Bereits unterschriebener Arbeitsvertrags soll vor Arbeirsantritt noch einmalgeaendert werden wegen falscher Eingruppierung?

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6 Antworten

Grundsätzlich gilt, was im Arbeitsvertrag vereinbart wurde, es sei denn, es liegt ein offensichtlicher Fehler vor; dann kann der Vertrag durch den Arbeitgeber angefochten werden (das könnte hier der Fall sein).

Im Grunde kannst Du auf der Vergütung des Arbeitsvertrages bestehen - allerdings unterliegst Du in den ersten 6 Monaten eines Beschäftigungsverhältnisses nicht dem Kündigungsschutzgesetz; daher kann sofort die Kündigung kommen.

Ansonsten kann der ArbG den Vertrag wegen Irrtums anfechten.

Das wäre kein gelungener Einstand in dem neuen Unternehmen....

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https://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/eingruppierung-921-korrektur-eines-bewertungsirrtums\_idesk\_PI13994\_HI745480.html

Nimm zur Absicherung evtl. Kontakt mit dem Personalrat auf. Dieser musste eh' seine Zustimmung zu Deiner Einstellung erteilen und hat möglicherweise den "Irrtum" bemerkt. Möglicherweise hat der Personalleiter getrickst, um eine qualifizierte Kraft zu bekommen, die in der Entgeltgruppe x nicht anfangen würde.

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Kommentar von Bacchata
06.08.2016, 10:59

Das sehe ich genau so !!!!

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Bestehe nur weiter auf deinem "Recht" - "Verständnis" wird überbewertet.

Aber wundere dich bitte nicht, wenn dein Arbeitgeber auch auf seinen Rechten besteht und dir sofort kündigt. Das ist in der Probezeit bekanntlich ohne Angabe von Gründen möglich...

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Kommentar von Bacchata
06.08.2016, 08:58

Das ist mir bekannt, ich hätte gern etwas habdfestes,schriftliches in der Hand,das er aus der Nummer nicht mehr raus kommt.Bin noch bis Mitte August im alten Arbeitsverhältnis,soll zum 1.9. anfangen,eine komplett neue Abteilung aufbauen,weil ich sie Einzige bin mit der nötigen Erfahrung. Für mich sieht das wie ein Lockmittel aus, dan heißt ach, leider verschrieben. Welcher halbwegs intelligente Mensch möchte das den glauben? 

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Ich würde Kontakt mit dem Personalrat (Betriebsrat) aufnehmen. Die können Dich beraten und für Dich mit dem Arbeitgeber reden.

Bist Du in der Gewerkschaft? Auch die beraten Dich gerne.

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 Es könnte für Dich von Nachteil sein, wenn Du auf den Vertrag  bestehen würdest.

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Du bist in der Probezeit. Nimmst du die Vertragsänderug nicht hin was glaubst du wielange du den Job hast.

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Kommentar von Bacchata
06.08.2016, 08:49

Der Vertrag ist rechtskräftig,zumal der Personalleiter zuerst unterschrieben hat.

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