Berechnung des ALG 1 bei Schwangerschaft

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2 Antworten

Hallo,

Anspruch auf erhöhte Leistungen wird erst bestehen, wenn der "Grund" für erhöhten Bedarf gegeben ist, sprich wenn das "Würmchen" geboren ist.

Sehr interessant aber wäre auch die Frage nach dem besonderen Kündigungsschutz für Schwangere, ist das denn geklärt?

Da Du Dich ohnedies demnächst dann wohl leider mit dem Amt auseinandersetzen musst, wird man Dir dort auch ganz bestimmt gerne die Möglichkeiten aufzeigen die Deine Bezüge erhöhen und vor allem ab wann das möglich ist.

kaffee81 01.07.2014, 12:16

Danke für die Antwort! Meine Ausbildung endet im Juli und ich habe mich bereits im März arbeitslos gemeldet. Auch das Arbeitslosengeld wurde bereits errechnet. Beim nächsten Termin werde ich die Schwangerschaft beim Amt angeben. Wollte mich vorab nur erkundigen, da mir die Erfahrungen fehlen.

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Quasimo 01.07.2014, 12:29
@kaffee81

Wozu wir ja auch da sind :) Mach das so, das ist der richtige Weg.

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Gegenfrage: wieso wirst du in 14 Tagen arbeitslos sein? Befristeter Vertrag? Dann hast du dich hoffentlich schon vor knapp 3 Monaten beim Arbeitsamt gemeldet. Sonst droht erst mal ne Sperrzeit.

Bei ALG 1 bekommst du keinerlei Zuschüsse für Schwangere, wozu auch? Du kannst noch knappe 19 Wochen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

kaffee81 01.07.2014, 12:09

Da meine Ausbildung im Juli endet! Ja, ich habe mich bereits im März arbeitslos gemeldet und auch mein Arbeitslosengeld ist bereits berechnet - habe mich ja schließlich vorab über die Vorschriften informiert. Klar werde ich versuchen einer Beschäftigung nach zu gehen - dies habe ich die letzten 15 Jahre getan, ohne einen Tag arbeitslos zu sein -daher fehlen mir auch die Erfahrungen!

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kaffee81 01.07.2014, 12:09

Da meine Ausbildung im Juli endet! Ja, ich habe mich bereits im März arbeitslos gemeldet und auch mein Arbeitslosengeld ist bereits berechnet - habe mich ja schließlich vorab über die Vorschriften informiert. Klar werde ich versuchen einer Beschäftigung nach zu gehen - dies habe ich die letzten 15 Jahre getan, ohne einen Tag arbeitslos zu sein -daher fehlen mir auch die Erfahrungen!

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Angelus2012 01.07.2014, 12:14
@kaffee81

Ja, ich musste mich zwischen Vertragsende und Beginn Mutterschutz für 4 Tage arbeitslos melden, trotz Antragstellung 3 Monate zuvor dauerte das alles ewig, und ohne Bescheid vom Arbeitsamt keine Berechung des Mutterschutzgeldes durch die Krankenkasse, kein (damals noch) Erziehungsgeld. Alles in allem 6 Monate ohne Geld. Ich wünsch dir, dass es schneller geht!.

ALG1 in Höhe von 67% würdest du nach Ende des Mutterschutzes bekommen, aber NUR wenn du auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst. Sonst ALG2, Kindergeld, Unterhalt Kindsvater (falls ihr nicht zusammen lebt)

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kaffee81 01.07.2014, 12:19
@Angelus2012

Vielen Dank!

Ja, Anspruch auf ALG 2 besteht leider nicht! Naja, muss man sehen wo man bleibt!

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kaffee81 01.07.2014, 12:46
@Angelus2012

Wenn ich richtig informiert bin aber nur der Mindestsatz, oder?

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Angelus2012 01.07.2014, 13:17
@kaffee81

Damit kenne ich mich zu wenig aus, aber da doch der Durchschnitt der letzten 12 Monate angesetzt wird bei der Berechnung, sollte doch etwas mehr dabei rausspringen.

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kaffee81 01.07.2014, 13:57
@Angelus2012

Also wurde in Deinem Fall der Durchschnitt der letzten 12 Monate genommen? Mir wurde gesagt, dass man nur den Mindestsatz an Elterngeld von 300,00 € bekommt, wenn man aus der Arbeitslosigkeit in Mutterschutz und dann in Elternzeit geht - egal wie lang man vorweg arbeitslos ist(ob 1 Tag, 1 Monat oder fast 1 Jahr).

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Angelus2012 01.07.2014, 15:38
@kaffee81

Bei mir hieß das noch Erziehungsgeld, ganz andere Grundlage!

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