Berechnung 12 Monatsfrist Anwartschaft Arbeistlosengeld 1

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3 Antworten

"Die Rahmenfrist beträgt 2 Jahre bzw. 720 Tage (zurückgerechnet vom Tag der Meldung bei der Arbeitsagentur). Die Regelung selbst findet sich im § 124 SGB III."

http://www.alg-i.de/anwartschaftszeit.html

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Kommentar von Kometenstaub
07.03.2014, 13:15

Eigentlich ist das ungerecht, er hat ja nicht faul rumgehangen......

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Kommentar von GlenFiddich18
07.03.2014, 13:26

Vielen Dank für die rasche Antwort. Die Fristen selbst (12 bzw 24 Monate) waren mir bekannt.

Mir ging es darum, ob er jetzt zu Recht "bestraft wird" weil er sich im Prüfungsstress erst nach der Meisterprüfung gemeldet hat, nämlich 18 Tage später und ob deswegen die Frist knallt!

Das hängt davon ab, ob Tag genau oder auf den Monat gerechnet wird. Genau das weiß ich nicht.

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Er muss 12 Beitragsmonate innerhalb der letzten 24 Monate nachweisen. Wenn er sich also nahtlos arbeitslos gemeldet hat, müsste das reichen. Er soll gegen den Bescheid Widerspruch einlegen und bei Nichtabhilfe kann er vor dem Sozialgericht klagen.

Das ist kostenlos und er braucht dafür auch keinen Anwalt.

In der Zwischenzeit muss sein Antrag in einen AlG 2 Antrag umgedeutet werden.

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Kommentar von BluePapillion
07.03.2014, 21:44

Hat Er leider nicht, da er sich vor dem 01.02.2014 hätte Arbeitslos melden "müssen"

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Die BfA Argumentiert hier richtig. Das ergibt sich aus dem Tag der Antragsstellung, dein Sohn hat hier leider einen Fehler begangen, der der BfA die Möglichkeit der Ablehnung sogar erst ermöglicht.

§ 142 SGB III Anwartschaftszeit

(1) Die Anwartschaftszeit hat erfüllt, wer in der Rahmenfrist (§ 143) mindestens zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hat. Zeiten, die vor dem Tag liegen, an dem der Anspruch auf Arbeitslosengeld wegen des Eintritts einer Sperrzeit erloschen ist, dienen nicht zur Erfüllung der Anwartschaftszeit.

§ 143 SGB III Rahmenfrist.

(1) Die Rahmenfrist beträgt zwei Jahre und beginnt mit dem Tag vor der Erfüllung aller sonstigen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld. (2) Die Rahmenfrist reicht nicht in eine vorangegangene Rahmenfrist hinein, in der die oder der Arbeitslose eine Anwartschaftszeit erfüllt hatte.

Der Antrag wurde am 18.02.2014 gestellt, also 1 Jahr und 18 Tage nach dem Beginn der Arbeitslosigkeit, Da die Rahmenfrist nur Rückwirkend angewendet werden kann, hätte um die Regelung der erweiterten Rahmenfrist anwenden zu können, der Tag der Antragsstellung der 31.01.2014 sein "müssen".

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Kommentar von BluePapillion
07.03.2014, 21:51

Einzige Möglichkeit, wenn die BfA einen Widerspruch nicht akzeptiert, wäre die Möglichkeit einer Arbeitsaufnahme von mindestens 3 Monaten, dann "müsste" von der BfA die erweiterte Rahmenfrist von 2 Jahren bis 5 Jahren angewendet werden.

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