind nun so groß geworden, dass je ein halber Liter Wasser damit hereingeschleppt wird - und nicht nur sauberes Wasser! Pfoten scheinen Schmutz wie ein Magnet anzuziehen. Auf dem Rücken zu liegen und alle vier Pfoten in die Luft zu strecken, ist seine Lieblingsposition. Wenn er dann aufstehen will, muss er sich drehen und wenden und dabei an den Wänden abstützen, was nachher aussieht, als sei er die Wand hochgegangen.

Es regnet oder schneit pausenlos? Ihr Neufundländer ist sehr entgegenkommend; wenn Sie glauben, dass man keinen Hund vor die Tür jagen kann, dann akzeptiert er das gerne. Vielleicht entschließt er sich, statt spazieren zu gehen, vor der Tür im strömenden Regen zu sitzen. Anschließend kommt er herein und schüttelt sich, so dass Sie einen Eindruck davon bekommen, wie kalt Schnee und Regen sein können. Dank des doppelten Haarkleids bleibt SEINE Haut jedenfall knochentrocken.

Fellpflege gehört zu den täglichen Pflichten. Die meisten lieben sie. Ohne Pflegetisch bricht man sich beinahe das Kreuz, insbesondere, wenn er in den Boden versinkt, um dabei ein Nickerchen zu machen. Sein dickes Fell bietet Schutz vor Kälte und Nässe. Im Winter werden Sie Heizung sparen. Achten Sie nicht darauf, wenn Ihnen kalt ist. Ziehen Sie sich einfach noch eine Strickjacke an. Diese könnte aus Neufundländerhaar gestrickt sein. Auf diese Weise lernt man, was es heißt, ein solches Fell im Sommer zu tragen ohne es ausziehen zu können. Er kann sich nur mittels Haarwechsel befreien (und es scheint noch immer keine befriedigende Erklärung dafür zu geben, warum immer nur die Besucher Hundehaare in der Teetasse oder auf dem Kartoffelbrei finden, wo sie sich am besten herausmachen). Dunkle Farben nehmen das Sonnenlicht auf. Der Neufundländer braucht deshalb bei heißem Wetter ab und zu eine Dusche mit dem Gartenschlauch und ein schattiges Plätzchen zum Ruhen, auch wenn das die Umgestaltung des Gartens bedeutet.

Schmutzige Tümpel ziehen ihn magisch an; schließlich ist er ein Wasserhund - die einzige Rasse, die angeborene Schwimmhäute zwischen den Zehen hat. Höchstes Glück bedeutet für den Hund zu schwimmen, und wenn Sie ihn begleiten, macht das riesigen Spaß. Vielleicht noch mehr, wenn Sie sich einem wöchentlichen Ausbildungskurs anschließen. Wenn Sie nicht unbedingt in voller Kleidung ins kalte Wasser wollen, dann können Sie Karrenziehen oder Gehorsamsausbildung mit ihm machen. Allerdings muss hier gesagt werden, dass der Neufundländer, hat er die Grundregeln einmal gelernt, glaubt, genug sei genug (ein Neufundländer hört einen Befehl, läßt ihn sich durch den Kopf gehen und kommt dann bei Gelegenheit darauf zurück!)

Aber er kann über sich hinauswachsen, wenn er (nicht Sie) dies für angemessen hält, z. B. wenn er einen Schwimmer im Wasser entdeckt. Wie soll er wissen, dass sich dieser nicht in Seenot befindet? Der Rettungstrieb ist ihm angeboren, und nichts kann ihn davon abhalten, ins Wasser zu springen und ihm zu Hilfe zu kommen. Manch ein ahnungsloser Schwimmer fand sich schneller wieder an Land als ihm lieb war - und oftmals nicht zu seiner großen Begeisterung.

Selbst als ausgereifter erwachsener Hund besitzt er noch viel Sinn für Humor. Er nimmt es gelassen hin, wenn das Baby seine Zähne in die Ohrlappen gräbt oder kleinere Hunde an seinem Fell herumzerren und ihn als Schlafdecke benutzen. Freundlich, wie es dem sanften Beschützer gebührt, wacht er über die Kinder und seine erwachsenen Bediensteten, damit ihnen nichts passiert.

