Bereitet euch der Klimawandel Sorgen, wenn ja/nein warum?

11 Antworten

Ich habe mein Berufsleben der Nachhaltigkeit und der Verbesserung der Umweltbediengungen gewidmet.

Ja der Klimawandel macht mir Sorgen. Mehr Sorgen als die aktuelle Coronakrise. Denn diese kann man nicht einfach aussitzen.

Ich weiß das du ja gerade an deiner Hausaufgabe sitzt. Es ist aber ein globals Thema was wirklich jeden einzelnen Menschen betrifft und angeht. deswegen ist es wichtig das du dir wirklich mal Gedanken dazu machst. Es gibt viele polarisierte Gedanken dazu.

siehe Greta Thunberg die den Nationen vorwirft die Welt für zukünftige Generationen zu zerstören.

Oder Donald Trump der aus allen Klimaprojekten aussteigt und denkt das der Menschengemachte klimawandel nicht existiert, alles natürlich ist und sowieso nicht aufgehalten werden kann.

Die Grünen hatten einmal ein super Wahlplakat: Umwelt ist nicht alles aber ohne Umwelt ist alles nichts.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Energieberater
Oder Donald Trump der aus allen Klimaprojekten aussteigt und denkt das der Menschengemachte klimawandel nicht existiert, alles natürlich ist und sowieso nicht aufgehalten werden kann.

So leid es mir tut, daran glaube ich auch - das man nichts daran ändern kann - ob er nun von Menschen gemacht ist oder nicht ist .

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@Huflattich

Ob du an wissenschaftlich erwiesene Tatsachen glaubst oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle.

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@Fuchssprung

Eben finde ich auch. Es spielt alles keine Rolle denn es wird sich erst was ändern wenn so ein paar Millionen Menschen gestorben sind ....

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@Huflattich

Da gibt's einige die diese Meinung vertreten.

Jedoch gebe ich persönlich nicht auf. Zum einen weiß man es nicht ob es wirklich nicht zu retten ist.

Zum anderen geht's aber auch darum einfach die Schäden und Auswirkungen zu minimieren. Vielleicht nicht aufhalten aber wenigstens puffern.

Und ein letzter Punkt. Die Thematik Nachhaltigkeit wird immer nur als öko Begriff verstanden. Jedoch ist es besonders in der Wirtschaft wichtig nachhaltig zu sein. Ergo gibt's auch finanzielles interesse denn Nachhaltigkeit besteht aus 3 Säulen wovon ökologie nur eines davon ist

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@Nayes2020

Du verstehst lediglich die Ökonomie nicht. Es geht dem Unternehmen in erster Linie um den Profit und darum muss es (leider) auch gehen. Es ist tatsächlich ähnlich wie jetzt bei Corona, wenn Du den Betrieben die Möglichkeit nimmst zu verdienen, werden die total ökologisch die machen dicht/zu. Was das wirtschaftlich für den einzelnen bedeutet, wird sich erst zeigen wenn es passiert.

Nur aus einer florierenden Ökonomie heraus kann sich eine funktionierende Ökologie entwickeln. Aber da steht leider der Wunsch auf "erhalten der Umwelt" gegen die Interessen der Staaten/Menschen (siehe Brasilien).

Allein aus Deutschland heraus, kann es ohnehin nicht nicht gelingen. Das ist (sorry) gut gemeint, aber einfach schlichtweg unmöglich.

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@Huflattich

Ich bezweifle ob du Ökonomie verstehst, was über plus minus hinaus geht.

Aber eine disskusion bringt nichts. Du hast deine Meinung, ist ja dein gutes Recht. Freiheit hat nunmal sein Preis

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@Nayes2020
Du hast deine Meinung, ist ja dein gutes Recht. Freiheit hat nunmal sein Preis

Findest Du die jetzige wirtschaftliche Situation etwa erstrebenswert? Ich nicht. Dabei sehe ich hier tatsächlich nur die "Spitze des Eisbergs".... aber das in dem Zusammenhang wird echt jetzt makaber.

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Ja, ich will eine Welt haben, in der ich gut leben kann. Und dazu gehört zum Beispiel auch Ski fahren (welch Ironie, ich weiß), wofür bekanntlich Schnee notwendig ist.

Und je wärmer es wird, desto stärker konzentriert sich die Menge der Skifahrer auf immer kleinere Gebiete, man fährt mit den Autos immer weiter hoch, und das Problem wird immer schlimmer.

Gibt natürlich noch viele andere Aspekte, aber mal so als Beispiel.

Ja, weil er aktuell die größte Bedrohung für die Menschheit ist. Durch Industrie, Energiegewinnung, Verkehrswesen, Nutztierhaltung und Rodung von Wäldern werden Treibhausgase wie CO2 und Methan in die Atmosphäre emittiert. Dadurch heizt sich die Atmosphäre auf und das Klima wird in vergleichsweise kurzer Zeit immer wärmer. Das führt zum Schmelzen von Polen und Gletschern, steigenden Meeresspiegeln, Verlust von Lebensraum, häufigeren Extremwetterlagen und Naturkatastrophen wie Dürren und Megastürme, Ernteausfälle und Nahrungsmittelknappheit, Artensterben, Zusammenbruch von Ökosystemen und Massenflüchtlingsströme. Es zerstört die Lebensgrundlage der Menschen.

