Berechnung der Zuzahlungsbefreiungsgrenze bei Ehegatten

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo,

für die Krankenkassen ist § 62 Absatz 2 SGB V verbindlich:

http://bundesrecht.juris.de/sgb5/_62.html

Nach den Erläuterungen der Krankenkassen sind Ehegatten, die zusammenleben, immer zu addieren. Durch die Ehe geht man wechselseitige Unterhaltsverpflichtungen ein. Hier zeigt sich bei der Zuzahlungsbefreiung die negative Seite dieser Heiratsverpflichtung. Im Übrigen hatten (fast) alle Privatversicherten zu irgendeinem Zeitpunkt eine Wahl zwischen gesetzlicher und privater Versicherung.

openpetition.de/petition/online/eigenleistungen-belastungsgrenze-nach-sgb-v

Gruß

RHW

Ich kann RHWWW nur zustimmen- und darauf verweisen, dass es hier sogar BSG- Urteile gibt, die bestätigen, dass das rechtlich so richtig und zulässig ist.

Hallo, die Auskunft Deiner Krankenkasse ist richtig. Es wird immer das Familieneinkommen berücksichtigt. Die Tatsache, dass Deine Frau keine Zuzahlungen nachweisen kann, hat ja die Kasse nicht zu vertreten.

Gruß Brudi64

Vielen dank für die schnellen Antworte, gerecht finde ich dies aber trotzdem nicht... Aber vllt. noch eine kleine Frage. Die KK sagte mir auch das bei der Berechnung auch die Einnahme aus Vermietung zählen. Ist dieses richtig? Denn ich habe auch Aufwenungen gehabt wie z.b. eine EBK wg. Mieterwechsel. Die Frau von der KK sagte das dies mein Problem sei, wenn ich für die Wohung Renovierungs o. Erhaltungsaufwenungen habe...Somit würde ja nicht der Überschuss oder Verlust angerechnet sonder die Nettojahreskaltmiete... Ist dies richtig?

Naja, wie auch immer ich werde wohl morgen hingehen und die Befreiung holen, aber interessieren würd es micht trotzdem.

Vielen dank

mfg

Mathias

Was möchtest Du wissen?