Berechnung der Riester-Rente

3 Antworten

Das richtet sich nach dem vorhandenen Deckungskapital zu Beginn der Rentenzahlung. Dieses wiederum resultiert aus den getätigten Einzahlungen und Zinsen, die für diesen Vertrag erwirtschaftet wurden.

Da sind zu viele Variablen, als dass man vorher eine Prognose über eine Rentenhöhe annähernd richtig abgeben kann.

  • Risikokosten
  • Überschüsse
  • Schlussüberschussanteile
  • Verwaltungskosten
  • Beiträge
  • Zulagen
  • Sterbetafeln
  • evtl. Wert des Fondsguthabens
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abzüglich Krankenversicherungsbeitrag und ggfls. 30% Kapitalauszahlung

Beste Grüsse Dickie59

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Was soll das für eine Facharbeit sein, wo Du die Kalkulation der Riester-Rente nachvollziehen musst ? Diese Internas werden von ausgebildeten Aktuaren erstellt und können oft nicht einmal von ausgebildeten Versicherungskaufleuten nachvollzogen werden.

Im Groben funktioniert das aber so: Zum Ende der Sparphase hat sich ein Kapital x gebildet und die Versicherung schreibt einen offiziellen Rentenfaktor fest. Pro 10.000 EUR = xx EUR Rente. Bzw. die Versicherung nimmt einen internen Verrentungsfaktor der auf Laufzeit, zu erwartender Rendite und Kosten während der Rentenphase beruht (z.B. 250 bei 5% Rendite während der Laufzeit mit aktueller Lebenserwartung) Und dann kommen z.B. bei gebildeten 100.000 EUR Kapital und dem internen Rentenfaktor 250 = 400 EUR Rente raus.

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Danke zunächst für die schnelle Antwort. Das ist übrigens eine Facharbeit für die gymnasiale Oberstufe in Bayern. Meine Frage ist jetzt: Wie genau errechnet sich der Rentenfaktor. Ich muss für meine Facharbeit eine Beispielrechnung näher erläutern. Beispiel: - Mann, 25 Jahre alt, ledig, kinderlos. - Bruttovorjahreseinkommen: 40000€ - selbst eingezahlte Bruttobeiträge: 1946€ + 154€ staatliche Zulagen. - Der effektive Steuervorteil im Jahr beträgt damit rund 550€. - Laufzeit der Ansparzeit: 42Jahre - Garantiezins: 1,75% .... Wie berechne ich damit meine monatliche Rente ?. Gibt es noch andere Faktoren, die ich berücksichtigen muss? .... In einem Buch steht: der Garantiezins gibt an wie viel Mindestrente man bekommt. Ich habe für mein Beispiel eine Mindestrente von ca. 118€ rausbekommen. Das erscheint mir arg wenig für die eingezahlten Beiträge. Ich hoffe auf eine schnelle Antwort. Danke ich Voraus.

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@Edublabla

Die Bayern haben echt Probleme, sorry. Solche Dinge werden im letzten Drittel der Finanzkaufmannsausbildung erstmal und im Fachwirtstudium etwas näher behandelt. Aktuare beschäftigen sich im innenleben damit und IHR in der gymnasialen Oberstufe sollte dazu eine Facharbeit schreiben ? Entweder trauen die Euch zu viel zu oder sie sind der Meinung, solche Dinge kann auch jeder Gymnasiast mal eben wuppen...

Ach wir reden von einer klassischen Rente ohne Fonds, die ist ja noch schwieriger intern einzusehen als ne Fondsrente. Wie kommst Du rechnerisch auf die 118 EUR ? Ich komme nämlich bei der Berechnung auf Rente in 2055 (42 Jahre) mit Rentengarantiezeit 15 Jahre (ist auch zu berücksichtigen) und bei Nichtraucher auf eine garantierte Rente von 362 EUR. Aber nicht einmal ICH als Kaufmann kann Dir exakt ausrechnen, wie das berechnet wird. Ich weiß nur, dass das garantierte Verrentungskapital hier 108.187 EUR sind und damit ist der Verrentungsfaktor knapp 300, zugrunde liegt bei dem oberflächlichen Angebot also eine Verzinsung des Kapitals in der Rentenphase von 4%.

