Berechnung für eine Pacht bei einem Kleingarten?

3 Antworten

Es gibt einen einmaligen Preis, den du am Anfang zahlst, das ist an den Vorpächter z.B. für die Übernahme der Laube und der Pflanzen usw (pauschal vom Kleingarten festgelegt, die haben Richtlinien dafür). Falls der Garten nicht verlottert ist und gar keine Laube hat (dann kostet er nichts). Dieser Preis kann also recht unterschiedlich ausfallen.

Dann die Jahresgebühr an den Kleingartenverein, da sind auch Versicherungen drin, die Zeitung und Sonstiges, was die Kolonieversammlung evtl. verabredet hat. Bei uns (2 Personen) sind das so etwa 350 Euro pro Jahr, dazu kommt nur noch das, was ich an Strom verbrauche.

Die Jahresgebühr beträgt bei mir diesmal 200 Euro und da ist mir schon das Kinn runter gefallen. Da spielen alle Kosten hinein, die dem Verein anfallen und das kann sehr unterschiedlich sein: Straßenreinigungsgebühr, Steuern für gemeinsames Eigentum (Parkplatz), Ersatzkosten für nicht geleistete Arbeitsstunden, Reparaturen ...

1000 Euro wären schon hoch und monatlich wohl kaum zu stemmen! Am Anfang bezahlst du nicht an den Gartenverein, sondern kaufst dem Vorbesitzer seine Bäume und Laube ab. DAS kann auch 20000 Euro kosten, je nach Schätzwert.

vielleicht ist das ja damit gemeint. Wie gesagt, ich frage nur aus reiner Neugier, weil das momentan finanziell noch nicht drin ist, aber da meine Ellis einen tollen Schrebergarten hatten (auch Verein) liebäugel ich später wieder mit einem Plätzchen im Grünen, aber habe von den ganzen Preisen und den Berechnungen leider Null Ahnung.

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Ist es wirklich ein Schrebengarten also KGV?

Dann je nach Größe und Ort (wem gehört der Grund) würde ich so zwischen 30 und 50 cent pro m2 als gewöhnlich annehmen.

EIn PAchtgarten - also von Privat oder Kommune oder Land gepachtet - kann natürlich noch wesentlich teuerer kommen.

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