Berechnung des zu versteuernden Einkommen (ZVE)

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2 Antworten

Punkt 2 ist richtig. Wenn die Aktien im BV gehalten werden, gehört auch der Veräußerungsgewinn zum Gewinn aus Gewerbebetrieb. Die Bank muss aber trotzdem KapESt einbehalten und der Stpfl. bekommt sie in der ESt-Erklärung angerechnet.

Beim Privatvermögen gibt es die Günstigerprüfung. Möglichkeit 1 ist, dass der persönliche Steuersatz höher ist als 25%, dann unterliegt der Veräußerungsgewinn nur dem besonderen Satz von 25%, wenn der bereits von der Bank in der richtigen Höhe einbehalten wurde, ist die Sache erledigt.

Ist der persönliche Steuersatz unter 25% werden die Einkünfte mit dem persönlichen Steuersatz versteuert und die einbehaltene KapESt wird auf die ESt angerechnet.

Wenn die Kapitaleinkünfte Kapitaleinkünfte nach § 20 darstellen und dem besonderen Steuersatz unterliegen (würden), dann sind alle Werbungskosten durch den Sparerfreibetrag abgegolten (§ 20 Abs. 9 EStG),. Da gibt es nie einen Ansatz von Werbungskosten.

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