Berechnungsgrundlage Beschäftigungsverbot( letzten 13 Wochen geringeres Einkommen als Rest des Jahres)?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Der Mutterschutzlohn errechnet sich aus dem Durchschnittsverdienst der
letzten 13 Wochen oder 3 Monate vor Beginn des Monats, in dem die
Schwangerschaft eingetreten ist.

Es kann natürlich den Fall geben, dass es im Berechnungszeitraum zu Verdienstkürzungen kommt.

Wenn diese in Folge von Kurzarbeit, Arbeitsausfällen oder unverschuldeter Arbeitsversäumnis entstehen, bleiben sie bei der Berechnung außer Betracht.

Ob das in deinem Fall anwendung findet, kannst du bestimmt bei deiner Krankenkasse erfragen, denn diese erstattet deinem Arbeitgeber über das sog. U2-Umlage-Verfahren sowohl den vom Arbeitgeber zu zahlenden Zuschuss zum Mutterschaftsgeld als auch das bei Beschäftigungsverboten gezahlte Arbeitsentgelt in vollem Umfang (vgl. § 1 II AAG).

Alles Gute für dich und eine gesunde und schöne Schwangerschaft und Geburt!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?