Berechnung der molaren Reaktionsenergie

1 Antwort

Nein, das hast Du ja schon mit dem Einsetzen der 0,25 mol getan. Das Ergebnis ist so richtig.

An sich dachte ich das ja zuerst auch, aber was hat dann die Aussage "Die molare Reaktionsenergie bezieht sich immer auf die Stoffmengen, die in der zugehörigen Reaktionsgleichung angegeben sind" aus meinem Buch zu bedeuten?

Es ist auch ein Beispiel genannt:

2 H2 + O2 -> 2 H2O dEim=-570kJ/mol

Darunter steht, dass wenn man nun die dEim eines Mols H2O wissen möchte, diesen durch zwei teilen muss, sodass dEim -285 kJ/mol beträgt. Wann muss ich das dann beachten?

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@floderfrager

Das hast du schon beachtet, indem du durch 0,25 mol geteilt hast.

Alles richtig so ;)

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@floderfrager

In diesem Fall entstehen aus 2 mol H2 und einem mol O2 2 mol H2O. der angegebene Wert gilt also für 2 mol Endprodukt, daher das Teilen durch 2. In der Frage gehts zwar um einen durchaus ähnlichen Fall... 2Na+Cl2->2NaCl---Aber Du hast ja nicht den Tabellenwert (den müsstest Du tatsächlich durch 2 teilen, um die Energie bei der Bildung eines mols NaCl zu erhalten), sondern den tatsächlichen Wert einer Reaktion von 0,25mol Na mit Chlor. Daraus werden 0,25mol NaCl.

allerdings komme ich von der mathematischen Seite an das Problem und habe eigentlich keine Ahnung von Chemie;)

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@Skydd

edit.. jetzt wurde ich doch mal neugierig und habe das Netz etwas zu Reaktionsenthalpien durchstöbert.. mir kam es spanisch vor, dass die molare reaktionsenthalpie nicht auf ein Mol Endprodukt normiert sein sollte. Und was ich bisher fand, unterstützt mich.. so wird die Reaktionsentahlpie von NaCL mit ca. -822 angegeben, die molare RE mit -411. Somit halte ich (wie gesagt-keine Ahnung von Chemie außer Resten von uraltem Schulwissen;) ) die Frage nach der molaren RE für ein mol Salz für doppelt gemoppelt..da die molare RE sich eh auf ein mol bezieht. Vielleicht schaut ja noch ein Chemiker zu...

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@Skydd

hmhm...http://www.chem.uni-potsdam.de/groups/anorganik/MORTIMER/kap_5.pdf Seite 50 unten/51 oben... Chemiker sind wirr... offensichtlich hängt der Wert der molaren Reaktionsenergie von der Formulierung der Reaktionsgleichung ab... Also vielleicht doch einen Chemiker fragen;) Für Deine Aufgabe spielt das aber keine Rolle, da man die rein mathematisch ohne Chemiekenntnisse lösen kann. Aber fürs Verständnis wäre eine Klärung sicher interessant..mal ein Plus für die Anregung, sich das mal anzusehen.

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@Skydd

Als erstes nur nochmal zu meiner Verständnisklärung: Die im Falle H2O genannten Stoffmengen 1 mol bzw. 2 mol dienen ja nur zur Darstellung der Proportionen in der Reaktionsgleichungen, richtig? Es könnte also genauso gut 2 mol und 4 mol sein, Hauptsache, das Verhältnis ist n(H2):n(O2)=1:2?

Aber zum eigentlichen: Bei H2O sagst du ja schon: 2 mol Endprodukt. Und nun bei NaCl ist das Verhältnis zwischen n(Na):n(NaCl)=1:1. Deshalb habe ich ja auch 0,25mol NaCl. Jetzt müsste ich doch auch, ähnlich wie bei H2O den Wert *4 nehmen, um auf ein mol zu kommen.

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@floderfrager

wie gesagt.. ich habe keine Ahnung von Chemie und meine Schulbildung ist 30 Jahre her;) Warum die molare Reaktionsenergie nicht zwingend auf ein mol genormt angegeben wird, kann nur ein Chemiker oder Chemielehrer Dir beantworten. Zu Deiner Aufgabe: Im H2O-Beispiel musst Du den Faktor 2 nutzen, um den Tabellenwert auf ein mol zu normieren. In Deiner Aufgabe hast Du aber keinen Tabellenwert, sondern die tatsächliche Energie gegeben, die bei der Reaktion von 0,25mol Na(fest) mit 0,125 mol Cl2(gasförmig) zu 0,25 mol NaCl frei wird. Eben diese 102,7 kJ. Um die Energie für ein mol zu bekommen, hast Du diese Energie korrekt mit 4 multipliziert (oder durch 0,25 geteilt..). Nochmal musst Du das nicht machen, sonst hast Du die Energie für 4 mol Na bzw. 4 mol NaCl

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@Skydd

Also, jetzt weiß ich die Lösung. Wie wir schon dachten, und was an sich ja auch logisch ist, muss man nicht zusätzlich *4 rechnen. So, wie er das erkärt hat, scheint die Formulierung in meinem Buch bloß nicht zu stimmen. So, wie meine Aufgabe gelöst werden sollte, berechnet man die "molare Reaktionsenergie", also einfach den Proportionalitätsfaktor zwischen Energie und Stoffmenge. Das H2O-Beispiel stelle in der Form 2 H2 + O2 -> 2 H2O zusammen mit dem gegebenen E-Wert die "Reaktionsenergie" für die angenommene Stoffmenge dar. So hab ich das zumindest verstanden. Sollte es noch plausiblere Erklärungen geben, immer her damit. ;)

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