Berechnung Volumenstrom Hydrospeicher

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Mit den Formeln von http://hydraulik.empass.biz/:

Du kannst mit "Druckverlust in Leitungen" anfangen und das nach der Geschwindigkeit v auflösen. Der Druckverlust bei die ist 200 bar, da Du am Ende der Leitung ja Atmosphärendruck hast.

Du brauchst allerdings die Rohrreibungszahl Lambda. Da Du vermutlich eine turbulente Strömung haben wirst (Re > 2300) , ist die Formel nicht ganz trivial. Für die Rohrreibungszahl benötigst Du die Reynoldszahl, für die wiederum die Geschwindigkeit, so dass Du das ganze dann ineinander einsetzen und auflösen müsstest.

Die Alternative ist , mit den Formeln etwas herumzuprobieren, bis schlüssige Werte herauskommen. Ich habe das jetzt nochmal gemacht und komme auf jetzt auf 90 m/s.

Ich hab' einen Screenshot angehängt, da kannst Du sehen, was ich eingesetzt habe.

Woher ich das weiß:Beruf – Seit mehr als 25 Jahren im Umfeld der Hydraulik tätig
Formeln Strömungsgeschwindigkeit - (Maschinenbau, Hydraulik)

Ich denke jetzt hab ich es verstanden. Danke Dir!!

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Nach meinem Dafürhalten reichen die Informationen nicht aus, da folgende Angaben fehlen.

  • Nicht nur der Druck im Hydrospeicher ist wichtig, sondern auch der Druck, der auf der anderen Seite der Rohrleitung herrscht. Herrscht dort nämlich auch ein Druck von 200bar, ist der Volumenstrom 0. Herrscht auf der anderen Seite evtl. sogar ein negativer Druck, ist der Volumentrom maximal. Herrscht dort ein höherer Druck, ist er sogar negativ.

  • Die Viskosität des Mediums ist wichtig. Je zäher die Flüssigkeit, desto langsamer der Volumenstrom.

  • Die Rauigkeit der Rohrinnenseite ist wichtig. Je glatter die Rohrinnenseite, desto größer der Volumenstrom.

Danke erstmal für deine Antwort.

Das stimmt natürlich, der Druck auf der Gegenseite spielt eine wesentliche Rolle. Mir geht es darum den maximalen Volumenstrom herauszufenden, d. h. also Gegendruck ist Atmosphärendruck (auch wenn das unrealistisch ist). Das Medium ist ein Hydrauliköl ( HLP 46 - ISO-Viskositätsklasse : VG 46) und die Rauhigkeit ist ≤ Rz25.

Gruß

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Du brauchst in jedem Fall noch die Länge des Rohres, je länger das Rohr, desto größer der Durchflusswiderstand und desto kleiner die Geschwindigkeit.

Die nötigen Formeln findest Du hier: http://hydraulik.empass.biz/ Die Berechnung ist aber nicht ganz einfach. Entweder Du setzt die Formeln ineineander ein oder Du versuchst Dich der Sache iterativ zu nähern. Ich habe mal letzeres versucht und bin auf eine Strömungsgeschwindigkeit von 78 m/s bei 10 m Rohrlänge gekommen.

Das gilt aber nur am Anfang des Vorgangs: Du musst berücksichtigen, dass mit der Volumenentnahme aus dem Speicher der Druck sofort abnimmt. Der Speicherdurchmesser spielt nur eine Rolle, wenn Du auch die Länge angibst - dann kannst Du daraus das Speichervolumen und auch den Druckabfall bei Ölentnahme berechnen.

Woher ich das weiß:Beruf – Seit mehr als 25 Jahren im Umfeld der Hydraulik tätig

Danke nochmal für eure Antworten!

Ich hab auf der Seite verschiedene Rechnungen ausprobiert, komme aber eigentlich auf kein vernünftiges Ergebnis.

Welche Formeln hast du verwendet?

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Wenn man den Durchfluss berechnen will , denn der ist letztlich wichtig für die Geschwindigkeit, dann gibt es immer zwei Alternativen: Den Durchfluss-Widerstand des Rohres, dazu braucht man aber auch die Rohrlänge, dazu gibr es eine Formel oder die Wirkung des Rohrdurchmessers als Drossel (kurzes Rohr) dazu gibt es eine andere Formel, siehe auch http://www.maschinenbau-wissen.de/skript/fluidtechnik/hydraulik/73-drossel

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