Er erwidert Ihre Zuneigung hundertfach. Allerdings hat er keine Ahnung, dass ein freundliches Pfötchengeben Blutergüsse mit sich bringt! Er möchte nur bei Ihnen sein, damit Sie beide sich gegenseitig genießen können. Er weiß wann Sie traurig sind und legt seinen großen Kopf mit den sprechenden Augen auf Ihren Schoß, um Sie aufzumuntern. Sind Sie glücklich, lacht er übers ganze Gesicht, was Ihnen ein noch größeres Glücksgefühl vermittelt, nur weil er bei Ihnen ist.

Die Welt ist in Ordnung, wenn Sie einen Neufundländer besitzen. Das Vergnügen, das dieser Hund bereitet, überwiegt bei weitem die gelegentlichen Nachteile.

Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.

Erziehung und der Neufundländer, ein Erlebnisbericht: Es gibt verschiedene Charaktere beim Neufundländer! Die Ruhigen braven Lämmer, nur nicht auffallen! Die Dominanten, herausfordernden und die so genannten "Kasperköpfe" - und egal welchen Sie davon besitzen, die Erziehung ist ein Spiel für sich bei dieser Rasse. Ich bin mit Hunden jeder Rasse aufgewachsen (wir waren so etwas wie ein privates Tierheim), aber ich hatte noch niemals solche Schwierigkeiten einem Hund etwas beizubringen. Mit meinen Bären war ich in 3 verschiedenen Hundeschulen, und das mag schon mal was heißen! Aber Sie werden sicherlich bemerken, das egal in welche Schule oder zu welchem Trainer Sie gehen, mit einem Neufundländer sind Sie immer ein Exot! Viele Hundeschulen sind der Meinung gehorsam kann jedem beigebracht werden! Aber an meinen Hunden sind sie verzweifelt. Ich habe erlebt das meist vor einer "Schulstunde", ein gemeinsames Spielen der Hunde veranstaltet wird. Da geht es dann meist schon los! Alle spielen miteinander, nur IHR Neufundländer (der Grobmotoriker in Person) rennt alles Platt, schmeißt andere Hunde einfach um, oder steigt einfach drauf, weil er sie nicht sieht! Womit Sie natürlich bei Ihren Mitstreitern nicht gerade auf Beliebtheit stoßen! Meist haben die anderen Hundebesitzer auch schon den Vorteil, das deren Hund schon auf irgendwas hört, nur Ihr Bär reagiert im besten Fall wenn sie mit "Guddis" wie wild winken (das einfache herausholen aus der Jackentasche bringt gar nichts, glauben Sie mir!)! Rufen, Pfeifen oder gar hysterisches (was sie nach 10 Minuten ungehorsam auch tun werden) schreien bringt gar nichts. Gut, also auf in die "Schulstunde". Der Trainer möchte dass sich im Kreis aufgestellt wird und der Hund auf Ihrer linken Seite "Sitz" macht. Bis dorthin funktioniert alles ganz gut (wenn Ihr Bär gerade den "Anfall" hat, Sitz zu machen!). Dann sollen doch jetzt alle im Kreis laufen und die Hunde bei Fuß. Tja und da stehen wir auch schon vor dem ersten Problem. "Bärchen" will nicht aufstehen! Klar der ist vom Spielen total platt! (das wissen Sie, aber Ihren Trainer interessiert das überhaupt nicht!) Also "Leckerle" aus der Tasche geholt, gelockt (natürlich muss man es direkt vor die Nase halten, 1. hat er sich in der Zwischenzeit hingelegt und 2. der "faule Sack" meint er pennt jetzt) und immer weiter vor die Nase gehalten solange er laufen soll. Selbstverständlich werden Sie dabei erwischt und sofort zusammen geschissen, dass es ja wohl so überhaupt nicht zu laufen hat! (Klar was bilde ich mir auch ein?! Ich kenn meinen Hund und es funktioniert bei ihm alles nur übers Fressen, wir sprechen hier vom Neufi und nicht vom Dobermann!) Okay, dann sollen wir auf Kommando stehen bleiben und der Hund sich wieder neben uns setzen. Ha ha ha, alles sitzt nur unserer steht und guckt doof in die Runde! Mittlerweile blicken alle auf Sie und Ihr schwarzes Monster, weil Sie ernsthaft mit Ihrem Hund diskutieren! (vielleicht auch weil Sie Ihrem Bären zwischenzeitlich androhen das Abendessen zu streichen wenn er jetzt nicht sofort das tut was sie wollen, nämlich Sitz machen!). Glauben Sie mir, soviel diskutiere ich mit meinem Mann nicht, wie mit meinen Hunden! Letzten Endes kommt der Trainer zu Ihnen und sieht Sie an, als hätten Sie ihm gerade das essen (um beim Thema zu bleiben, grins) vom Teller geklaut und will Ihnen zeigen wie einfach das doch ist! Er nimmt die Leine und will mit dem Hund loslaufen. Aber der macht keinen Zuckerer und sieht Sie nur verständnislos an! Also der Trainer hin zu dem Hund und zuppelt an der Leine (Sie können Ihrem Hund ansehen was er denkt "Was hat der den?"), aber nix tut sich! Gut, der Trainer meint dann, das er wohl mit dem Hund nicht laufe, weil ihm jetzt die Zeit dazu fehlt, aber er mir zeigt, wie man mit "Beistreichen" den Hund zu einem sanften Sitz bewegen kann! (Sie denken sich völlig relaxt, na dann mach mal). Also, der Trainer