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@Candlejack

Ja ich finde das auch sehr unverschämt. Ich könnte mich pausenlos über unser Bildungssystem aufregen, aber was solls bringt mich leider auch nicht ans Ziel. So eine garantierte Rente von 362 Euro klingt ziemlich gut. Ich versteh aber nicht so ganz wie man darauf kommt. Ich bekomme raus das die eingezahlten Beiträge (mit Garantiezins) sich auf 121322,6359€ belaufen. Staatliche Zulagen sind dann noch 6468€. Der Steuervorteil beläuft sich effektiv im Jahr auf ca. 550€. Diese spielen in der Beispielrechnung bei mir keine Rolle, da sie nicht in den Riester-Vetrag zusätzlich eingezahlt sondern frei angelegt wurden. Es befinden sich als 127790€ im Riester-Vetrag. Soweit ich weis gibt es eine Tabelle mit dem Durchschnittsalter. Angenommen der Versicherer kommt zu dem Schluss dass der 25-Jährige Mann noch 85 Jahre alt wird. Demnach kommt es zu einer Restlaufzeit von 18 Jahren. Wie errechne ich nun die Mindestrente. (Meine Rechnung wäre: (127790/ 18 / 12 ) Dann komme ich auf eine Monatsrente von 591,6 €. Ich denke aber dass es ziemlich unlogisch ist, da sonst die Versicherer ein Profit machen würden. Demnach müsste noch Kosten für den Versicherer vom Kapital abgezogen werden. (WIE VIEL ???) .

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@Edublabla

Ach ja genau.. den Verrentungsfaktor ermittle ich wie ?

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@Edublabla

Es gibt da keine Mindestrente.

Die Rente kann erst berechnet werden, wenn man das Endkapital weiß. Auch weiß man heute nicht, wie zu diesem Zeitpunkt die aktuelle Sterbetafel aussieht.

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@Edublabla

boah, da müsste ich mal ganz tief in meine ausbildungsunterlagen schauen, ich hab mir nur die faktoren für paat prozente notiert für beratungen.

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@Candlejack

Das ist nicht mehr nötig. Ich habe es nur rausgefunden. Ich bedanke mich für die sehr hilfreichen Informationen. :)

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@Candlejack

Da habe ich leider immer noch keine Ahnung. Ich habe eine Internetseite gefunden in der steht: 20-45€ pro 10000€. ich habe das mit meinem Lehrer geklärt. Er meinte ich mache das alles viel zu kompliziert. Habe eh schon mehr Seiten als verlangt werden. Manchmal verstehe ich nicht was Lehrer wollen. ... Es soll wissenschaftliches Arbeiten sein und es soll so genau wie möglich beschrieben werden... in 10 bis max 15 Seiten. Aber dann wenn die Lehrer selber merken, dass man das von einem Schüler nicht verlangen kann, ist es auf einmal wieder erlaubt das ganze zu vereinfachen von Annahmen auszugehen. Das hätte er ruhig mal früher sagen können. Aber ist ja alles egal. Dienstag ist Abgabe und dann ich bin froh wenn der Stress vorbei geht und Klausurenwelle losgeht. Ist meiner Meinung nach angenehmer als eine Facharbeit über so ein Thema zu schreiben. Danke nochmals für die Infos. Würde mir wahrscheinlich immer noch den Kopf zerbrechen ohne die Hilfe.

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@Edublabla

20-45 € pro 10.000 € Kapital lässt ja dann eine gewisse Bandbreite für die Rente.

Da könnte man genau so gut schreiben, dir Rente beträgt dann

IRGENDETWAS

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@DerHans

Deine Internet-Recherche zu diesem Thema und einige Aussagen dazu solltest du ruhig in deiner Facharbeit erwähnen.

Das ist einfach kein Thema, das man so nebenbei mal abwickeln kann.

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@Edublabla

Wir können 20-45 ja noch enger fassen: viele gute Anbieter haben zwischen 32 und 34 pro 10.000. Aber wie die darauf kommen, sagt dir noch immer keiner ;-)

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Brauche wirklich unbedingt eine Altersvorsorge/Renteneinzahlungen?(Riester Rente=?

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Als ich dann zuhause war sagte jedoch der vater meiner freundin das ich die riester rente garnicht brauche weil ich schon so dadurch das ich jahrelang arbeite in meine rente einzahle stimmt das?sind diese 20€ mehr wirklich nur dafür dar das ich dann später bisschen mehr rente bekomme?

Könnte man nicht auch da drauf verzichten?Was sagt ihr?

Danke an alle die antworten =)

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