Die einzigste hilfreiche Antwort. Danke dir! :)

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Es gibt kein einziges anderes Thema was mir größere Sorgen bereitet. Der Klimawandel hat gerade erst angefangen und schon jetzt hat er so gewaltige Auswirkungen auf uns, dass man es kaum fassen kann. In vielen Teilen Deutschlands ernten die Bauern schon jetzt 30 Prozent weniger. Was passiert erst wenn es richtig los geht? Wir werden unsere wertvollsten Böden an den Klimawandel verlieren und die Böden nördlich des Polarkreises können die Verluste nicht auffangen. Tauen die Permafrostböden auf, ist das für uns nicht etwa neuer Ackerboden, sondern eine Katastrophe. So bald das Methan aus diesen Böden entweicht, nimmt der Klimawandel erst richtig Fahrt auf. Nur die wenigsten Menschen können sich heute überhaupt vorstellen was uns dann erwartet. Auf Grönland werden die großen Flüsse des Schmelzwassers im Sommer zu riesigen Strömen mit unglaublichen Ausmaßen werden und selbst auf der Antarktis wird das Eis dann immer schneller schmelzen.

Ich bin im übertragenen Sinne an der Ostsee am Strand aufgewachsen. Dort haben wir als Jugendliche am Fuße einer riesigen Beton Treppe immer wieder mal ein Feuer entzündet, Würstchen gerillt und Bier getrunken. Vom Fuß der Treppe die von der Steilküste herunter führte bis zum Meer war es eine Strecke von etwa 100 Meter. Dort lag ein flacher Strand. Dieser Strand ist heute weg, der Meeresspiegel ist allein in meiner Lebensspanne um mehr als einen halben Meter gestiegen. Das Wasser umspült jetzt die untersten beiden Stufen der Treppe. Es steigt immer weiter und die Wissenschaft hat fest gestellt dass der Meeresspiegel immer schneller steigt. Früher oder später (eher früher) wird das Wasser so hoch stehen, dass es keinen Sinn mehr macht die Deiche weiter zu erhöhen. Dann werden wir Land an das Meer verlieren. Wie das aussieht, kannst du dir auf dieser Karte ansehen. Du kannst ja mal ein wenig mit dem Meeresspiegel herum spielen uns schauen bei welcher Höhe deine Stadt im Wasser versinkt. http://flood.firetree.net/

Wenn es bei uns zu gewaltigen Veränderungen kommen wird, dann wird es in anderen Teilen der Welt noch sehr viel schlimmer werden. Viele Staaten werden vom Klimawandel einfach zerrissen werden. Somalia wird es dann überall geben und es werden sich Menschen in so großer Zahl auf den Weg in die Gebiete machen, in denen man noch immer etwas ernten kann, dass uns die heutigen Flüchtlingsströme im Vergleich dazu wie die gute alte Zeit erscheinen werden.

Es gibt kein einziges anderes Thema was mir größere Sorgen bereitet.

Wenn Du mal eines Tages etwas zu essen kaufen willst, und keine Arbeit findest, hast Du noch größere Sorgen glaube mir . Wer die wirtschaftliche Komponente außer Augen lässt wird so oder so im Elend landen .

Das was Dir sorgen bereitet, wirst Du doch gar nicht mehr erleben. Arbeitslosigkeit ist da wesentlich wahrscheinlicher vor allem näher ....

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@Huflattich

Und weil ich es nicht mehr erlebe, hinterlasse ich einen ausgeplünderten und zerstörten Planeten. Stellst du dir das so vor? Nach mir die Sintflut?

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@Fuchssprung

Nein, nach mir kommt keine Sintflut. Habe sogar drei erwachsene Kinder. Interessiert mich dennoch nicht. Denn selbst deren Kinder, die noch nicht mal geboren sind, (also wenn überhaupt) werden nicht mehr betroffen sein.

Man soll doch nicht so tun als wäre diese Welt belehr oder erpressbar.

Es betrifft realistisch betrachtet ohnehin niemanden der heute lebt.

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@Huflattich

Hoffentlich hast du deine Charakterschwäche nicht an deine kinder weiter gegeben.

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@Fuchssprung

Charakterschwäche ? Dass ich nicht :D

Das nennt sich REALISMUS bestenfalls noch Kapitulation vor einer kranken Welt.

Ich bin nicht der Meinung das die Menschen es verdient haben zu überleben .

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@Fuchssprung

Nein, Du wirst lachen ich bin sogar dafür das die anderen auch aufgeben, denn das was die da machen, kostet nur eins Geld und das müssen wir Normalbürger alles bitter erarbeiten und aufbringen, das Leben ist zur Zeit viel zu schön, um es sich mit Sorgen und zusätzlicher Arbeit zu vergällen.

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@Huflattich

Das führt zu nichts. Ich schreibe dir lieber nicht was ich von deinen Ansichten halte, deshalb bin ich raus.

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Nein, weil ich

  • es eh nicht ändern kann
  • irgendwann eh sterben werde
  • es ohnehin anders kommt als wir denken

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