stellt sich neben den Hund (der freut sich mittlerweile tierisch, weil er denkt er bekommt was zu fressen), nimmt ihn mit der rechten Hand am Halsband, zieht das leicht nach oben und will ihn mit der linken Hand von vorne nach hinten "runterstreicheln"! Dies tut er ca. 10 mal und sagt dabei immer wieder "Sitz!", wie eine Schallplatte die einen Sprung hat! Und was soll ich Ihnen sagen, der Hund steht immer noch! Wie eine eins, ohne auch nur den Anschein von Sitz zu machen! Dann wird Ihnen erklärt, man hätte es Ihnen jetzt gezeigt wie es geht und das müsse zuhause geübt werden, bis er es ohne "Beistreicheln" beherrscht! Ganz ehrlich, ich hätte mich zuhause wund streicheln können, und wir würden heute noch im Garten stehen und dieses verflixte Kommando "Sitz" üben. Machen wir weiter: Der Hund soll "Platz" machen. Das funktioniert prima! (liegt wohl daran, das "Bärchen" mittlerweile total gelangweilt ist). Dann soll er wieder aufstehen und weiter Fuß laufen. ER steht aber nicht auf! Der Trainer erklärt Ihnen, er solle von Platz in Sitz übergehen dann läuft er schon weiter. Wenn er doch vorhin schon nicht sitzen wollte, wie soll ich ihn erst jetzt dazu bringen? Mittlerweile wurden Sie schon 3 mal überrundet, Ihr Hund schläft den Schlaf der Gerechten und der Trainer wird langsam sauer! Ihnen wird erklärt das SIE den ganzen "Betrieb" aufhalten und Sie mit ihrem Hund zuhause viel üben sollen, damit so etwas das nächste mal nicht wieder vorkommt! (Sie nehmen sich das auch ganz fürchterlich vor, denn mittlerweile ist Ihnen die Situation peinlich!) Aber der Trainer hat ein Einsehen mit Ihnen (er denkt schließlich Sie sind der Depp, nicht der Hund) und will Ihnen zeigen wie der Bär von "Platz" in "Sitz" übergeht (nur das mit dem laufen lässt er aus, warum nur?). Er stellt sich also vor den Hund, "schubbelt" seine Schuhe unter "Bärchens" Schnauze und will ihn hochdrücken. Nur was tut Ihr Hund? Er steht auf, dreht sich 30 Grad nach links, lässt sich umfallen (!!) und pennt weiter! Das ganze versucht der Trainer mehrmals bis er wieder bei seiner Ausgangsposition angekommen ist, nur "Bärchen" macht immer noch nicht "Sitz"! (was sind Neufis nicht gutmütig, jeder andere Hund hätte schon lange zugezwickt!) Jetzt nehmen Sie Ihren ganzen Mut zusammen und versuchen dem Trainer den Vorschlag zu machen es vielleicht doch mal mit einem Leckerle zu versuchen?! Womit Sie sofort wieder zusammen geschissen werden, dass es Leckerle nur gibt wenn der Hund eine besondere Leistung vollbracht hat (Jedes befolgen eines "Befehls" ist eine Leistung, dann kann man ruhig vorher schon mal zeigen was er bekommt wenn er es macht, oder nicht?). Mittlerweile sind Sie am Schluss der Stunde angekommen (klar, so kann man ja auch nicht arbeiten sagt Herr ... weil ICH ja den ganzen Betrieb aufhalte!) und werden zur Seite genommen! Hören Sie, liebe Frau ...., es liegt nicht an Ihrem Hund! Sie sind das Problem! Sie müssen die Dominanz klären und dann tut der Hund auch was sie sagen! Und immer viel üben, übern, üben! Sie wissen jetzt eigentlich nicht auf wen Sie mehr sauer sind, auf den Hund oder den Trainer! Also gehen Sie zu Ihrem Hund, setzen sich zu ihm auf die Wiese und beginnen ein Gespräch (leider sind Sie sich nicht immer ganz sicher das er Ihnen auch zuhört). Sie versuchen ihm klar zu machen, das Sie zu jeder Konsequenz bereit sind, wenn er das nächste mal nicht sofort alles das tut was Sie wollen, und das Leckerle für sein restliches Leben gestrichen sind, jawohl! Dann nehmen Sie die Leine und sagen "auf", der Hund steht sofort wie eine eins! (und Sie gucken sich suchend um ob der Trainer nicht noch in der Nähe ist.) Sie sagen Fuß und der Hund läuft neben Ihnen, als hätte er noch nie etwas anderes getan! Klar nun sind Sie mutig und versuchen ein "Sitz"! Aber er will nicht! (Gut das werden wir zuhause üben.) Sie dürfen mir glauben, ich bin in unserem Garten Stunden um Stunden gestanden. Im Kreis gelaufen bis mir schwindelig wurde. Ich hatte mir "Führleinen" gekauft (damit soll es leichter zu lernen sein, fragt sich nur für wen?). Ich habe meinen Hunden sogar die Kommandos vorgemacht, sprich bei Platz mich auf den Boden geschmissen oder "bei Fuß" um meinen Hund rumgejoggt. Aber er wollte es ohne seine Guddis nicht lernen! Auch habe ich mir Bücher über Dominanz und Rudelverhalten gekauft. Diese regelrecht verschlungen und alle Tipps und Tricks an meinen Hunden ausprobiert. Bis ich irgendwann darauf kam, ich habe einen NEUFUNDLÄNDER! Die schreiben von ganz "normalen" Rassen! Und selbst aus einem Neufi-Buch, erlernt man niemals soviel, als wenn man live dabei ist!

