Bericht vom Arzt

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3 Antworten

Wenn der Bericht eine Anfrage von der Rentenversicherung ist, dann ist da meines Wissens tatsächlich ein Punkt anzukreuzen, ob der Bericht dem Patienten zugänglich gemacht werden darf. Im Umkehrschluss dürfte der Arzt Dir also die Kopie verweigern (was ich persönlich total hirnrissig finde, denn es geht um diesen Menschen!).

LolleFee 29.08.2013, 19:23

Das ist aber etwas anderes als eine Berichtsanforderung von der Rentenversicherung!

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amdros 29.08.2013, 20:17
@LolleFee

Überlesen..

Prinzipiell haben Sie das Recht, Ihre Behandlungsunterlagen einzusehen und in Kopie anzufordern. Das betrifft Aufzeichnungen, die in einer Arztpraxis oder aber auch in einem Krankenhaus angefertigt worden sind und sich auf objektive physische, also körperliche oder organische Befunde beziehen. Dazu gehören OP-Berichte, Medikamenten-Verordnungen, Laborwerte, Fieberkurven und auch die Pflegeaufzeichnungen während eines Krankenhausaufenthaltes.

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LolleFee 29.08.2013, 22:23
@amdros

Meinst Du, dass ich das überlesen habe? Da irrst Du. Ein Bericht auf Anfrage der Rentenversicherung gehört nicht zu dem hier Aufgezählten.

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Eigentlich darfst du ja wohl wissen was mit dir ist oô

Talifu 29.08.2013, 19:18

das meine ich ja auch

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Autogurt 29.08.2013, 22:03
@Talifu

Hast du eine psychische Erkrankung? Oder Depressionen, ähnliches. Neurologen schreiben sehr schnell auch bei organischen Erkrankungen gerne Beides als Diagnose. Und nicht jeder Neurologe gibt deshalb seinen Patienten einen Befund heraus. Geht es um die Psychse, verweigern Neurologen eine Herausgabe von Befunden.

Alle anderen Ärzte würden sicher keinen Hermann darum machen, da es dein Recht ist, dass du dir zu Huase selbst eine Krankenakte anlegen darfst, für den Fall, dass man zum MDK, oder ins Krankenhaus muss, kann mann alles schön mit nehmen. Meine Eltern haben alle Befunde von uns in einen Ordner. Nur Neurologe haben wir nicht. Und in den Befunden steht auch nichts besonderen drin. Muss nämlich mal ein Arztwechsel sein, weil der Arzt in Rente geht oder unerwartet verstirbt, woher soll man dann Befunde her bekommen? Man sagt immer, sollte ein Nachfolger kommen hat er alles da. Aber kommt keiner nach, werden die Befunde zum anderen Arzt geschickt, nur muss man wissen wohin. Zudem nach 10 Jahren kann der Arzt deine Akte vernichten. Niedergelassene brauchen nur 10 Jahre Befunde aufheben, eine Klinik 40 Jahre. Deshalb haben wir alles hier. Den Neurologen mal fragen warum er es nicht will? Aber die befunde vom Neurologen gehen auch zum HA. Man kann sich dort auch Befunde aller Ärzte ab holen. In deinem Fall, ist es aber ja ein Extraschein. Wenn nichts psychisches als Diagnose steht, müsste der Neurologe dir eine Kopie geben oder zumindest dir Einblich in deine Akte bewehren. Nach haken und nicht locker lassen. Sonst bei Rente, hat der MDK das Schreiben auch. Sonst da anfordern. Zumindest versuchen. Hast du was organische und dein arzt stellt sich so an, dann wechsel doch den Arzt, sobald das mit der Rente erledigt ist. Autogurt

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LolleFee 29.08.2013, 22:26
@Autogurt

Nein, Hausärzte haben nicht alle Befunde. Und soweit ich weiß, ist der Arzt nicht verpflichtet, eine Kopie von dem Bericht für die Rentenversicherung herauszugeben. Und wenn der Arzt angekreuzt hat, dass der Bericht dem Patienten nicht ausgehändigt werden darf, dann darf das auch nicht der Empfänger des Berichts. So paradox das auch klingt.

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