Letzten Endes tut ein Neufundländer immer das was er will, und wann er es will! Ich habe mal gelesen, dass ein Neufi einen Befehl hört und später darauf zurück kommt! Nur gibt es da 2 Probleme, entweder spricht mein Hund eine andere Sprache als ich, oder er hört mich erst gar nicht. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das meine Hunde eigentlich fast alles auf Kommando tun, mit der kleinen Einschränkung das ich mir angewöhnt habe dabei immer ein Leckerle (natürlich sichtbar) in den Händen zu halten (das Kiloweise rumschleppen der Leckerle ist noch mal ein anderes Thema, legen Sie sich einen Rucksack zu!). Womit erwiesen wäre das meine Hunde auch auf Handzeichen reagieren! Ohne geht gar nichts, siehe Hundeschule! Es wäre also bewiesen, der Neufundländer ist gelehrig, solange es ums Fressen geht!

Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das Geschäfte macht, denn kein Hund tauscht einen Knochen mit einem anderen.

Herzlichst Arthur (Texte teilwleise aus dem Internet von unbekannten Autoren)

Ein Berner Sennenhund braucht zumindest einen Garten, in dem er sich in den Schatten legen kann und den er auch als sein Revier ansieht. In einer beengten Stadtwohnung einen Berner halten, ist Tierquälerei. Er mag auch ausdauernde langsame Spaziergänge und im Wasser pritscheln, dementsprechend sieht der Hund dann natürlich auch aus, nach dem er im Wasser war. Fellpflege ist superwichtig, sie haben sehr viel Unterwolle, die regelmäßig entfernt werden muss. Sie sind gute Anfängerhunde und neigen eher selten zur Kläfferei.

Wir haben einen. Er ist gutmütig und kinderlieb. Kann auch viele Stunden alleine bleiben. Möchte viel Liebe spüren, ist sehr sensibel. Außerdem scheint er ein guter Wachhund zu sein, bellt immer, wenn jemand kommt.Geht zweimal raus, und ist nicht so wild dabei.

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